Tiere haben sich zum Fressen gern – Suicide Food

Meine Position zur Tierethik ist ja durchaus komplex und ich will derzeit auch noch nicht schlussendlich Stellung beziehen. Wenn aber aus Werbezwecken und nur zum Marketing von Fleisch auf einen sehr zweifelhaften Trick zurückgegriffen wird, dann bin ich, ehrlich gesagt, schon ein wenig angewidert von der einfältigen Vermarktung. ‚Easing omnivor guilt‘, wie Lisa Wade schrieb, trifft es dann noch nicht einmal auf den Kopf, wenn es darum geht, mit einfachen Mitteln den Konsumenten auch noch einzureden, der Genuss von Fleisch sei nicht nur unproblematisch, sondern auch eine Wohltat für die Tiere selbst.

Dokumentiert werden die krudesten Beispiele für offenkundig dämliches Marketing in Sachen Fleischverzehr vom englischsprachigen Blog ‚Suicide Food‚. Die Macher beschreiben ihre Seite so:

What is Suicide Food? Suicide Food is any depiction of animals that act as though they wish to be consumed. Suicide Food actively participates in or celebrates its own demise. Suicide Food identifies with the oppressor. Suicide Food is a bellwether of our decadent society. Suicide Food says, “Hey! Come on! Eating meat is without any ethical ramifications! See, Mr. Greenjeans? The animals aren’t complaining! So what’s your problem?” Suicide Food is not funny.

Durchaus mal einen Blick wert. Manches ist so dämlich, man muss einfach lachen.

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