Pünktlich zum Lumière-Tag stand eine Bildungslücke auf dem Plan: Martin Scorseses Goodfellas. Aus verschiedenen Gründen habe ich den Film bisher nicht gesehen. Der erste ist der, dass ich mich nicht für Mafia- oder Gangsterfilme erwärmen konnte. Zweitens habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu den Filmen Scorseses. mehr »
Archiv für die Kategorie ‘Rezension’
Rise of the Planet of the Apes
Wie die Zeit vergeht. Ich wollte den Fim eigentlich nur kurz aufschieben, habe ihn dann aus den Augen verloren und erst jetzt gemerkt, dass ich mir den ja doch mal anschauen könnte. Erstaunlicherweise tauchte der Film auf meinem Radar nur wieder auf, weil es eine nicht zu überhörende Kampagne gibt, den Film in einer bestimmten Kategorie ins Rennen um einen Oscar zu schicken. mehr »
World of Goo
Ich kann es nicht fassen, das Juwel unter den Puzzlern ist (war) heute zum Schnäppchenpreis von 79 Cent im App Store. Erst am Mittwoch hatte ich ja noch geschrieben, dass ich stets ein Auge auf die Preisbewegungen im Store achte. Und heute trudelt dann dieses Highlight ein. Meine oberste Regel ist zwar, möglichst kein Geld auszugeben, aber für diesen grandiosen Titel ist der Preis gar nichts.
Das habe ich schon auf dem PC gespielt, doch auch auf dem Smartphone schlägt es sich hervorragend. Vielleicht ist es sogar ein wenig intuitiver zu steuern als mit der Maus. Wie gesagt, es ist ein unglaubliches Spiel, das immer wieder fesselt. mehr »
Blick zurück nach hinten ins Gestern der vergangenen Zeit, hach, was sind wir toll
Ich traue mich gar nicht mehr, in der Liste noch einmal zu schauen, was denn in der Liste der letzten Woche brauchbares dabei gewesen sein könnte. Selbst wenn ich die Liste so lasse, wie sie jetzt ist, dann ist es karg (nur nebenbei: irgendwie ist eine dänische Kinderserie reingerutscht; Alisa/Hanna – Folge deinem Herzen sind eigentlich eine Serie, die einzelnen Einträge strecken die Liste noch), was da in der deutschen Fernsehlandschaft unterwegs war.
Alles, was mich ansprechen könnte, ist Im Angesicht des Todes. Die Serie hat ja einige Fürsprecher, ist aber an mir vorbeigegangen. Und ich glaube, ich war nicht der einzige, dem die Serie dann doch letztlich egal war. War da nicht was von einer miserablen Quote? Das wäre der Serie nicht zu wünschen gewesen, aber doch letztlich nachvollziehbar, da es zumindest subjektiv meine Erwartung erfüllen könnte, dass die Zielgruppe dieser Sendung eine solche nicht mehr im deutschen Fernsehen erwartet.
Weissensee könnte ja auch noch was sein. Doch wirkt das Konzept auf mich doch zunächst sehr brav. Zudem weiß ich noch nicht einzuschätzen, ob die Preise, die die Serie erhielt, eher für oder eher gegen sie sprechen sollten. Mir sagt es jedenfalls, dass es ein zahnloser Tiger ist, was einen in dieser Serie erwartet.
Auch mein Wunsch nach anderen als den in Deutschland erwartbaren Serien wurde eventuell formal Grimmsberg erfüllt. Mit einigem Schaudern erinnere ich mich noch an die Trailer, die ProSieben für die Sendung ausgestrahlt hat. Dieses Schaudern ist aber eines, welches von dieser Mistery-Sendung nicht hervorgerufen werden sollte. Es sah so billig aus, dass ich das Zittern bekam.
Ansonsten bleibt nicht viel mehr als der Schund, der wohl immer geht. Weil billig. Weil einfach. Weil deutsch. Das ist traurig. Man sollte Deutschland nicht an dem Output der USA messen, das sind ungleiche Verhältnisse. Dass aber in Deutschland so wenig auf Qualität gesetzt wird, überrascht mich. Auch wenn ich es eigentlich erwartet hatte. Da kommt die Frage auf, ob Deutschland ein Land der Medienkonsumenten ist, nicht eines der Medienproduktion. Von der Literaturindustrie mal abgesehen, sieht es in anderen Mediensparten aus meiner Sicht ähnlich aus. Und die Literatur in Deutschland hat ganz andere Probleme, die sie auch nicht gerade attraktiv machen.
Das Land der Dichter und Denker hat in meinen Augen genau dort einen Fehler gemacht, der schon in dieser oft zitierten Wendung beinhaltet ist: Man ist rückwärtsgewandt, mut- und kraftlos. Aber das reicht auch, wenn man immer noch seinen Stolz aus der künstlerischen Vergangenheit bezieht.
Die biophile Björk
Endlich. Jetzt konnte ich das Album doch lang genug hören, um mir eine erste Meinung bilden zu können. Und ich bin doch sehr begeistert von dem, was Björk da wieder geschafft hat. Sie bestätigt in meinen Augen die Wahrnehmung, tatsächlich eine eigene Sphäre in der Musik entwickelt zu haben, die sich der Kategorisierung entzieht. Bisher konnte ich zwar immer mal eine leitende Idee oder Richtung erkennen, das waren stets aber nur grobe Geschmacksmuster einer Stilrichtung, die Björk einschlug, aber keineswegs ihr gesamtes Schaffen vereinnahmte. mehr »
Deutsche Serien im Filmjahr 2011
Was soll denn das? Die englische Wikipedia ist so auf Listen fixiert, dass es einem fast zum Hals raushängt und bei der deutschen ist die Übersichtlichkeit kein Wert an sich. Wieso sollte man auch wissen wollen, welche Serien in Deutschland produziert wurden und an den Start gingen?
Auf jeden Fall habe ich nach langer Suche keine solche Liste gefunden. Egal, machste selber, dachte ich mir. Schnell mal ein Skript schreiben, die Übersichtsseite zu deutschproduzierten Serien crawlen und fertig ist die Liste. Das ist dann aber doch nicht so einfach, weil man keine einheitlice Formatierung der Serienseiten hat. Auch das haben die englischsprachigen Wikipedianer wesentlich besser drauf als das spießbürgerliche Kraut-und-Rüben-Torwächter-Volk, das die deutsche Wikipedia-Seite in den intellektuellen Ruin treibt. mehr »
Serienstarts in den USA im Herbst 2011: Will ich sehen
Herrje, sind das noch viele Serien, die ich hier vor mir habe. Als ich mit der Aufstellung der Serien begonnen hatte, war mein Eindruck, dieses Jahr wäre nicht viel los. Diese Ansicht muss ich anhand der verbliebenen Serien revidieren. Es ist zwar mit Sicherheit kein Muss dabei, das sich förmlich aufdrängt, wie im Vorjahr etwa The Walking Dead oder Boardwalk Empire. Auch wüsste ich nicht, was einen Geheimtipp darstellen könnte, wie das oft gelobte Community. Aber es versprechen doch eine stattliche Zahl von Serien, gute und bisweilen auch anspruchsvolle Serienkost zu werden. Rechnet man also die üblichen Versager und leeren Versprechungen raus, sollte diese Jahr doch mehr drin sein, als ich anfangs dachte. Deshalb gibt es heute auch zu jeder Serie einen passenden Trailer. Let’s go. mehr »
Biophilia
Da hatte ich alle Rezensionen vermieden, um nur mit dem bias meiner eigenen Erwartung an das neue Album heranzugehen. Besorge mir das Album – und kann es nicht mal hören. Keine Zeit. Da hatte ich noch nicht einmal die Gelegenheit es wie beim neuen Mastodon-Album ein paar Male durchlaufen lassen zu können.
Okay, im Dezember sollte der Stress nachlassen. Aber was mache ich bis dahin?
Serienstarts in den USA im Herbst 2011: Meh, könnte aber doch was dabei sein.
Meh
Wie auch immer, letzte Woche waren die Serien dran, denen ich nicht einmal im Ansatz etwas abgewinnen konnte. Diese Woche also die Serien, die mich reizen könnten – aus irgendeinem Grund dann doch nicht völlig begeistert warten lassen. mehr »
