Feste druff – Das Zitat des Tages

Das Zitat, das mir heute ein Lächeln auf’s Gesicht zauberte, stammt von Tom Regan. Wie soll es auch anders sein? Ich habe mich diese Woche ja fast ausschließlich mit dessen Texten befasst. Das Zitat hat dabei nicht wirklich viel mit den in ‚Defending Animal Rights‘ behandelten Themen zu tun. Es taucht auf an der Stelle, wo Regan sich mit den möglichen Rechtfertigungen von Laborexperimenten an Tieren befasst. Sein Augenmerk ist klar darauf gerichtet, zu widerlegen, dass mögliche überragende Vorteile, die aus solchen Experimenten entstehen könnten, als (alleinige) Rechtfertigung der Tests herhalten könnten. Regan macht auch keinen Hehl aus der Tatsache, dass es sich um einen Einschub handelt, der nicht nötig wäre. Anscheinend konnte er sich die folgende Spitze nicht verkneifen.

Als weitere – theoretisch denkbare – Rechtfertigungsgründe nennt Regan zuletzt dann auch:

It remains open to those who favor such research to ground their justification not in the benefits allegedly secured but in the word of some god who (let us suppose) has decreed that it is perfectly all right routinely to kill and in other ways to harm animals in laboratories merely so that others will benefit – a proposal that, if taken seriously, seems to me to provide not justification for animal-model research but a good reason to believe in no god rather than this one.

Ich höre es bei diesem Abschnitt vor meinen geistigen Ohren klatschen. Wenn wir das Argument schon Ernst nehmen…KLATSCH…ist es doch eher ein Argument, nicht an diesen Gott zu glauben…BATSCH. Rechter Haken, linker Haken. Schön dorthin, wo es wehtut.

Bildnachweis: Wikipedia/WikiCommons (Public Domain)

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