Bookworm: Ausgedienter Bücherwurm

Wortpuzzles haben es mir in letzter Zeit deutlich angetan, wofür besonders Letterpress verantwortlich ist. Kein Wunder, dass ich auch noch nach anderen Spielen suche, um Wörter bilden zu können. Bookworm landete eben auch noch bei mir.

Quasi seit der Frühphase des App Stores ist Bookworm dabei. Gutes Marketing würde da von einem Klassiker sprechen, es ist doch wohl eher ein nicht ganz in Würde gealtertes Spiel. An jeder Ecke fällt das Alter auf: Allein die Optik ist altbacken, es sollte ja auch auf Geräten mit deutlich geringerer Leistung noch laufen. Es spielt sich aber auch nicht wirklich rund, wenn ich es mit moderneren Puzzlern mit Worten und Buchstaben vergleiche. Es ist ein reines Solospiel, nichts ist es mit menschlichen Gegnern. Wir dürfen bloß den klassischen Modus, in dem es um möglichst lange Buchstabenketten geht, oder gegen die Zeit antreten. Mühselig klauben wir so Buchstaben zusammen, in der Hoffnung, auch einmal ein längeres Wort bilden zu können. In den meisten Fällen sind aber nur recht kurze Wörter machbar. So verliert sich die Geduld dann schnell, das Spiel hat kein Tempo und gibt selten das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Es ist halt ein langsam kriechender Wurm, der sich da durch die Buchstaben quält.

Mir reicht das nicht, was Bookworm anbietet. Als das Spiel an den Start ging dürfte es für die Zielgruppe ein Ereignis gewesen sein, im heutigen Umfeld wurde Bookworm von der modernen Konkurrenz spürbar überholt.

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