Linkgebliebenes 2

Die Katze hat mein Manuskript für den zweiten Teil von Ayn Rand Preaching gefressen, dann musste ich noch Kinder aus einem brennenden Haus retten, also folgt die Fortsetzung erst in ein paar Tagen. So ist es halt. Stattdessen gibt es Linkgebliebenes, heute einer Ausstellung zur Geschichte und Kunst des Videospiels, den Fratzen für die vier großen Buchstaben, einer feinen Leseliste zum Datenjournalismus, dem größten Anchorman der Fernsehgeschichte, Nutzungsverhalten in Ubuntu sowie ein wenig Heuchelei im Umgang mit ehemaligen Arbeiterinnen des horizontalen Gewerbes.

Spielkunst im Smithsonian American Art Museum

Wie gerne würde ich mir diese Ausstellung geben. Es klingt nach einer runden Sache, was dort zusammengestellt wurde. Einige Videos wie beispielsweise das folgende können mich vorerst aber trösten.

Dann werde ich mir wohl das begleitende Buch bestellen müssen, um ein wenig mehr zu erfahren, was es damit auf sich hat. Zumal anscheinend nicht nur bloße Nostalgie Antrieb der Sache zu sein scheint.

Die Gesichter des Boulevards

Das große deutsche Boulevardblatt hat natürlich eine ganz besondere Imagekampagne verdient, die perfide sogar zur ‚Kritik‘ herausfordert und doch nur der Marke dient. Der Internetpranger ist natürlich ordentlich in Verruf geraten, doch in diesem Falle kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, er sei unumgänglich um die versammelte Meute der Fanfarenbläser für das Schmierblatt bloßzustellen. Bitteschön: Wer wirbt für Bild?

Datenjournalismus lesen

Florian Gossy hat eine einsteigerfreundliche Leseliste zum Datenjournalismus zusammengestellt. Alles dabei, was Rang und Namen hat. Gut kommentiert, also spare ich mir alle weiteren. Obendrein noch einmal eine kurze Übersicht aus dem Datablog zu den nützlichsten Tools.

Einmal Hure, immer Hure – was auch sonst?

Melissa Petro hat für kurze Zeit als Prostituierte gearbeitet, um sich das Studium zu finanzieren. Dabei schloss sie Kontakte zu den Freiern über die Craigslist. Als nun Sittenwächter die Betreiber der Seiter dazu brachten, die Anbahnungsseite zu schließen, nahm Petro dies zum Anlass, aus eigener Erfahrung zu berichten, warum sie gerade durch Craigslist mit enormer Freiheit als Prostituierte arbeiten und auch problemlos wieder aussteigen konnte.

Allerdings ist ihre Ehrlichkeit ihr zum Verhängnis geworden, denn es kann ja nicht angehen, dass eine ehemalige Hure, die sich durchaus kritisch mit den Auswirkungen dieser Tätigkeit auf ihre mentale wie körperliche Verfassung befasst, nun in der Bronx als Lehrerin arbeitete. So die Sittenwächter. Aber sie sollte die Geschichte selbst erzählen.

Ubuntustatistik

Auf omgubuntu gibt es einige Erkenntnisse aus einer Umfrage unter Ubuntu-Nutzerinnen und Nutzern, die zwar nicht repräsentativ wirkt, da wohl vor allem aus dem englisch- und spanischsprachigen Raum Antworten kamen. Interessant ist es allemal.

Burgundy kehrt zurück

Gute Nachrichten von Amerikas Bestem:

You stay classy, San Diego.

Ein Gedanke zu „Linkgebliebenes 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.