Infinity Blade (iOS)

Holen wir doch mal einen der oftmals als Meilenstein bezeichneten Titel für iOS auf. Infinity Blade vom kleinen zum Branchentitan Epic Games gehörenden Studio Chair eilt der Ruf voraus, die Qualität der für das Smartphone und Tablet erhältlichen Spiele in neue Höhen getrieben zu haben. Zuvorderst liegt dies wohl an der Grafik, die auf der Unreal Engine basiert und damit einen technologisch fortschrittlichen Baukasten nutzt. Doch ist dies mehr Gimmick als tatsächliche Leistung. Weiterlesen

Grand Theft Auto III – 10 Year Anniversary

20120219-142905.jpgDa war ich anfangs doch irritiert. Erstens wegen des 10-jährigen Jubiläums von Grand Theft Auto III im Oktober 2011, der zweite Grund war, dass anlässlich dieses Jubiläums eine Version von für das iOS erschien.

Der zweite Grund war bei näherem Hinsehen doch nicht so erstaunlich. Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Die Systemvoraussetzungen des ursprünglichen Spiels sind nicht sonderlich hoch, sodass ein heutiges Smartphone wie das iPhone (ab iPhone 4 wird das Spiel unterstützt) nicht vor große Herausforderungen gestellt wird.

GTA III hatte ich, das war die Ursache der ersten Verwunderung, erst weit nach Veröffentlichung gespielt. Wenn ich mich recht entsinne, war Vice City sogar mein Einstieg in die dreidimensionalen Ableger der Reihe. Erst im Anschluss machte ich mich an den Urvater der neueren GTA-Reihe.

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Anthill

20120211-210244.jpgSchon im Oktober veröffentlicht, changierte Anthill preislich zwischen 0,79 und 1,59 €. Alter Knauser, der ich bin, fiel es mir erst heute auf – als der Preis auf null fiel. Schon vorweg, die anderen Preise wären auch ordentlich gewesen. Die stimmige Echtzeitstrategie militanter Ameisen gegen die Horden der Käfer macht Spaß. Und nach einigen Stunden kann ich sagen, es hat auch einigen Tiefgang. Für ein Smartphone-Spiel.

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Couchfunk für ebensolche Kartoffeln

Ein vergleichsweise neues deutsches Startup – mal nicht aus Berlin. Jetzt habe ich im Titel schon einiges angedeutet, obwohl die Konnotation nicht wirklich eine gute ist. Was soll ich sagen, mir fällt kein besserer Titel ein. Und andererseits weiß ich auch noch nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Ich will Couchfunk nichts Böses, ganz im Gegenteilt. Damit es aber zu einer dauerhaften Freundschaft zwischen uns kommt, muss sich noch einiges tun. Weiterlesen

GoodReads

Mir gehen noch lange nicht die Ideen aus, was ich alles lesen könnte. Dennoch nutze ich in letzter Zeit immer öfter auch mal Aggregatoren, um mich leiten zu lassen. Zu den besten in diesem Bereich zählt goodreads. Die einzige Einschränkung ist dabei vorneweg, der englischsprachige Fokus. Mich hält das nicht ab, nur ein Hinweis.

Für diesen Sprachraum deckt es aber die ganze Palette ab. Es gibt dort keine Überraschungen, was den Service angeht. Es werden weite Teile der Literatur erfasst, die Nutzerinnen und Nutzer notieren, bewerten und besprechen können. Es wird ganz auf die Community gesetzt, um den Datenbestand für die Suche zu bestücken. Bei der Suche kann goodreads helfen, anhand simpler quantitativer Metrik, neue Bücher zu entdecken: Dir gefällt das, dann eventuell auch das.

Goodreads steht und fällt mit der Community. Die ist dort sehr breit vorhanden. Der offensichtliche Vorteil ist, dass sich mit Leichtigkeit Nutzerinnen und Nutzer finden lassen, die einen ähnlichen Geschmack haben. Auf der Jagd nach neuem Stoff sind schnell Weggefährten gefunden. Doch der Nachteil ist ebenso schon zu erkennen. Goodreads ist nicht überrannt, hat aber eine Masse erreicht, die an den Amazon-Store erinnert. Die Verlässlichkeit ist also nicht mehr sofort gegeben, da mittlerweile auch dort schon Interessen bestehen, Meinungen und Urteile zu manipulieren. Ebenso ist es nicht wirklich möglich, nach Exoten und Mauerblümchen zu suchen. Die Zentripetalkraft der Blockbuster zieht auch hier. Ich habe keine Zahlen, doch der Eindruck drängt sich auf, dass sich eine Mehrzahl dort mit den immer gleichen Büchern beschäftigt. Goodreads hat noch keinen Weg gefunden, gezielt die Peripherie des Geschmacks in der Form zugänglich zu machen, dass man sie leicht findet.

Es gibt eine schön integrierte App (iOS, Android) mit integriertem Reader, der auf Wunsch auch gleich den aktuellen Lesestand im Profil erfasst.

Free-Running-Games: Ad infinitum, ad nauseam

Auf Smartphones, machen wir uns nichts vor, herrschen simple Spielmechanismen vor. Vielfalt ist nicht das vorherrschende Wort, nicht Vielfalt der Ideen. Der Klon ist das geistige Ideal auf mobilen Plattformen. An sich ist das nicht weiter schlimm. Diese Woche habe ich mir einige Spiele zugelegt, die aus dem Genre des Free-Runnings stammen. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob das nun ein offizieller Titel ist, der konsensfähig ist. Für mich trifft er es aber ganz gut. Weiterlesen

Organisation mit Web-Apps: So sieht es aus

Der erste Teil war ja mehr eine Ankündigung. Mittlerweile konnte ich die häufigsten und wichtigsten Tools mal zusammenstellen. Es ist das erste Mal, dass ich mir dessen bewusst werde, was ich da womit mache. Für mich war das schon sehr erhellend. Weiterlesen

Organisation mit Web-Apps: Die Cloud, dein Freund

Wie organisiere ich mich eigentlich? Mir ist es bisher nicht bewusst aufgefallen, doch ist klar, dass ich täglich eine Menge an Daten für unterschiedliche Zwecke jongliere: Bloggen, Studium, Arbeit und das Bloggen. Es ist eigentlich verwunderlich, wie das überhaupt zu bewerkstelligen ist. Um mir selbst einmal bewusst zu machen, wie viel ich tatsächlich bearbeite, will ich das hier einmal – halbwegs ordentlich – darstellen.

Ohne moderne Technik wäre es schlicht nicht möglich, diese Menge zu verarbeiten, ohne mich gehetzt oder gestresst zu fühlen. Wichtigstes Glied in der Kette ist mit Sicherheit das Internet – auf allen verfügbaren Geräten. Nahezu alle Apps, die ich verwende, beruhen auf oder sind Netzanwendungen. Die Cloud ist also mein bester Freund, wenn es um die Organisation geht. Weiterlesen

AppShopper

Logo AppShopper-AppIch muss eine kleine Ungerechtigkeit ausgleichen. AppShopper hat mehr verdient, als einen kurzen Nachtrag in einem ansonsten auch nicht besonders damit verbundenen Artikel. Eigentlich ist AppShopper neben AppAdvice meine Pflichtlektüre geworden. Zumindest wenn es um neue Apps und günstige Angebote geht. Während ich eigentlich alle anderen als die bisher erwähnten Apps wieder von meinem Smartphone verbannt habe und AppAdvice schon ausreichend gewürdigt wurde, sollte AppShopper nicht in den Hintergrund verdrängt bleiben. AppShopper hat jede Menge zu bieten und nur einen erwähnenstenwerten Nachteil: Die Seite und auch die Apps befassen sich nur mit iOS und Macs. Weiterlesen