Linkgebliebenes Folge 1

Wie es so ist, fehlt mir dann doch hin und wieder die Zeit, mich mit interessanten Meldungen zu befassen. Andernfalls auch die Muße. Selten beides. Damit sie aber nicht völlig unter den Tisch fallen, gebe ich die gesammelten Passagen samt meiner Gedankenfragmente hier in bester Beamtenmentalität zu meiner Entlastung weiter. Heute unter anderem mit dem jähen Ende eines künfitgen Weltstars, der Philosophie in Computerspielen, Social Media als Content-Lieferant für Straßenzeitungen und zur Sicherheit von Passphrases. Weiterlesen

Probleme der In-Game-Moral

Es ist aufgrund der zunehmenden Komplexität von Computerspielen nicht verwunderlich, dass einige Genres auch versuchen, die Handlungen von Spielern in der Spielwelt selbst als nicht losgelöste Entscheidungen darzustellen. Oftmals wird sogar versucht, direkte Aussagen in Form von Ruhm, Verruf und Ansehen zu erfassen, um die dargestellte Welt lebendiger sowie die Spieler nicht von ihr getrennt abzubilden. Allerdings hat die Umsetzung bisher ein gewaltiges Problem, dass mir im Fall einer Quest bei Fallout: New Vegas aufgefallen ist, der aber auch auf die meisten vergleichbaren Situationen in der überwiegenden Mehrheit der Spiele übertragen kann. Das Problem besteht besonders darin, dass Spiele aus naheliegenden Gründen Möglichkeiten bieten, den Spielstand sichern und wieder laden zu können. Diese Wahlmöglichkeit degradiert potenziell moralische Fragen in der Spielwelt auf reine Abwägungsprozesse, die eher den homo oeconomicus ansprechen, als dass Entscheidungen und ihre Wirkungen als moralisch problematisch erkannt werden (können). Weiterlesen

Dies ist eine Drohung

Den halben Tag habe ich mit der Literaturrecherche verbracht. Denn tatsächlich kann ich die Tierethik in der Uni einbringen, weswegen ich mich nun darauf stürzen musste. Daher werde ich im egomanischen Lesezirkel noch egomanischer, indem ich dann doch etwas tiefer in die Materie einsteige.

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