PvZ: Vasenbrecher

20120422-145649.jpgDas iOS-Update vom Donnerstag brachte einen Spielmodus. Grund genug, das Spiel aus der Mottenkiste zu holen. Prinzipiell kostenlos sind zwar nur einige Neuerungen, doch mit ausreichend In-Game-Währung können alle weiteren ebenfalls freigeschaltet werden. Die aus dem Story-Modus bekannte Kniffelei wurde nun als Vasenbrecher unter den Rätseln hinzugefügt und hat die gewohnte Qualität. Allen voran Vasenbrecher (Endlos) stellt eine harte Nuss dar. Deshalb mal einige Gedanken dazu, wie dieses Rätsel angegangen werden kann, um das Achievement zu erhalten.

Die Ausgangssituation

Für das Achievement müssen insgesamt 15 Runden überstanden werden. Der Grundaufbau ist dabei immer der oben abgebildete, wobei die grünen Vasen zufällig verteilt werden und im Unterschied zu den anderen Vasen niemals einen Zombie enthalten. Wir merken uns das für später. Vorher noch mehr zu den Zombies, denen wir begegnen, und den Pflanzen, die wir ihnen in den Weg stellen können. Alle sind zufällig unter den braunen Vasen versteckt.

Aktive Pflanzen sind die Erbsenkanone, Hagelzuckererbse, der Triplinator und der Duplinator. Letzterer schießt in diesem Modus allerdings nicht wie gewohnt von links nach rechts, sondern umgekehrt. Dass ergibt neue taktische Möglichkeiten. Kartoffelmine, Wall-Nuss, Matschkürbis und Pflanterne (Sie kann im direkten Umkreis die Inhalte aller Vasen anzeigen!) sind als passive Verteidigungsmechanismen einsetzbar. Die Kirschbombe kann als letzte Absicherung eingesetzt werden, sofern man genug der hin und wieder erhältlichen Sonnen angehäuft hat.

Die Zombies kommen als ganz normaler Hirnfresser, Eimer-Zombie, Springteufel oder Gargantua vor. Der Gargantua ist dabei der gefährlichste Gegner, auch wenn er meist darauf verzichtet, sein sonst so lästiges Anhängsel über die Pflanzen hinweg zu schleudern. Ab der zehnten erfolgreich bestandenen Runde wird es happig, denn es kommen zwei Gargantuas auf uns zu.

Die Strategie

Da der Spielverlauf zufallsgeneriert ist, bleibt letztlich eine ordentliche Portion Glück nicht aus, um das Achievement zu erhalten. Aber die folgende Strategie sollte Verhältnisse zu den eigenen Gunsten verbessern. Ich decke zu Beginn jeder Runde zunächst die äußerste rechte Vase einer Reihe auf. Diese Reihe versuche ich nach Möglichkeit so schnell wie möglich zu sichern. Wichtig ist dabei stets immer nur einen Zombie in der Reihe zu halten, der von allen Pflanzen der Reihe attackiert wird.

1. Die oberste Regel lautet also: Niemals mehr als einen Zombie pro Reihe zu haben. Jede Reihe, in der nur ein einfacher Zombie ist, der mit ausreichend Kugelhagel bedeckt wird, gibt uns Luft zum Atmen. Diese sollten wir nutzen, um die nächsten Schritte zu planen.

Ist dieser Zombie auf seinem Weg, gilt es natürlich diesen mit allen Mitteln zu stoppen. Doch sollten dabei möglichst erst einmal die aktiven Pflanzen in angemessenen Maße eingesetzt werden. Die passiven sollten mit Bedacht eingesetzt werden, wir brauchen sie noch gegen den Gargantua und die lästigen Eimer-Zombies. So versuche ich bei möglichst geringem Aufwand zwei Dinge gleichzeitig.

2. Eine Reihe immer von rechts außen abarbeiten. Dabei sollten Duplinatoren stets in das Feld platziert werden, das dem Haus in dieser Reihe am nächsten ist, ohne eine braune Vase hinter sich zu haben.

3. Triplinatoren (pro Runde gibt es zwei) gehören in der ersten Spalte des Feldes (von links) in die zweite und fünfte Reihe. Damit ist jede Reihe des Spielfeldes durch eine aktive Pflanze gesichert. Die dritte Reihe sogar doppelt, sodass sie bei zwei gepflanzten Triplinatoren bevorzugt abgeräumt werden sollte.

Da die Triplinatoren ordentlich Schutz bieten, sollten sie angemessen geschützt werden. Je nach Situation durch Wall-Nüsse oder Kartoffelminen. So lassen sich dann mit der Zeit, Reihe für Reihe die Vasen abarbeiten. Die Gefahr, die von Zombies und Eimer-Zombies ausgeht, ist dabei beherrschbar. Was aber mit dem Gargantua?

4. Der Gargantua sollte mit allen nötigen Mitteln angegriffen werden, niemals aber mit allen verfügbaren.

Es ist wünschenswert, den Gargantua durch eine Pflanterne mit etwas Glück im Feld aufgefunden zu haben. Dann können die Gegenmaßnahmen in aller Ruhe vorbereitet werden. Eine Hagelzuckererbse vor dem Gargantua und zwei Duplinatoren dicht dahinter sollten, abhängig von der Länge des Laufweges, ausreichen. Ist der Gargantua nah am Haus, kann er durch eine gut platzierte Matschkürbisse erheblich geschwächt werden. Und wo wir also bei Pflanternen und Matschkürbissen sind.

5. Die Pflanterne ist ein Blick in die Zukunft, wer sich merken kann, was sie zeigt, kann im Ernstfall auf sie verzichten. Es sollten dabei immer die Reihen angegangen werden, in denen die Pflanterne keinerlei Einblick in die Vasen ermöglicht.

6. Matschkürbisse sind unsere Freunde, grüne Vasen noch bessere und Kirschbomben die ultima ratio. Matschkürbisse sollten nie leichtfertig eingesetzt werden, die Wahl wird offener, wenn der Gargantua (oder ab Runde zehn beide) in dieser Runde Vergangenheit ist. Von grünen Vasen wissen wir, dass sie niemals Schaden anrichten können, daher sollten sie auch dementsprechend als Joker lange Zeit in der Hinterhand gehalten werden. Und so verlockend die Kirschbombe ist, sie wird erst in den späteren Runden wirklich gebraucht.

Der Rest hängt vom Spielverlauf, also vom Glück ab. Es bleibt immer zu hoffen, der Springteufel möge unsere Duplinatoren nicht mit in die Luft jagen. Aber dagegen kann man nicht immer was tun. Prinzipiell sollten mit diesen Regeln gute Chancen bestehen, die nötigen 15 Runden durchzustehen. Es wird hin und wieder mal haarig, aber das gehört dazu.

39 Gedanken zu „PvZ: Vasenbrecher

    1. Sobald sich Zombies euerm Haus nähern, diese aber durch die bestehenden „schuss-Pflanzen“ getötet werden, sollten noch keine weiteren Vasen geöffnet werden.

      Das zieht das Spiel etwas in die Länge, macht aber Sinn 😉

  1. Noch ein Tip:
    sollte man zu Beginn zu viel Matschkürbisse aufdecken empfiehlt es sich diese links an die Vasen zu setzen und mit Glück die blauen Erbsen dahinter setzen.
    Dann Vase für Vase von rechts nach links die Zombies auf einer Höhe halten – dafür sorgen die blauen Erbsen – und dann mit einem Matschkürbis mehrere Zombies auf einmal platt machen.

    Natürlich brauch man dafür Glück, aber hab manchmal so drei bis vier Helmzombies platt gemacht…..

  2. Hallo,
    bin beim googlen hierher gekommen, weil ich sehen wollte, wie die Highscores ausschauen. War ein paar mal bei 31 / 32, mehr ging nicht. Aber heute hatte ich super Lauf und bin bei 39. Also Krone teilen Hannes :))

  3. Hallo Ihr,
    bin im Vasenbrecher endlos bei 29. Hab gedacht ich bin richtig gut. Aber gegen euch kann man ja nicht anstinken… Am Anfang, wenn alles noch ganz easy ist, dann hat man doch manchmal ein paar Karten übrig. Mal so einen Kürbis oder was anderes. Kann man das irgendwie oben neben der Kirschbombe ablegen und für später aufbewahren? Da ist ja so viel Platz. Der ist doch sicherlich für irgendwas angedacht. Hab schon immer probiert das zu googeln. Aber wenn es einer weiß, dann doch ihr, oder?
    Danke!!!

  4. Vielleicht noch ein paar nützliche Tipps:
    Ein Helmträger braucht etwa 4 Erbsen ab dem drittletzten Feld um das Zeitliche zu segnen. Ist er weiter vorne müssens schon 5 oder 6 sein.
    Die Lampe immer möglichst weit vorne und für möglichst 8 Vasen einsetzen. Ist ein nicht ungefährlicher, aber auch ein unschätzbarer Vorteil.
    Stapeln am besten auf den Aussenbahnen, dann kann man die Triplinatoren für die inneren Bahnen einsetzen.
    Und der wichtigste Tipp:
    Immer langsam! Mit Geduld immer nur Vasen öffnen, wenn es sein muss. Sonst erstmal alle Zombies töten oder durch ausreichende Bepflanzung noch laufende Zombies dem Erneuten Tode weihen 🙂
    Viel Spass wünscht Hannes – spielt erstmal noch ne Runde – 😀

  5. Hallo
    Ich finde, dass dies die interessanteste Variante bei PvZ ist. Hilfreich fürs Zombie stapeln ist die blaue Pflanze, die den jeweils führenden Zombie ausbremst. So können mit etwas Glück beim Öffnen der richtigen Vasen gleich zwei Reihen ganz entspannt ausgelöscht werden. Funktioniert auch mit dem Gargantua, der dann allerdings einen zweiten Matschkürbis/Kartoffelbombe fürs Jenseits braucht… Der Gargantua wirft seinen nervigen Begleiter nur, wenn er die Hälfte seines Lebens (=1Matschkürbis) schon vor der gedachten Mittellinie des gesamten Wegs verloren hat – also die Kürbisse möglichst spät einsetzen. Es kommt übrigens alle 10 Runden ein Gargantua hinzu – also geht vorsichtig mit Euren Sonnen/Kirschbomben um. Mein persönlicher Rekord sind bis jetzt 30 Runden – 4 Riesen waren dann doch zu viel 🙂 . Wer bietet mehr? Viel Spass beim zocken wünscht Hannes

  6. Ich fange die Reihen auch von hinten an. Dabei versuche ich, mehrere Zombies übereinander zu bekommen (Vase im richtigen Moment zerschlagen), so dass man sie am Ende der Reihe mit einem einzigen Matschkürbis erledigen kann. Klappt aber auch nicht immer…

    1. Zombies zu stapeln versuche ich auch gelegentlich. Nur ist das Timing dabei extrem frickelig. Vor einer Wand türmen sie sich zwar schön, aber wehe sie sind zu schnell durch.

  7. Alles schön und gut, aber – im Gegensatz zum i-Zombie-Achievement – wirklich nur mit frustrierend viel Glück zu schaffen! Die Hinweise was, wann, wo und wie eingesetzt werden soll, erübrigen sich leider oftmals dadurch, dass das in einer Vase Entdeckte eben auch sofort eingesetzt werden muss (und anderenfalls einfach verschwindet), völlig unabhängig davon, ob man es für diesen Zweck auch wirklich gerne einsetzen möchte oder nicht. Und wenn sich der Gargantua zufällig in einer der letzten zwei, drei Vasen (und damit immer auch gefährlich nah am Haus) befindet, wird alles, was man zuvor getan hat, eh zu Makulatur; da kann man sich bis dahin noch so geschickt angestellt haben. Leider einfach schlecht balanciert das Ganze – etwas, das ich von diesem Spiel eigentlich sonst nicht gewohnt bin …

    1. Ja, es ist schon wahr, es muss auf’s Glück gesetzt werden. Ich habe es auch erst nach einer Weile geschafft – und mir gleich mal den Benutzer abgeschossen. Bei meinem zweiten Spieler, den ich mir nur angelegt habe, um die Achievements alle erneut zu erspielen, hat mich dann auch die Lust verlassen.
      Der Zeitdruck beim Platzieren stört mich aber nicht wirklich, da die Zeit reicht, um die gefährdeten Reihen zu suchen.

        1. So, dann wird es ja Zeit, einen Wettbewerb zwischen euch beiden auszurufen. Schlagt euch um die Krone!

          Aber mal ehrlich, wie viel Zeit geht bei euch für PvZ drauf?

          1. Naja- ein paar Sonnen hatte ich bei meinem 34-er Spiel auch noch über – hätte leider nur 2 Bomben gebraucht um dann durchzukommen – die laden halt so langsam auf 😉
            Spiel mal weiter – bin gespannt.

            Viel Spass und besten Gruss,
            Hannes

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