Am Rand des Wahnsinns

Atlas von John Singer SargentMal sehen, ob ich meine Artikel zu Atlas Shrugged allesamt mit Wortspielen versehen kann. Hier also der angekündigte nächste Teil des egomanischen Lesezirkels, in dem ich mich dem besagten Wälzer von Ayn Rand widme. Es sollte, das verspricht ja die widerbelebte Rezeption in den USA, eigentlich doch ein gesellschaftlich relevantes Buch sein, vielmehr eines dessen gesellschaftliche Relevanz daraus entsteht, dass in ihm anscheinend alles Soziale negiert wird. Ich weiß nicht viel über Ayn Rand. Was ich weiß, habe ich aus zweiter Hand, also aus Artikeln zur Tea-Party-Bewegung und ähnlichen libertären Bewegungen. Diese scheinen sich sehr an Rands Roman abarbeiten zu können. Da ich mich nun durch die ersten 50 Seiten gekämpft habe, will ich mal die ersten Eindrücke teilen. Wir beginnen mit den ersten drei Kapiteln aus dem ersten Teil, der den deskriptiven Titel ‚Non-Contradiction‘1 trägt. Die Kapitel selbst sind ebenso nüchtern benannt: ‚The Theme‘, ‚The Chain‘ und ‚The Top and the Bottom‘. Weiterlesen