Organisation mit Web-Apps: Die Cloud, dein Freund

Wie organisiere ich mich eigentlich? Mir ist es bisher nicht bewusst aufgefallen, doch ist klar, dass ich täglich eine Menge an Daten für unterschiedliche Zwecke jongliere: Bloggen, Studium, Arbeit und das Bloggen. Es ist eigentlich verwunderlich, wie das überhaupt zu bewerkstelligen ist. Um mir selbst einmal bewusst zu machen, wie viel ich tatsächlich bearbeite, will ich das hier einmal – halbwegs ordentlich – darstellen.

Ohne moderne Technik wäre es schlicht nicht möglich, diese Menge zu verarbeiten, ohne mich gehetzt oder gestresst zu fühlen. Wichtigstes Glied in der Kette ist mit Sicherheit das Internet – auf allen verfügbaren Geräten. Nahezu alle Apps, die ich verwende, beruhen auf oder sind Netzanwendungen. Die Cloud ist also mein bester Freund, wenn es um die Organisation geht.

Zumindest ohne ein anständiges Smartphone wäre mein Alltag mittlerweile nicht mehr bewältigbar. Die Flexibilität, die es mir gibt, ist unerreichbar. Fällt ein Termin aus, erfahre ich so schnell wie möglich davon. Aber nicht nur das, ich kann auch gleich schauen, was ich stattdessen machen könnte, da ich meine gesamte Verwaltung ja bei mir habe. Aber nicht nur die Verwaltung: Mit ein wenig Planung (im besten Falle Automatisierung) hat man auch alle Inforamtionen und Dokumente verfügbar. Wenn also ein Termin ausfällt, die Bahn zu spät kommt oder was auch immer einen Plan durchkreuzt, ist es leicht, den Plan zu ändern. Einfach im Kalender oder der To-Do-Liste schauen, was unterwegs erledigt werden kann. So verliere ich dann weniger oder sogar gar keine Zeit. Ich schichte lediglich Aufgaben um und arrangiere sie im Ernstfall nur neu an, wenn die Pläne mal unvorhergesehen durcheinander geraten. Ich konnte mir die Vorteile vorweg nicht einmal ausmalen.

Das Smartphone und der Desktop-PC sind alles, was mein (teilweise mobiles) Büro ausmacht. Mehr brauche ich nicht, mit weniger kann ich nicht mehr. Da aber alles noch recht vage ist, will ich in der kommenden Woche mal genauer darstellen, welche Anwendungen für mich unverzichtbar geworden sind. Dann muss auch darauf eingegangen werden, wie wichtig aus meiner Sicht eigene Normen und Regeln zur Standardisierung, Synchronisierung und Automatisierung von alltäglichen Aufgaben sind. Dabei gibt es schon eine Menge guter Anwendungen (bspw. Astrid, Dropbox, Google Reader und ifthisthenthat) gibt, mit denen sich einiges anfangen lässt. Aber eine neue Welt öffnet sich erst mit einfachen Skriptsprachen. Nur mit diesen lässt sich tatsächlich eine individuelle Organisation auf die Beine stellen, die deutlich an Zeit spart, wenn man es nach einiger Eingewöhnung geschickt anstellt.

All symbols included above are by The Noun Project, from The Noun Project collection.

 

 

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