Curl of the Burl

Ich muss mir erst einmal eine Routine angewöhnen. Seitdem ich einen neuen Job habe, ist meine Woche letztlich zweigeteilt: 4 Tage lernen für die Prüfungen, 3 Tage quasi Vollzeit arbeiten. Doch muss ich auch noch auf den Fahrten zur und von der Arbeit lernen, um meinen Zeitplan einhalten zu können. Da leiden dann – hoffentlich nur in der Eingewöhnungsphase – andere Vorhaben.

Ich will die Arbeit gar nicht missen, nach zwei Tagen lässt sich schon absehen, dass ich es mit dieser Stelle gut getroffen habe. Ehrlich, ich bin zum ersten Mal in einem Job, in dem ich in Relation zu allen anderen der Ahnungslose in Sachen Technik bin. Großartig, in einem Bienenstock der Programmierer zu arbeiten, wobei ich mehr für verwalterische Unterstützung zuständig bin.

Was soll das alles? Hm, ich arbeite viel, das soll es heißen. Früh aufstehen, in die Bahn setzen und lernen, dann arbeiten. Pause. Arbeiten und mit der Bahn nach Hause, auf dem Weg lernen. Lesen. Exzerpieren. Zu Hause eine kurze Pause. Dann lernen und schreiben.

Da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge. Also auch nicht für mein Vorhaben, heute mal ein wenig ausführlicher auf das neue Album von Mastodon zu sprechen zu kommen. Zwar konnte ich mir das Album hin und wieder anhören, doch zu einer intensiven Auseinandersetzung habe ich noch nicht die Zeit gefunden. Kurz: Ich habe Anlass zu glauben, das Album wächst mit jedem Hören. Doch derzeit habe ich es noch nicht geschafft, es wirklich sacken lassen zu können. Das soll das!

Also in Kürze, in der Hoffnung, dass ich noch einmal Zeit für mehr Text zu dem Album finde: Bisher haben mich nur einige Songs direkt angesprungen. Da wären ‚Spectrelight‘, ‚Blasteroid‘ und besonders ‚Curl Of The Burl‘. Letzterer Song ist in meinen Augen eingängig wie kaum ein Song, den ich von Mastodon kenne, ohne dass er sich anbiedert.

Passt auch vom Titel her ganz gut, um zu beschreiben, warum ich derzeit nicht mehr Zeit habe, mich dem Album zu widmen. Die Zeit wird halt einfach weggefressen, da kann ich machen, was ich will. Ist halt so. Und dann kommt ja auch schon das neue Album von Björk. Wann ist endlich Wochenende?

Ach ne, da muss ich lernen.

Red State

Nachdem sich Kevin Smith entschieden hat, seine Karriere als Independent-Filmemacher (Clerks, Dogma, Chasing Amy, Zack and Miri Make a Porno) langsam ausklingen zu lassen, bleiben noch einige Drehbücher, die er selbst in Angriff nehmen will. Danach wird er sich ausschließlich in seinem Podcast-Imperium und eventuell auch im US-Fernsehen dem Dasein als Talker widmen. mehr…