Linkgebliebenes 35

Devil’s Attorney: Das Siegerkinn

Dieser Max McMann ist aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt. An den besten Universitäten des Landes ausgebildet und entsprechend auch auf sein gutes äußeres eingebildet, ist der Mann ein Anwalt, der jeden raushaut. Gerechtigkeit, das weiß McMann selbst am besten, ist immer auf der Seite der Gewinner. Und er, das erkennt man schon an der harten Kante seines Kinns, hat den Sieg gepachtet. Wäre er sonst der Held des Spiels? Eben. Aber was schreib ich mir die Finger wund, McMann muss man einfach erlebt haben. Gut, dass unser bescheidener Held und Retter all derer, die ihn bezahlen können, schon in Devil’s Attorneys Intro entsprechend gewürdigt wird.

"He’s a devil’s attorney, a devil’s attorney…" Wie, schon wieder da? Mir geht dieses Lied nicht mehr aus dem Kopf. Und wie der Song, ist das auch das ganze Spiel ein Witz. Ein richtig guter. Aber einer auf Englisch. Wer also mit der Sprache nicht so gut auskommt, wird zwangsläufig den Reiz des Spiels kaum sehen. Entwickler 1337 Game Design hat Devil’s Attorney bis zum Rand mit gutem schlechten Geschmack gespickt.

Im bonbonbunten Szenario der Achtziger Jahre können wir Max‘ Wohnungen mit widerlichem Neoninterieur ausstattet und McMann selbst die billigste Klaviaturkrawatte anbinden, es ist prächtig. Je erfolgreicher Max vor Gericht dubiose Mandanten vertritt, umso mehr kann er sich Accessoires leisten, die sein Selbstbewusstsein und die Dekandenz steigern. Oberflächlich wie er ist, wird er dadurch nur ein besserer Rechtsverdreher, der neue Fähigkeiten erlangt wie etwa Zeugen der Lächerlichkeit preiszugeben oder Beweismittel verschwinden zu lassen.

Ohne das herausragende Design wäre Devil’s Attorney nur ein gut gemachtes Strategiespiel in einem doch recht außergewöhnlichen Szenario. Als Anwalt hat Max angesprochene Fähigkeiten, mit denen er in jedem neuen Fall die angeführten Beweise und Zeugen entkräften muss, bevor diese in den ‚Beweisführungsrunden‘ seinem Mandanten zuviel Schaden zufügen. Mitunter wird es recht knifflig, einen Fall zu gewinnen, so gut sind die Fälle austariert. Aber das Drumherum macht den Reiz erst aus.

1337 Game Design hat so viel Liebe in die Dialoge zwischen Max und den Staatsanwälte. gepackt, man freut sich fast mehr auf deren trashige Wortgefechte, bevor der eigentliche, zumeist völlig abstruse Prozess losgeht. Ganz besonders toll ist dabei Staatsanwältin Susan Maple, die dem eitlen Proll McMann und dessen selbstverliebten Charme ordentlich Paroli bietet. Aber auch alle anderen Figuren haben erstaunlich runde, zum Schreien komische Charaktere, die herrlich aufeinander prallen. Dabei ist die Sprachausgabe so pointiert, dass jeder Gag perfekt zündet. Wo immer man auch hinschaut, Devil’s Attorney ist ein fantastisch gemachtes kleines Strategiespiel. Die Beweisführung ist hiermit beendet.

Drafts-Rezepte X: Serverstatus bei Bitbucket

Letzte Woche hatte ich Githubs Serverstatus über Drafts abgefragt, beim Konkurrenten Bitbucket ließ man sich natürlich nicht lumpen. Es gibt keine eigene API für den Status der Server, aber Bitbucket hat einen RSS-Feed, den wir natürlich auswerten können. Da hatte ich immerhin mal Gelegenheit, das Feedparser-Modul von Python auszuprobieren.

from console import alert
import feedparser
from sys import exit
from urllib import urlopen, quote
import webbrowser

def error_dialog(title, message):
	'''A diaolog box for error messages.'''
	try:
		alert(title, message)
	except KeyboardInterrupt:
		pass
	webbrowser.open('drafts://')
	exit(message)

def request():
	'''a request to bitbuckets status feed.'''
	api_url_base = 'http://feeds.feedburner.com/BitBucketServerStatus'
	try:
		response = urlopen(api_url_base)
	except IOError:
		error_dialog('Connection Error', 'Unable to perform request.')
	if response.getcode() != 200:
		error_dialog('Error', 'Status code: {0} - Message: {1}'.format(response.getcode(), response.read()))
	return response.read()

def bitbucket_status():
	'''get information and admin messages for bitbucket servers from bitbucket feed.'''
	bitbucket_feed = request()
	feed = feedparser.parse(bitbucket_feed)
	output = '''
{title}
================
Last entries:
	'''.format(title=feed['feed']['title'])
	for entry in feed['entries']:
		output += '\n{date}: {comment}\n'.format(date=entry['title'],
		                                         comment=entry['summary_detail']['value'])
	output += '\nFor further information: http://status.bitbucket.org/'
	webbrowser.open('drafts://x-callback-url/create?text={0}'.format(quote(output)))

if __name__ == '__main__':
	bitbucket_status()

Gist

So richtig schön sieht die Ausgabe in Drafts aus, wenn die Anzeige über die Markdown-Action erfolgt. Das habe ich im obigen Script beim Callback zu Drafts noch nicht integriert. Aber das ließe sich bewerkstelligen.

Die Action, die in Drafts alles auslöst, sieht so aus.

pythonista://bitbucketstatus?action=run

Import-Link

Nice Weather: Der Name sagt alles

Schon länger nichts mehr zu Android-Apps geschrieben. Das wird sich mit Nice Weather auch nicht wirklich ändern. Einfach weil die App macht, was ihr Name verspricht: Sie zeigt das Wetter für beliebige Orte an. Fertig.

Gut, ein paar Worte mehr kann ich noch verlieren. Da wäre, dass die App im minimalistischen Design eher nach iOS7 aussieht, was für manche ja nicht unbedingt ein Gütesiegel ist. Aber rufen wir uns in Erinnerung, wie hässlich Android sein kann, ist das ein großes Lob. Mir gefällt auch hier das versteckte Feature, auf dem Zeitstrahl für den angezeigten Tag hin und her zu fahren, um die Wetteränderungen verfolgen zu können. Aber wirklich, minimalistischer und effizienter geht eine Wetter-App nicht, als es Nice Weather hier vormacht. Einfach anschauen, kostet nichts. Zumindest ein Standort nicht, wer mehr braucht, zahlt 1.50€ im Jahr.

Bild: Google Play Store

Schlandnet ist noch zu weitläufig

Dann heißt es eben von vielen guten Freunden und den unzähligen Bekanntschaften im Netz Abschied zu nehmen. Aber Hand aufs Herz, mich überzeugt der Vorschlag zum #schlandnet. Nach reiflicher Überlegung, ich habe mir schließlich doch mindestens Millisekunden im zweistelligen Bereich für ein fundiertes Bauchgefühl gelassen, kam ich zu dem Schluss: das #schlandnet geht noch nicht weit genug.

Wer braucht denn schon noch in der heutigen Zeit Verbindungen über die nationale Grenze hinaus. Ich bin mir nicht sicher, aber es wird sich doch eine Folge soziologischer Studien zitieren lassen, in denen die relevante soziale Vernetzung nur im Nationalen nachgewiesen wird. Im digitalen wie im analogen Leben. Diese Studien, blendend wie sie sind, seien an dieser Stelle blind zitiert. Sie arbeiten heraus, wie wenig wir den internationalen Kontext für unsere Kommunikation und unser Handeln benötigen.

Besser noch, die Studien, diese hervorragenden, belegen obendrein, dass sozialer Zusammenhang — und damit auch Zusammenhalt — nur in viel kleineren sozialen Zellen. Wer mir nicht glaubt, möge doch bitte die Studien selbst studieren. Offenkundig benötigen wir Menschen doch nur einen engen Kreis an Anderen um uns herum. Die Betonung liegt wohl darauf, dass sie sich um uns herum befinden. Implizit benötigt soziales Miteinander auch soziale Nähe. Und wie anders sollte solch eine soziale Nähe denkbar sein, wenn sie nicht räumlich auch besteht? Mir kann nur menschlich nahe sein, wer mir räumlich nahe ist. Das lässt sich nicht leugnen — man möge besagte Studien beachten.

Also bräuchten wir noch viele kleinere technische Netzwerke für unsere sozialen Beziehungen, die erwiesenermaßen auch nur in kleinerem Rahmen herausgebildet sein können. #schlandnet führt also nicht weit genug, weil es eben noch, räumlich gesprochen, zu weit führt. Denken wir doch nur ab die breite Literatur, die ubs lehrt, dass wir letztlich nur einige wenige Menschen brauchen, die auch bestenfalls in unserer direkten Umgebung leben. Brauchen wir da wirklich nich andere Netzwerke? Nein, wir brauchen sie nicht.

Tatsächlich aber brauchen wir doch dann auch diese ganze Technik nicht. Sind meine wenigen Freunde und Verwandten, von deren räumlicher und sozialer Nähe ich profitiere, mir direkt vor die Haustür gesetzt, könnte ich ebenso gut einen Schritt vor die Tür machen, wenn Gesprächsbedarf herrscht. Nun schließt sich der Kreis, denn die Technik erweist sich mit ihren weit fassenden Greifarmen als inadäquat, denn sie kann doch keine nähe schaffen, die wir als Menschen brauchen. Ein Blick in die einschlägige Literatur zeigt es ganz klar. Und dem Sicherheitsgedanken wäre damit genüge getan, denn wo keine technische Verbindung mehr zwischen sich nahen Menschen bestehen muss, ist die Möglichkeit zur Überwachung wieder stark eingeschränkt. Kehren wird doch nach all diesen überzeugenden Argumenten zu den hergebrachten Kommunikationsformen der unmittelbaren räumlichen Nähe zurück. Die Wissenschaft belegt es eindeutig. Mehr Nachbarschaft, das würde doch all unsere Probleme lösen.

Seinfeld – „The Airport“ Security

Wer lange einen Bogen um eine Serie macht, muss mit dem Altern der Serie leben. So ging es mir mit Seinfeld. Hin und wieder hatte ich eine Folge schon vor Jahren gesehen, aber mit der Zeit dachte ich, es brächte nicht mehr viel, jetzt noch damit anzufangen. Wie alt würde der Humor sein, schließlich ist die Serie bald 25 Jahre alt? Ich habe meine Sorgen doch noch überwunden und mit der Serie angefangen.

Natürlich, der technische Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte wird deutlich, wenn es quasi keine Mobiltechnologie gibt, allenfalls mal ein Anrufbeantworter abgehört wird —von einem Telefon mit Wählscheibe aus. Das muss man sich mal vorstellen. Oder wenn jemand den Weg in einen Vorort nicht findet, weil er keine Karte dabei hat. Keine physische Karte, so eine zum Aufklappen. Mit heutigen Navis wäre die Odyssee durch fremder Leute Vorgärten nicht passiert. Schon gar nicht in den scheußlich kubistisch gemusterten Neonhemden der jungen Neunziger.

Aber weit gefehlt, der Staub hat sich nur an der Oberfläche festgesetzt. Im Kern baut sich Seinfeld um menschliche Unzulänglichkeiten herum auf. Herrlich wuseln Elaine, Kramer, George und Jerry sich durch peinliche Situationen, in die sie sich meist selbst gebracht haben und die sie nur noch schlimmer machen, weil sie nicht zu ihren Fehlern stehen. Das ist zeitlos, denn es geht mir und den meisten wohl genauso mit unseren Schwächen. Es fällt überhaupt nicht schwer, sich über die Macken der Vier zu amüsieren, ein wenig lacht man dabei halt auch immer über sich.

Nur bei einer Folge konnte ich bislang nicht lauthals lachen, obwohl ich wollte. Folge 12 der vierten Staffel heißt schlicht "The Airport" und bringt die vier aus verschiedenen Gründen an besagtem Flughafen zusammen. In der Zwischenzeit ist, das wurde mir unangenehm deutlich, so viel passiert, alles Gezeigte war mit der Welt wie sie heute an Flughäfen funktioniert nicht mehr unter einen Hut zu bringen. "The Airport" ist für Menschen der Post-9-11-Welt kaum zu ertragen. Wie sollen wir in unserer Vorstellung denn auch die Schere zwischen den skurrilen Handlungen der Folge und der heutigen Repression nicht wahrnehmen? Mal ehrlich, die Vier wären ihrem Verhalten nach heute sehr wahrscheinlich im Knast oder schlicht tot.

In Zeiten der Terrorabwehr, die begrifflich für die politisch gewünschte, alltägliche Repression herhalten muss, hätten die Eskapaden der vier Protagonisten ein jähes Ende gefunden. Elaine flieht vor ihrem lästigen Sitznachbarn von der Holzklasse in die erste Klasse. Die Zurechtweisung der Flugbegleiterin ist nachvollziehbar. Heutzutage hätte aber wohl schon einer der notorische Sky Marshalls eingegriffen und Elaine aus dem Verkehr gezogen. George schafft es irgendwie mit lauthals hinausposaunter Einstellung, sich nur Zugang zum Flug verschaffen zu wollen, in das Flugzeug. Da wüsste ich gerne, wie heute reagiert würde, sollte jemand erklärtermaßen gar nicht fliegen wollen, sondern "nur mal eben ins Flugzeug". Kramer selbst schießt den Vogel ab, nein, er ist der Vogel, der mit Sicherheit abgeschossen werden würde. Er erschleicht sich auch Zugang zum Flugzeug und flieht nachdem er von Bord geschleppt wurde. Er landet sogar auf dem Rollfeld. In den Neunzigern ging das vielleicht noch als komödiantische Überzeichnung durch, heute wäre Kramers ganzer Erzählstrang schon nach einer Minute mit einer gezielten Tötung durch ein Sondereinsatzkommando geendet. Hier bitte dann die Lacher aus der Konserve.

Nur Jerry hätte, wenn ich es mir recht überlege, auch heute unbeschadet überstanden. Er flog allerdings auch in der Ersten. So wären alle bis auf Jerry heute nicht einmal ansatzweise heil aus der Sache gekommen, obwohl sie auch noch mildernde Umstände hatten. So als Weiße*. Wäre einer der Protagonisten etwa arabischer Abstammung verdächtig, die Folge hätte noch ganz andere Wendungen parat gehabt. Insofern fand ich es durchaus aufschlussreich, dass es bei aller Überzeichnung den Autoren möglich war, überhaupt eine solche Folge zu schreiben. Damit hält sie ungewollt der heutigen Überwachungsstaatlichkeit den Spiegel vor. Früher war manchmal sogar besser, weil freier.

* Seinfeld ist sowieso eine sehr weiße Serie. Zahnpastamarketing würde sich wünschen, die Zähne seiner Models wären so bleich. Überall weiße Mittelschicht, wo man auch hinschaut. Aber das lenkt ein wenig ab.

Linkgebliebenes 34

Flipcase: Proof of Pointe

Ein wenig spät komme ich zu der Party, ich weiß, aber Flipcase ist so eine großartige, kreative Idee. Dann verliere ich eben auch noch ein oder zwei Worte darüber.

Ist es jetzt eine versteckte Kritik am seltsam perforierten Case des iPhone 5c oder einfach nur eine geniale Verwendung der Löcher im Gehäuse? Egal. Daraus eine Variante von Vier gewinnt zu machen, ist ein großer Einfall. Natürlich ist das Spiel trivial, und natürlich ist das völlig egal. Flipcase ist ein guter Witz, richtig schön umgesetzt und mit einer tollen Pointe.

UntilOff: Feine kleine Akkuverbrauchsvorhersage

So ein bisschen spiele ich gerade noch mit UntilOff rum. Im Grunde ist das ja eine sehr überschaubare App, die aufgrund bestehender Messdaten vorherzusagen versucht, wie lange der Akku meines iPhones noch halten wird. Es hängt dabei vor allem doch sehr von meiner Disziplin ab, um die App für die Messpunkte zu öffnen. Je mehr ich habe, umso besser für die zuverlässige Vorhersage. Diese Vorhersage finde ich sehr hübsch gemacht.

Mit dem Geofencing muss ich aber noch ein wenig spielen, denn dazu kam ich bis jetzt nicht. Die Idee ist allerdings ziemlich gut, beim Verlassen einer von mir definierten Zone einen Messpunkt auszulösen. Wegen meines Bewegungsmangels und auch weil ich die Ortungsdienste in der Regel nicht nutze, habe ich diese Funktion bislang nur theoretisch wahrgenommen. Aber ich schrieb ja schon: Ich spiele noch mit der App rum.

Spendee: Farbenprächtiges Haushaltsbuch

Mich bringt Spendee in die Bredouille, mich wohl von dem ebenfalls tollen Next zu verabschieden. Next ist eine tolle App, die sich in der letzten Zeit noch deutlich verbessert hat. Für Spendee spricht eine Menge an kleinen Punkten, die für mich den Ausschlag geben.

Einzig beim Erfassen einer Ausgabe ist Next einen Klick schneller, denn in Spendee muss ich erst den Betrag bestätigen, bevor ich ihn einer Kategorie zuordnen kann. Danach hat aber Spendee die Nase vorn. Wie auch in Next kann ich die Ausgabe mit Notizen versehen, zudem aber noch wiederkehrende Ausgaben und Erinnerungen anlegen. Im Zweifel kann ich auch noch ein Bild anhängen, sofern ich mir davon einen Nutzen verspreche. Da ich auch noch Einnahmen in eigenen Kategorien erfassen und planen kann, ist Spendee besser als umfassendes Haushaltsbuch geeignet.

Vor allem bestechen Spendees Auswertungen. Diese lassen sich deutlich einfacher skalieren und geben dann auch noch gut gestaffelt Auskunft, wohin mein Geld im gewählten Zeitraum fließt. Spendee stellt auch gleich einen Vergleich mit dem Vormonat an oder stellt die teuersten Ausgaben heraus. Die Daten sind übersichtlich und hübsch dargestellt, wobei ich sagen muss, dass in diesem Falle das Auge mit spart. Next ist keinesfalls ein Schmerz in den Augen, Spendee ist aber noch gefälliger in seinen feinen Farben und flachen Formen.

Einer der wichtigsten Punkte ist eine Exportfunktion für meine Daten, damit sie auch wirklich meine sind. Next hätte ich die Daten umständlich aus dem Verzeichnis reißen müssen. Spendee verwöhnt mich mit einem bequemen Export per Mail oder Google Drive, bei dem ich zwischen einem Excel- oder CSV-Format entscheiden kann. Hinzu kommt eine Sicherung in iCloud, die ich nicht nutze, anderen aber vielleicht doch willkommen ist.

Spendee hat also alle Stärken von Next, setzt aber noch deutlich an Funktionalität obendrauf. Lediglich bei den Kategorien hätte ich mir. och mehr Freiheit gewünscht. Im Gegensatz zu Next kann ich den meisten Kategorien auch einen eigenen Titel geben, wobei die Standardkategorien nicht änderbar und auch noch auf Englisch sind. Das ist zwar noch immer flexibler als in Next, kommt mir aber immer noch etwas stur vor.

Es fiel mir also doch nicht so schwer, Spendee den Vorzug zu geben, selbst wenn Next eine tolle App bleibt. Spendee ist noch immer einfach genug, fährt aber noch mehr sinnvolle Funktionen auf, mit denen ich doch deutlich besser die Kontrolle meiner Einnahmen und Ausgaben vornehmen kann.