Next – Expense Tracking

Meine kleine App-Perle der Woche ist mal wieder aus der Kategorie Nützliches für den Alltag. Mit wird von einigen Stimmen immer wieder eingetrichtert, mal genauer anzuschauen, wo ich denn mein Geld so versickern lasse. Ich schaue keine Person konkret an, die mir ins Gewissen redet, gebe also schlicht bekannt, mir Next – Expense Tracking zugelegt zu haben.

Next geht von der mit absolut sympathischen Annahme aus, dass es reichen sollte, nur grobe Kategorien zu haben, für diese Werte einzutragen und sich dann wieder ums Leben zu kümmern. Bis auf eine einfache, aber übersichtliche Auswertung über Wochen, Monate oder Jahre bietet die App keine weitere Ablenkung von dem Ziel, eine Ausgabenübersicht zu haben. Next ist kein Haushaltsbuch und auch keine Budgetverwaltung, Next dpart sich sogar die Worte. Die Kategorien sind lediglich Buttons mit ikonographischen Darstellungen, die frei umherbewegt werden können.

Wie gesagt, mir ist dieser Ansatz zutiefst sympathisch, da diese Ausgabenkontrolle mir so wenig wie möglich in die Parade fährt. Ausgaben zu erfassen ist so einfach geworden, denn die App startet immer in die Kategorienübersicht, kein Splash-Screen hält vom eigentlichen Ziel ab. Nach ein paar Sekunden habe ich eine Summe verbucht und kann mich wieder wichtigeren Dingen zuwenden.

Mag sein, dass es einigen Leuten deutlich zu unterkomplex ist, denn auch mir fällt mitunter schwer zu unterscheiden, welche Kategorien ich für welche Kostenarten verwende. Das wäre dann auch schon meine einzige, zaghafte Klage; ansonsten fehlt mir nur eine Möglichkeit zum Export der Daten zum absoluten Glück. Nicht weil ich den Export zwingend brauche, aber doch, weil ich es für einen guten Umgang halte, mit meinen Daten machen zu können, was ich will.