Beat da ‚any

Hey,  ich glaub’s nicht. Jetzt konnte ich mich auch einmal anmelden. Und was nun? Ehrlich, ich weiß es nicht genau. Was kann ich hier machen? Es gibt Groups, Chats, People und Rangers. Rangers, keine Ahnung, was das sein soll. Der Rest ist ja eigentlich selbsterklärend. Im Vordergrund steht die Kommunikation mit Leuten in Chats, gerne auch in Gruppen. Gibt’s dafür nicht IRC oder eben andere Protokolle?

Ich glaube, das ist nicht für mich. Ich kann zwar viele Kriterien eingeben, um nach Leuten zu suchen. Musikgeschmack, Lieblingsfilme, Region und vieles mehr. Sicher, das ist ganz fein und lädt wohl auch ein zu einem lockeren Plausch. Man bewirbt auch gerade dieses Feature:

New Feature

Interest Roulette Chat

Connects you with people based on your interests.

Tief durchatmen, das wird schon. Mir ist jetzt noch weniger klar, was der Vorteil von anybeat sein soll. Nutzerinnen und Nutzer scheinen zwar die Gelegenheit zu nutzen, sich Pseudonyme zu geben. Aber für Chats ist das letztlich keine Neuerung.

Vielleicht habe ich am Wochenende Zeit, ein wenig durch die Welt dort zu hopsen. Viel Anreiz bietet die Seite aber nicht. Es ist doch auf Anhieb erst einmal sehr redundant, was dort angeboten wird. Falls ich doch noch auf Gold stoße, melde ich mich wieder. Aber mal sehen, wie sich anybeat auf meiner SU-Skala schlägt. Dabei handelt es sich um die pseudo-objektivste Pseudo-Messmethode der Effizienz und des Nutzens eines sozialen Netzwerks. Die Formel lautet (ausgedrückt in reinstem Pseudo):

I(SNx) = t(SNx) – t(SU)

I(SNx) ist mein Interesse an dem neuen Social Network.

t(SNx) ist die Zeit, die ich auf dem neuen Social Network verbringe.

t(SU) ist die Zeit, die ich auf StumbleUpon verbringe.

Aber I(SNx) war noch nie im positiven Bereich. So viel zu den Chancen von anybeat, die also von Beginn an nicht sehr groß sind.

 

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