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Artikel mit dem Tag ‘iphone’

PhotoWizard: Bildbearbeitung auf dem iPhone

06 Feb

Lange habe ich gesucht, eine anständige, gut umgesetzte Bildbearbeitung auf dem iPhone. PhotoWizard ist mir zwar als Begriff immer mal über den Weg gelaufen, doch erst vor wenigen Wochen habe ich mir die App zugelegt. Grundsätzlich gibt es eine im Funktionsumfang eingeschränkte Version kostenlos, da aber die voll ausgestattete nur unerhebliche Beträge kostet, griff ich sofort zu. Und es tut eigentlich alles, was ich mir erwünscht habe, wenn ich unterwegs mal gerade ein Bild für einen Artikel zuschneiden oder filtern will.

Leichter als gedacht geht die Bildbearbeitung von der Hand, wird zwar nie wirklich bequem sein, passt sich dem Umfeld auf dem iPhone sehr gut an, gibt also alles, was unter diesen Voraussetzungen rauszuholen ist. Neben den basalen Farboption zu Kontrast, Sättigung, Histogrammen und vielen anderen, wartet auch noch eine runde Sammlung von Effekten. Zusammen mit den etwas elaborierteren Funktionen überzeugt mich besonders das Arbeiten mit Masken und weiteren Tools, wobei alle über skalierbare Optionen verfügen, sodass ein recht vielschichtiges Arbeiten am Bild möglich wird. Gerade auch das Freistellen von Elementen ist mit den von Desktop-Bildbearbeitungen gewohnten Lassos, Farbfiltern und anderen Selektionsmitteln möglich, sofern nicht allzu sehr im Bild gezoomt werden soll.

Überraschend schnell lief die Bearbeitung der Bilder ab, sodass auf die Schnelle zufriedenstellende Ergebnisse anfielen. Nicht alles ist rund und die UI zählt nicht zu den Schönheiten, doch ist mir allemal lieber, wenn eine App mit Funktionalität trumpft. In dem Bereich ist PhotoWizard absolut überzeugend, meine Erwartungen wurden weit übertroffen und mein Veröffentlichungsablauf bei Artikeln ist unterwegs wesentlich bequemer und schneller geworden. Für solche vergleichsweise einfachen Zwecke in der Bildbearbeitung ist PhotoWizard auf jeden Fall einen Versuch wert.

 
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Playdek-Serie: Eine Reihe der Besten

01 Feb

Playdek ist mir seit der herausragenden Umsetzung von Ascension ein Begriff, da sie zu großen Teilen hochwertige iOS-Umsetzungen von Kartenspielen machen. Dabei vor allem Deck-Builder-Spiele, die thematisch durchaus exotisch sind. Ein gehöriger Preisnachlass auf alle Titel führte dazu, mir im Grunde den gesamten Katalog Playdeks zugelegt zu haben, weshalb ich eine kleine Serie zu den Spielen starten kann.

Dabei lassen sich vorweg schon einige Dinge sagen, die in jeder Rezension zu wiederholen nur langweilig wäre. Bevor ich also in die einzelnen Spiele einsteige, ein paar Auffälligkeiten, die im Großen und Ganzen für alle Spiele Playdeks, zumindest alle von mir gespielten, gelten. Vielleicht vorab zu den Titeln, die ich mir in der folgenden Reihenfolge in den kommenden Wochen etwas genauer ansehen werde: Fluxx, ein überaus unvorhersehbares Spiel, dessen Regeln wir als Karten Runde für Runde ändern, sodass sie stets im Fluss sind. An zweiter Stelle folgt mit Nightfall ein in düstere Werwolf-vs.-Vampir-Motive gehüllter Deck-Builder mit gewöhnungsbedürftiger Mechanik und einigem Tiefgang. Food Fight hat die skurrile Thematik konkurrierender Fast-Food-Armeen, die wir anfangs mit viel Glück, dann aber auch mit einer ordentlichen Portion Taktik befehligen dürfen. Andere mögen es anders sehen, für mich hat unter diesen Spielen Penny Arcade The Game: Gamers vs. Evil die Nase vorne, nur hauchdünn, und doch gefühlt klarer.

Aber zu den Geimeinsamkeiten: Alle Spiele, so viel sei schon mal verraten, sind für sich genommen leicht und locker im oberen Drittel der iOS-Spiele anzusiedeln, manche noch weit höher. Die Qualität aller Spiele ist, bei allen Unterschieden, von Beginn an schon sehr hoch, weil allen die gemeinsame Herkunft aus demselben Toolkit – oder doch besser: derselben Game-Engine – anzumerken ist. Die Steuerung ist intuitiv und spielübergreifend immer gleich ausgerichtet, was umso wichtiger ist, weil diese Engine enorm effizient auf reibungslosen Spielverlauf, aber auch aufgeräumte Darstellung optimiert wirkt. Gerade auf dem iPhone wird bei komplexeren Spielen der Raum zwar eng, das anfangs kaum noch Luft zu bleiben scheint, und doch verfliegt jeder Zweifel schnell.

Den Kaufpreis jedes einzelnen Spiels rechtfertigt Playdek nicht mit der ausgefeilten Umsetzung allein, einer der größten Pluspunkte ist die enorm umfangreiche Mehrspieler-Integration. Playdek macht keine Gefangenen, denn in nahezu allen getesteten Spielen gibt es nicht nur eine halbgare Online-Variante, es gibt viele Modi des On- wie Offline-Mehrspielers. Nicht nur dass 2-4 Spielerinnen und Spieler sich mal synchron oder asynchron messen können, sie können die Regeln und Spielbedingungen frei skalieren. Soll es für alle einen Timer bei der Bedenkzeit geben? Aber nicht nur das, Playdek gewinnt spätestens mit der Pass-and-Play-Option alle Sympathiepreise. Ein durchweg honoriger Zug, das Spielen mit nur einem Spiel auf einem Gerät, das reihum geht, zu ermöglichen. Das heißt nicht, dass es nicht auch mal quälend lang dauern kann, bis Online-Gegner ihren Zug ausführen, aber Playdek tut alles, keine technischen Hürden aufzubauen.

Exakt solche Kundenfreundlichkeit, diese minutiöse Detailverliebtheit heben jedes dieser Spiele schon weit über den Durchschnitt, sodass am Ende immer nur entscheidet, ob ein Spiel wegen seiner eigenen Stärken und Schwächen in der Spielmechanik überzeugt, an der Umsetzung liegt es allerdings nicht.

Update 3. Februar 2013: Ich hab mir gedacht, was soll’s, jetzt mache ich alle Playdek-Spiele in der Serie, da treibt der Ehrgeiz des Komplettisten. Damit sind dann auch noch Summoner Wars, ein typisches Playdek-Kartenspiel dabei, auf das die typischen Vorzüge zutreffen, doch ist das Finanzierungsmodell Freemium, weshalb dort gerade im Online-Multiplayer die Versuchung groß ist, mehr Geld in neuen Decks zu versenken. Can’t Stop hingegen ist ein Würfelspiel mit leichten Taktikeinschlägen, in dem es erstaunlicherweise anscheinend keinen Multiplayer-Modus online gibt, Pass-and-Play für bis zu vier Spielerinnen und Spieler ist aber möglich.

Alle Artikel der Serie:

 
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Kingdom Rush

21 Sep

Weil es gerade eben noch kostenlos ist: Mehr Tower-Defense auf’m iPhone. Macht Spaß, ist aber nichts Weltbewegendes. Die Kampagne wird bei mir noch eine Weile halten, könnte also länger dauern als ein iOS 6.

Nichts Neues? Also doch, mit Turmupgrades, die mit für die Bewältigung von Leveln erhaltenen Sternen freigeschaltet werden können. Gab’s schon? Stimmt. In-App-Store gibt’s noch. Ist aber auch schon alles bekannt. Immerhin ist die Grafik niedlich – bessere Auflösung als das durchschnittliche Kartenmaterial der neuen Karten-App. Dann sagen wir es doch so: Wären alle Neuerungen in iOS 6 so solide wie die x-te Tower-Defense-Variante Kingdom Rush, wäre keine einzige Überraschung dabei, und doch liefe alles einwandfrei. Hauptsache: Passbook.

 
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Mega Man X

20 Jul

Eine Stunde schreibe ich jetzt schon an einer Sache rum, bin immer noch nicht fertig. Es wird wohl auch noch bis nächste Woche dauern. Ich rege mich immer noch darüber auf. Deshalb brauche ich jetzt etwas zum Runterkommen. Da war doch was mit dem guten alten Mega Man X auf iOS. Habe ich doch auf dem SNES beim Kumpel gezockt. Her damit.

Ach, die guten Zeiten des knallbunten, unbekümmerten Zockens. Ist sofort alles wieder da. Habe nur vergessen, wie kurz das Spiel ist. Bin jetzt schon wieder duch drei Viertel durch. Immerhin kann ich mit einem nostalgischen Lächeln in den Abend gehen. Funktioniert mit Touchsteuerung erstaunlich gut. Old-school mit Controller würde mir doch besser gefallen.

Und morgen dann weiter am Aufreger schreiben.

 
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iAbsturz

21 Mai

Frustrierender kann ein Wochenende nicht verlaufen, als es mit einem Smartphone zu verbringen, das, gar nicht mehr so schlau, immer ein angeschlossenes Headset annimmt. Ob besagtes Headset nun angeschlossen war oder nicht, das iPhone blieb sturr. Und stumm. Schließlich ist ja ein Headset angeschlossen, da muss ja nicht geklingelt werden.

Die Tortur entwickelte sich in Wellen. Schließlich kann das schon mal vorkommen, da hat es wohl einen Wackelkontakt oder so gehabt, als das Headset ausgestöpselt wurde. Headset wieder ran, warten – und wieder abziehen. Nichts. Viele Versuche später reifte die Einsicht, die Lösung würde wohl doch nicht so einfach sein. Ab ins Netz, man wird ja nicht der erste gewesen sein, der solch ein Problem hat. Stimmt, hat nur alles nicht geholfen. Selbst der Reset brachte nichts.

Noch ärgerlicher war dann der etwas hastige Wiederherstellungsversuch der alten Daten. Dabei ging wohl irgendetwas schief. Das System war frisch aufgesetzt, doch alle Apps verloren. Das angelegte Backup enthielt auch nicht mehr die Apps, nur die Systemdaten. Gut, dafür habe ich ja noch ein Backup von letzter Woche.

Doch allmählich wurde es ärgerlich, denn das alte Backup musste natürlich korrumpiert sein. Was nun? Dann installiere ich es halt alles neu. Aber warum zeigt mir der AppStore auf dem Telefon die gekauften Apps nicht als gekauft an? Da wurde ich spätestens laut. In diesem Fall war dies von Vorteil, denn nun war auch mein Mitbewohner auf die Angelegenheit aufmerksam geworden. Mir waren die Ideen nun ausgegangen, ihm aber noch nicht. Er fuhr sein iTunes hoch, da er dachte, die gekauften Artikel dort schon einmal gesehen zu haben. Seine Suche nach den Daten dauerte allerdings wesentlich länger, da unter den für uns nachvollziehbaren Punkten in iTunes kein solcher Eintrag war.

Wer hätte denn auch gedacht, dass diese Option nur unter dem Punkt Store > iTunes Store rechts am Rand steht? Nicht etwa irgendwo unter Apps? Egal, immerhin ließen sich dort alle Käufe wiederherstellen. Das dauerte zwar, doch hatte ich gar nicht mehr damit gerechnet, dass die wichtigsten Daten der Apps über iCloud gesichert waren. Das sparte immerhin die Zeit, die Apps wieder einzurichten. Die Stimmung stieg wieder. Auch wenn ja eigentlich gar nichts gewonnen war.

 
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Roads of Rome iPhone

18 Mai

Um die Liebe zwischen seiner Tochter und einem seiner erfolgreichsten Untergebenen, Victorius, zu verhindern, sendet der Caesar Victorius ins Römische Reich aus. Straßen, die wohl alle nach Rom führen sollen, soll der junge Victorius für den Herrscher errichten. Und so weiter und so fort. Warum manche Spiele in ein plumpes Handlungskorsett gezwungen werden, das wissen wohl nur die Hersteller selbst. In Roads of Rome, einem Aufbau- und Zeitmanagementspiel für das iPhone, ist dieser erzählerische Rahmen erfreulicherweise auch schon der einzige Schwachpunkt. mehr »

 
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Skoobe

02 Mai

Flatrate für E-Books. Was für Hörbücher, Filme und Serien oder auch Musik geht, sollte doch auch für Geschriebenes gehen. Für iOS hat Skoobe dieses Konzept in eine App gegossen, sodass es möglich ist für knapp zehn Euro im Monat digitale Fassungen auszuleihen. Gleich vorweg, für mich gibt es bei der Sache aber von Beginn an einige satte Brocken zu schlucken, die mich davon abhalten, die App zu nutzen. mehr »

 

Infinity Blade (iOS)

19 Mrz

Holen wir doch mal einen der oftmals als Meilenstein bezeichneten Titel für iOS auf. Infinity Blade vom kleinen zum Branchentitan Epic Games gehörenden Studio Chair eilt der Ruf voraus, die Qualität der für das Smartphone und Tablet erhältlichen Spiele in neue Höhen getrieben zu haben. Zuvorderst liegt dies wohl an der Grafik, die auf der Unreal Engine basiert und damit einen technologisch fortschrittlichen Baukasten nutzt. Doch ist dies mehr Gimmick als tatsächliche Leistung. mehr »

 
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Grand Theft Auto III – 10 Year Anniversary

19 Feb

20120219-142905.jpgDa war ich anfangs doch irritiert. Erstens wegen des 10-jährigen Jubiläums von Grand Theft Auto III im Oktober 2011, der zweite Grund war, dass anlässlich dieses Jubiläums eine Version von für das iOS erschien.

Der zweite Grund war bei näherem Hinsehen doch nicht so erstaunlich. Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Die Systemvoraussetzungen des ursprünglichen Spiels sind nicht sonderlich hoch, sodass ein heutiges Smartphone wie das iPhone (ab iPhone 4 wird das Spiel unterstützt) nicht vor große Herausforderungen gestellt wird.

GTA III hatte ich, das war die Ursache der ersten Verwunderung, erst weit nach Veröffentlichung gespielt. Wenn ich mich recht entsinne, war Vice City sogar mein Einstieg in die dreidimensionalen Ableger der Reihe. Erst im Anschluss machte ich mich an den Urvater der neueren GTA-Reihe.

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Anthill

12 Feb

20120211-210244.jpgSchon im Oktober veröffentlicht, changierte Anthill preislich zwischen 0,79 und 1,59 €. Alter Knauser, der ich bin, fiel es mir erst heute auf – als der Preis auf null fiel. Schon vorweg, die anderen Preise wären auch ordentlich gewesen. Die stimmige Echtzeitstrategie militanter Ameisen gegen die Horden der Käfer macht Spaß. Und nach einigen Stunden kann ich sagen, es hat auch einigen Tiefgang. Für ein Smartphone-Spiel.

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