Linkgebliebenes 24

Ach, wenn’s so weit ist, sind wir alle.schon lange nicht mehr da.

Copyright-Trolle finden sich überall. Sollte es sich bewahrheiten, das Copyright für ‚Happy Birthday‘ tatsächlich schon verfallen sein?

Die rassische Symbolik ist mittlerweile so dick aufgetragen, sie quillt zu allen Seiten raus. Game of Thrones ist fantastisch, doch der eklatante Chauvinismus ist störend.

Dies bigotten Konservativen, diese bigotten Konservativen, diese bigotten Konservativen, diese bigotten Konservativen…

Prophylaktische Strafverfolgung. Das klingt schon nach Gänsehaut. Wird auch nicht besser.

Welch Ironie. Wenn es nicht so traurig wäre. Sollte es tatsächlich so kommen, dass ein Hacker eine höhere Haftstrafe erhalten könnte, als die Vergewaltiger, die er enttarnte.

Das diese alte Schutzbehauptung noch zieht. The sexism it burns.

Und auch aus der Geek-Kultur schlechte Neuigkeiten.

‚Sprachreiniger‘ sind so leblos wie die Sprache, die sie fordern. Andere Spießbürger haben Stöcke dort, wo die ‚S9yprachreiniger‘ sich ein Kompendium zur Orthographie hingeschoben haben.

Es ist naheliegend, kann aber nicht oft genug betont werden. Alle Vorstellungen einer Meritokratie sind im besten aller Fälle ein fehlgeleiteter, unterkomplexer Begriff sozialer Auslese; meist aber doch nur eine Nebelwand, die irrationale soziale Selektion legitimieren soll. Nach innen wie außen.

Exklusionismus für die Macher, die Gott gewordenen Silikonen.

Am Rand des Wahnsinns

Atlas von John Singer SargentMal sehen, ob ich meine Artikel zu Atlas Shrugged allesamt mit Wortspielen versehen kann. Hier also der angekündigte nächste Teil des egomanischen Lesezirkels, in dem ich mich dem besagten Wälzer von Ayn Rand widme. Es sollte, das verspricht ja die widerbelebte Rezeption in den USA, eigentlich doch ein gesellschaftlich relevantes Buch sein, vielmehr eines dessen gesellschaftliche Relevanz daraus entsteht, dass in ihm anscheinend alles Soziale negiert wird. Ich weiß nicht viel über Ayn Rand. Was ich weiß, habe ich aus zweiter Hand, also aus Artikeln zur Tea-Party-Bewegung und ähnlichen libertären Bewegungen. Diese scheinen sich sehr an Rands Roman abarbeiten zu können. Da ich mich nun durch die ersten 50 Seiten gekämpft habe, will ich mal die ersten Eindrücke teilen. Wir beginnen mit den ersten drei Kapiteln aus dem ersten Teil, der den deskriptiven Titel ‚Non-Contradiction‘1 trägt. Die Kapitel selbst sind ebenso nüchtern benannt: ‚The Theme‘, ‚The Chain‘ und ‚The Top and the Bottom‘. Weiterlesen