Tenacious D – Rize of the Fenix

Foto: jblackburn (CC-BY)

Tschickedippeduda, ahahuha, damaduda. Nimmt der rockende Wahnsinn überhand, lässt Jack Black auf die Scats fliegen. Anschließend wendet er sich den skatologischen Texten zu. Im Hintergrund schrammeln die Gitarren. Das ist und war das Rezept von Tenacious D, der selbsternannten Übergruppe, die aus dem übergewichtigen Black und noch schwergewichtigerem Kyle Gass besteht. Zusammen machen die beiden seit über einem Jahrzehnt ordentlichen Klamauk über anständigen Rocksongs.

An der Masche hat sich auf dem neuen Album nicht viel geändert. Zusehends verliert sich der Unterhaltungswert jedoch in strammen Riffs aus den Siebzigern, zu den sich leicht die Plauze schütteln lässt und doch keine Freude aufkommt.

Auf diesem Album lässt sich der Niedergang ablesen. Die ersten beiden Stücke, der Titelsong und das fröhlich rockende Low Hangin‘ Fruit haben sowohl das übertriebene Pathos als auch, angetrieben von Dave Grohl, ein sattes Tempo. Danach setzt der Motor aus. Schon weit vor der Halfte des Albums, löst sich jede Struktur auf. Derh Starr ist nicht verkehrt, ist nur allzu vertraut. Die übrigen Titel bleiben oft bei einminütigen Fragmenten.

Nach etwas mehr als den von Skits gestreckten vierzig Minuten ist es dann auch schon wieder vorbei. „They fucked our asses“.

Interpret: Tenacious D
Titel: Rize of the Fenix
Jahr: 2012
Genre: Rock, Satire

Früher war alles besser

Unsere Generation… Wenn du als Kind in den 90er Jahren lebtest, kannst du froh sein in einer der letzten Epochen der wahren Kindheit aufgewachsen zu sein. Wir kamen von der Schule heim und brauchten für die Hausaufgaben nicht länger als für das Mittagessen. Dann verließen wir das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren denn Handys gab es damals nicht ! Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir brauchten damals keine Internet-Chat-Rooms oder Emails. Wir hatten Freunde ! Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns … Wie war das möglich ?. Wir kletterten ohne Sicherungen auf Bäume die höher als unsere Häuser waren, spielten mit LEGO und Playmobil. Abends sahen wir RICHTIGE Zeichentrickfilme wie Käp`n Balu, Gummibärenbande oder Ducktales. Die Soundtracks können wir heute nach 15 Jahren immer noch mitsingen. Es gab Tamagochi und Furby`s…. DAS war unsere Generation…