FSM sei Dank – es gibt wieder mehr Piraten. Das ist allein schon gut für die Umwelt.

Logo der Piratenpartei Deutschland veröffentlicht von der Piratenpartei Deutschland unter CC-BY-Lizenz
Logo der Piratenpartei Deutschland. Veröffentlicht von Piratenpartei Deutschland unter CC-BY-Lizenz.

Die Hektik, mit der heute Nachrichten verarbeitet werden ist mir mitunter ein Graus, deshalb neige ich dann doch zur Entschleunigung. Da kann ich meine Gedanken sammeln und etwas reflektieren, was mir an dem ursprünglichen Thema wichtig war.

Diesem Motto folgend, hier nun einige lose Gedanken zum Wahlerfolg der Piratenpartei bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Nichts weltbewegend Neues. mehr…

Red State

Nachdem sich Kevin Smith entschieden hat, seine Karriere als Independent-Filmemacher (Clerks, Dogma, Chasing Amy, Zack and Miri Make a Porno) langsam ausklingen zu lassen, bleiben noch einige Drehbücher, die er selbst in Angriff nehmen will. Danach wird er sich ausschließlich in seinem Podcast-Imperium und eventuell auch im US-Fernsehen dem Dasein als Talker widmen. mehr…

Die nachfolgenden Sendungen verspäten sich…

Der verkaterte Start in den Tag, die Wochenendeinkäufe, Müdigkeit, Magenschmerzen, alles keine Ausreden dafür, dass ich heute keinen längeren Post schreibe. War auf der Pre-Opening-Party vom magenta (Ein bißchen zu viel umptz…umptz…umptz…umptz…umptz für meinen Geschmack, aber das sollte so sein und kann dem Club nicht zur Last gelegt werden.). Na ja, es wird mit den Tierrechten hier eh etwas monothematisch, aber was soll’s?

Da mache ich mich lieber noch kurz daran, ein mobiles Theme für das Blog zu installieren. Dann noch ein wenig mit den Einstellungen spielen und dann nenne ich den Tag vollbracht.

Vergesslichkeit und ihre positiven Folgen

Da wollte ich mich jetzt zurücklehnen, ein wenig weiter im handlichen Büchlein zu Tierrechten lesen und merke erst jetzt, dass ich es vergessen habe. Was nun? Ich wollte doch eigentlich ein klein wenig dazu lesen. Besonders weil ich Singers Text  doch sehr interessant fand.

Dann fiel mir immerhin ein, ein wenig in der Stanford Encyclopedia of Philosophy stöbern zu können, wenn ich nun schon nicht in dem Sammelband weiterlesen kann. Und siehe da, die SEP lässt einen selten im Stich. Ein gewohnt schöner Überblick zum moralischen Status von Tieren.

Bei der Lektüre dieses Artikels in der SEP stieß ich dann sogleich auf eine wichtige Unterscheidung zwischen absoluten Positionen zu Tierrechten, die wahrscheinlich aus dem Lager der Deontologen kommen, und der Interessenberücksichtigung bei Utilitaristen:

The animal rights position is an absolutist position. Any being that is a subject of a life has inherent worth and the rights that protect such worth, and all subjects of a life have these rights equally. Thus any practice that fails to respect the rights of those animals who have them, e.g. eating animals, hunting animals, experimenting on animals, using animals for entertainment, is wrong, irrespective of human need, context, or culture.

The utilitarian position on animals, most commonly associated with Peter Singer and popularly, though erroneously, referred to as an animal rights position, is actually quite distinct. Here the moral significance of the claims of animals depends on what other morally significant competing claims might be in play in any given situation. While the equal interests of all morally considerable beings are considered equally, the practices in question may end up violating or frustrating some interests but would not be considered morally wrong if, when all equal interests are considered, more of these interests are satisfied than frustrated.

Interessant ist, dass Singers Position gar nicht als Tierrecht aufgefasst wird, da sie keine absoluten Rechte einräumen will, da die utilitaristische Interessenberücksichtigung auch eine Abwägung der notwendigen Übel ermöglicht, wobei Rechte verletzt werden könnten, dies aber aus utilitaristischer Sicht moralisch nicht oder weniger verwerflich wäre.

Das ist schon der erste Hinweis auf die Frage, die ich anfangs gestellt habe. Tierrechte wären dann tatsächlich eher deontologischen Positionen zuzuschreiben, da sie anscheinend absolute Rechte etablieren wollen, während die Interessenberücksichtigung der utilitaristischen Positionen wohl mehr Tierethik sind, aber keine absoluten Tierrechte postulieren.

Mal schauen, ob sich diese Unterscheidung während meiner Lektüre bestätigt. Es klingt aber doch schon sehr einleuchtend.

Paragaming

Die meisten sind Gamer, andere Casualgamer oder Retrogamer. Aber was ist mit Leuten wie mir? Ich muss mit dem Geld haushalten, was die Aktualität meiner Rechner und auch die Zahl der Spiele, die ich mir leisten kann und will, einschränkt, sofern ich mich auf aktuelle Spiele konzentrieren wollte. Ebenso habe ich keinen Ehrgeiz und nicht die Muße, mich in die aktuellen Titel einzuarbeiten, um mit anderen Spielern mitzuhalten. Andererseits habe ich keine Lust, mich mit kleinen niedlichen Plattformern, Puzzlern und ähnlichen Spielen abzuspeisen. Also bleibt mir nur, anspruchsvollere und aufwändigere Spiele erst dann anzuschaffen, wenn sie sich im Budget-Segment befinden. mehr…