Straßenzeitungen: Streetjournal

Mein Interesse an Straßenzeitungen entstand aus einer Laune heraus. Wie es ein affektiver Entschluss war, mir blindlings eine Straßenzeitung zu kaufen, nachdem ich jahrelang ignorant an den Verkäuferinnen und Verkäufern vorbeiging, so ist es bisher auch mit meiner weiteren – mir mangelt es an einer treffenden Alternative, deswegen nenne ich es mal – ‚Recherche‘ gewesen. Ich streunerte durchs Netz und warf mich erst einmal auf alles, was auf den Bildschirm kam. An diesem Wochenende wurde mir bewusst, wie sehr es jedoch einer deutlichen Erklärung meinerseits bedarf, gerade weil ich es bei meiner ‚Recherchen‘ belassen will. Trotzdem will ich hier das Streetjournal zum Anlass nehmen, eine Inventur meiner Auseinandersetzung mit Straßenzeitungen zu machen. Es ist und bleibt, das vorweg, eine rein subjektive Schilderung meiner Erkenntnisse und Eindrücke zu Straßenzeitungen. [UPDATE: BITTE DIE FOLGENDEN HINWEISE BERÜCKSICHTIGEN]

16.05.2012 – UPDATE: Der folgende Text hat, wie in den Kommentaren von scharmann nachzulesen, Widerstand hervorgerufen, den ich nachvollziehen kann. Ich konnte mir es nicht ganz genau erklären, doch nach meinem angenehmen Telefonat mit dem ersten vorsitzenden Präsidenten von StreetCom e.V., Andreas Braun, ist die Sache nun klar. Dazu zwei Dinge: 1. Ich entschuldige mich für die missverständliche Ausdrucksweise, die den Eindruck erwecken könnte, ich würde ein qualifiziertes Urteil über StreetCom und das StreetJournal abgeben wollen. Das wollte und kann ich nicht. Ich bin ein einzelner Käufer und Leser von Straßenzeitungen, der hier seine subjektiven Eindrücke wiedergibt, die in diesem Fall auch noch völlig falsch zum Ausdruck gebracht wurden. Ich entschuldige mich bei Andreas Braun, scharmann, allen weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins und der Zeitschrift sowie den Spenderinnen und Spendern. 2. Der Text soll zu keiner Zeit die, ich betone es noch einmal, rein ehrenamtliche Arbeit des Vereins und dessen Seriosität in Zweifel ziehen. Wer sich dafür interessiert, kann unter dem ursprünglichen Text nachlesen, was ich eigentlich beabsichtigte. Hier ist nur von Bedeutung: Wer sich ein Bild über die Arbeit und die Leistungen von StreetCom e.V. machen will, wird in diesem Text keine relevanten Informationen erhalten. Ehrlich, wer sich für den Verein interessiert, sollte sich auf dessen Seiten informieren. Dort sind alle Informationen und Kontaktdaten für Neugierige und Interessierte.

Der Markt und wie er sich mir darstellt

Was an Streuung unter den Straßenzeitungen möglich ist, von hervorragenden sozialen und publizistischen Projekten bis hin zu halbseiden erscheinenden Blättchen, hat sich bereits offenbart. Es ist mitunter überaus schwer, die Seriosität einer Straßenzeitung abschließend bewerten zu können. Ein, wie ich finde, erhebliches Problem, da Straßenzeitungen ein spezielles Segment in der Medienlandschaft besetzen. Sie sind klar Medienprodukte, deren Vertrieb auf anderen Füßen steht: Die Verkäuferinnen und Verkäufer sind sozial Schwache und Benachteiligte, die, sofern es sich um ehrlich strukturierte Straßenzeitungsvertriebe handelt, sich durch den Verkauf der Zeitschriften einen bescheidenen Lebensunterhalt verdienen.

Soweit noch kein Unterschied zu herkömmlich verbreiteten Printprodukten, schließlich steckt hinter jedem Kiosk eine Existenz. Allerdings ist eine der Säulen, auf denen Straßenzeitungen stehen, die soziale Verantwortung für ihre Verkäuferinnen und Verkäufer. Neben einer ernsthaften journalistischen Arbeit steht gleichberechtigt die gemeinwohlorientierte Arbeit. Dieses soziale Engagement bringt in der heutigen Zeit eine immanente ökonomische Problematik mit sich: Soziale Arbeit ist chronisch mit nur geringen Mitteln ausgestattet, auch bei den Straßenzeitungen, so mein Eindruck, muss gehaushaltet werden.

Für Käuferinnen und Käufer hat dies zweierlei zur Folge: Erstens ist ein Kauf durchaus auch durch Interesse am publizistischen Produkt gerechtfertigt, zugleich dürfte aber auch die Motivation zur mit dem Kauf verbundenen sozialen Unterstützung dazuzählen. Es ist also nicht nur die Qualität der Zeitung, die zum Kauf animiert. Gegebenenfalls werden bei der journalistischen Qualität sogar Abstriche gemacht. Eine Straßenzeitung, so gut sie auch sind, verkauft sich nicht als Medienprodukt allein. Wie sieht es aber mit der Seriosität aus? Das bringt mich zum zweiten Punkt. Die Seriosität und Zuverlässigkeit einer Straßenzeitung und der Projekte, für die sie steht, ist schlicht nicht an der Qualität der Zeitung abzulesen. Gerade vor dem Hintergrund der begrenzten Ressourcen ist nicht per se von auf die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit des sozialen Engagements zu schließen.

Wie gibt sich ein gutes soziales Straßenzeitungsprojekt zu erkennen?

Vorweg, ich bin nicht in der Lage, eine endgültige Antwort darauf zu geben. Fakt ist aber, es geht nicht ohne ein wenig Aufwand, den ich als Käufer betreiben muss. Der einfachste Weg wurde von mir bereits erwähnt, denn auf die Liste der im INSP* vertretenen deutschen Straßenzeitung sind all die Projekte vertreten, die sich an die vom INSP auferlegten Kodizes halten.

Darüber hinaus wird die Luft schon dünn. Denn alle übrigen Hinweise und Merkmale suggerieren an der Oberfläche mehr Sicherheit, als dies tatsächlich der Fall sein sollte. Hier beginnt für alle Käuferinnen und Käufer der mühselige Teil, in dessen Verlauf sich alle selbst ein eigenes Bild machen sollten. Es ließe sich darauf verweisen, dass die Vereine Satzungen haben sollten, die ihre Aktivitäten transparent machen. Ebenso sollten sich die Verkäuferinnen und Verkäufer in der Regel ausweisen können, um ihre Zugehörigkeit zu diesem Projekt nachzuweisen. All dies sind aus meiner bisherigen Erfahrungen aber kaum hinreichende Indikatoren für ein ernsthaftes Engagement.

Dies kann den hart arbeitenden, seriös agierenden Vereinen nicht zur Last gelegt werden, denn nicht sie sind es, die für Verwirrung sorgen. Als Beispiel für die teils schwierige Aufgabe sei nur so viel gesagt: Gerade die Straßenzeitungen, die in Verruf geraten waren oder zumindest einen schlechten Leumund hatten, konnten diese Merkmale auch vorweisen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer trugen Ausweise bei sich, hielten sich an die in den Zeitungen selbst abgedruckten Verhaltensregeln und auch die Vereine waren als solche auch eingetragen und dokumentierten ihre Arbeit sowie sie auch ihre Satzungen veröffentlichten. Um es anders auszudrücken: Es schien so, als wären die einzigen tatsächlich nachweisbaren Tätigkeiten dieser obskuren Projekte darauf beschränkt, die eigene Seriosität möglichst plausibel zu simulieren. Doch waren sie das Vertrauen letztlich nicht wert.

Aus diesem Grund bleibt es besonders die Pflicht der Käuferinnen und Käufer selbst, sich ein eigenes Bild von den Projekten und ihrer Arbeit zu machen. Wer dies nicht tut, wird, wie auch ich, nicht vor Enttäuschung gefeit sein. Allerdings, das sollte klar sein, geht dies nicht ohne selbst Zeit zu investieren, um ein Vertrauen aufbauen zu können.

Ein Beispiel aus dem Blätterwald der Straße**

Auch hier ausdrücklich der Hinweis, dass die folgenden Ausführungen keinerlei Allgemeingültigkeit beanspruchen. Es ist das Ergebnis meiner persönlichen Recherchen und unterliegt somit vielen möglichen Fehlerquellen und Irrungen. Doch will ich zum Abschluss verdeutlichen, wie es aus meiner Sicht um den Markt der Straßenzeitungen steht, in denen ruchlose Postillen, semi-professionelle Blätter, gut strukturierte Redaktionen und Zeitungen nebeinander existieren.

Aus meiner Sicht ist das Streetjournal vom Verein StreetCom ein lebendes Exemplar dieser Vielfalt, die eine Verifikation der Aufrichtigkeit des Vereins erschwert. Um es klarzustellen, ich kann nicht abschließend beurteilen, was es mit dem Streetjournal auf sich hat, lediglich meine Eindrücke festhalten.

Das Streetjournal ist sicherlich, ein Blick in das Archiv [Link eingefügt, 16.05.12] belegt dies, nicht zu den aufgeräumten Straßenzeitungen*** zu zählen. Als ordnendes Prinzip ist höchstens das Chaos erkennbar. Die Texte fliegen wild umher, ebenso oszilliert ihre Qualität. Es soll für alle etwas dabei sein, doch die Gefahr ist, dass niemand hier etwas findet. Zudem sind Optik und Design von bestenfalls durchschnittlicher Qualität. Aber ist dies ein Zeichen der mangelnden Seriosität? Mitnichten – zumindest nicht für sich genommen. Es kann ebenso auch für ein leidenschaftliches Projekt von engagierten Laien in Sachen Publizistik stehen.

Mit Wohlwollen lässt sich dies auch für die übrigen äußerlichen Merkmale sagen. Der Webauftritt ist alles andere als aufgeräumt. Hinter jedem Menü wartet eine bunte Mischung weiterer Optionen. Der erste Eindruck, der sich mir aufdrängte, war der eines ambitionierten Projekts, das sich ein wenig zu viel vorgenommen hat. Nicht nur eine Zeitung soll es sein, eine Wärmestube, sondern auch eine Off- wie Online-Community, ein Portal für soziale Fragen und noch viel mehr. Nur mit Leben scheinen sie derzeit nicht gefüllt, zumindest ist die Zahl der aktiven Beiträge im Forum und anderen Bereichen der Seite überschaubar. Unterm Strich sorgt dies dafür, dass es reichlich unfertig wirkt, was dort geschieht. Aber auch das ist kein Indiz für fragwürdige Absichten. Es kann auch schlicht Übereifer für den guten Zweck sein, der den vorhandenen Kapazitäten und der Wirklichkeit vorauseilt.

Was ist also auf der Habenseite zu verzeichnen? Wie beschrieben, es lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, wie es um das Streetjournal und den Verein steht. Nur eines kann ich – Stand heute – mit Gewissheit sagen: Das Streetjournal ist nicht in das INSP* eingebunden.

* 16.05.12: Das INSP hat, das wurde mir im Gespräch mit Andreas Braun von StreetCom klar, den Nachteil, dass es für kleinere Projekte und Vereine mit Kosten verbunden sein kann, die den Aufwand für diese nicht wert sein können. Wie gesagt, ich hatte den Eindruck, mich als Käufer erst einmal auf die im Netzwerk organisierten Straßenzeitungen verlassen zu können. Andreas Braun gab allerdings zu bedenken, dass durch die Konzentration auf das INSP gerade auch kleinere Straßenzeitungen aus dem Auge verloren werden, die allemal auch Aufmerksamkeit verdient hätten.

** 16.05.12: Warum ich den Text schrieb und warum ich das StreetJournal als Beispiel nahm: In diesem Blog beschäftige ich mich sporadisch mit Straßenzeitungen, aus reinem Interesse. Und dies als Käufer von Straßenzeitungen. Leider, das habe ich in diesem Artikel bislang nicht erwähnt, machte ich dabei auch persönlich enttäuschende Erfahrungen, was die Seriosität vereinzelter Verkäufer und, so mein subjektiver Eindruck, einer Zeitung – die nicht das StreetJournal ist! Dieser Text sollte und soll nur Ausdruck meiner Verwirrung und Verunsicherung sein, dass ich als Käufer von Straßenzeitung einfach keine Mittel weiß, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das Konzept und die Arbeit von Straßenzeitungen allein überzeugt mich, deshalb wollte ich am Beispiel des StreetJournal nur einmal subjektiv dokumentieren, welche Schwierigkeiten es dabei aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung gibt. Das StreetJournal war für mich gerade ein Beispiel dafür, dass meine herkömmlichen Kriterien, an denen ich zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften messe, nicht greifen. Das StreetJournal ist von Ehrenamtlichen handgemacht, die mit Recht Stolz darauf sind.

*** 16.05.12: Diese und folgende Aussagen traf ich im Vergleich zu anderen, professionell und mitunter hauptberuflich gestalteten Straßenzeitungen. Diesen Hintergrund hatte ich bis jetzt ausgeblendet. Die Seite ist aber beispielsweise aufgeräumter als meine. Auch der Inhalt der Zeitung ist unnötig von meinen Äußerungen in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich kann mich auch noch daran gut erinnern, dass mir zum Beispiel, als ich die Zeitungen im Februar las, die Besprechung von Shame mit Michael Fassbender sehr gut gefiel. Davon und von anderen positiven Eindrücken lese ich selbst aber nichts in meinem Text.

3 Gedanken zu „Straßenzeitungen: Streetjournal

  1. Werter Argonaut!

    Ein sehr wortreicher Artikel – alle Achtung! Wenn man bedenkt, dass Sie die Leserschar mit eher halbgewalkten Einsichten beglücken. Ich maße mir diese Einschätzung an, weil ich über mehrere Jahre monatlich mehrere Dutzend Straßenzeitungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Dänemark, Brasilien und mehreren Staaten englischer Sprache bis aus Australien lesen durfte.

    Ich nehme einmal an, dass Ihre Recherche eher oberflächlicher Natur verblieben sein muss. Ansonsten wären Sie nicht darauf verfallen, sich bereits in Ihrer Überschrift dem Streetjournal zu widmen – einer erst seit kurzer Zeit erscheinenden Zeitschrift. Meiner Erfahrung und Kenntnis nach kann man auch nach mehrjähriger Lektüre solcher prominenter Straßenzeitungen wie der „Hinz und Kunzt“ aus Hamburg nichts darüber erfahren, wie dort gearbeitet wird. Kennen Sie die dortigen Verhältnisse? Welche Vereinsstrukturen unterstellen Sie denen zum Beispiel?

    Die „Surprise“ aus der Schweiz zu lesen, müsste Sie verblüffen. Hatten Sie jemals eine Straßenzeitung aus Budapest in den Händen? Wissen Sie, mit welchen Problemen die Straßenzeitungen aus Jena oder Rostock zu kämpfen haben. Der „Augustin“ – jemals davon gehört?

    Welche englischsprachigen Straßenzeitungen aus Afrika kennen Sie? Waren Sie am Entstehen der Straßenzeitung in Santiago de Chile in irgendeiner Weise beteiligt? – Und: Können Sie sich vorstellen, dass die überwiegende Mehrzahl aller Straßenzeitungen schon deshalb nicht beim INSP mitmacht, weil sie ihr Geld besser für eigene und dringendere Projekte verwenden will?

    Unterwegs schwadronieren Sie über die Qualität der Beiträge ambitionierter Personen. Nochmals an dieser Stelle ein bitterer Streich gegen das neue streetjournal. Trauen Sie sich gegen die anderen Zeitschriften nicht? Nehmen Sie den Frischling, weil Ihnen die Substanz zur Analyse der Großen fehlt?

    Für einen besonders dummen Schwachpunkt Ihres Vorbringens halte ich das Thema der VerkäuferInnenstruktur. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie wenig Sie sich im Thema auskennen. Sie sollten doch aber nicht über reale Verhältnisse reden, wenn Sie die Fakten nicht kennen! Die unterscheiden sich vollkommen von Ihren Annahmen. Dazu können wir gerne eine lange Debatte führen, die Ihnen sämtliche Illusionen rauben wird.

    Eine letzte Bemerkung zu Ihrem Vorbringen, dass der INSP ein Maßstab für die Seriosität einer sozialen Zeitung sein müsste/könnte/sollte: Der Versuch, ein vergleichbares Gremium für die deutschsprachigen Straßenzeitungen ins Leben zu rufen, ist daran gescheitert, dass es nicht für nötig erachtet wurde, diesem Gremium beizutreten. Austausch wird besser untereinander vermittelt. Im Großen und Ganzen kommen alle ohne ihn klar. Und warum?

    Überraschenderweise geht es auch hier um Pfründe. Ich schlage vor, dass Sie sich Ihre Idealkonstruktionen abschminken. – Verblüffenderweise ist es gerade der von Ihnen aufs Korn genommene streetjournal, bei dem es auf ehrenamtliche Weise zugeht.

    So long!

    scharmann

    1. Nachsatz:

      Den Zugriff auf streetjournal kann man in diesem Zusammenhang als Notwehr gelten lassen. Ambitioniert wollte der Autor recherchieren, doch konnte keine Archive der Zeitungsausgaben vorfinden – außer bei streetjournal. Übrigens ein weiterer Beweis für seine Inkompetenz: Es gibt mehrere Achive von Straßenzeitungen (zum Beispiel strassenfeger.de).

      An dieser Stelle muss klargestellt werden, dass der Argonaut besser schweigen sollte. Insgesamt sind die peinlichen Aussagen des Autoren schon der großen Unwissenheit wegen, die sich hier zeigt, für alle Leute, die sich mit dem Thema auskennen, eine Beleidigung.

      Zu den rechtlichen Bestimmungen soll hier zuerst einmal nichts gesagt werden. Eindeutiges Schweigen wäre ausreichend.

      1. Lieber scharmann,

        ich habe den Text nach Rücksprache mit Andreas Braun um wichtige und notwendige Anmerkungen und Klarstellungen ergänzt. Leider konnte ich mich nicht persönlich am Telefon bei Ihnen entschuldigen, deshalb hier: Ich bitte Sie um Entschuldigung.

        Viele Grüße aus Darmstadt

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