This is Ayn Rand preaching (3/2)

Vor der versammelten, paradoxen Wut Rands habe ich irgendwann fliehen müssen. Mein letzter Artikel zu Rands Atlas Shrugged ist lange her. Mit Paul Ryans Nominierung als republikanischem Vizepräsidentschaftskandidaten im US-Wahlkampf, wurden Rands Tiraden unvermeidlich wieder in Erinnerung gezerrt. Ryan, ein strenger Verfechter des Nachtwächtstaates im besten libertarianischen Sinne, ist ebenso öffentlich als Anhänger des Objektivismus aufgetreten. Wohl aus taktischen Gründen, ruderte er in letzter Zeit zurück. Die kirchen- und religionskritischen Positionen müssen ihm im Wahlkampf als zu verstörend für die konservativen Kirchgänger unter der Wählerschaft als verfänglich erscheinen. Dabei ist Ryan ein Musterbeispiel für die politische und gesellschaftliche Klientel, die Rand bedient. Also frische ich meine Kritik an Atlas Shrugged auf, oder bringe sie zu einem Ende, das vor Monaten angekündigt wurde.

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