Philosophy Bites

Nehmen wir doch mal das gelungene Interview mit Gary L. Francione zum Anlass, den feinen Podcast Philosophy Bites über den grünen Klee zu loben. Francione vertritt die oftmals als fanatisch, fundamentalistisch oder lauthals hetzerische empfundene Position des animal abolitionism.

Wie der Name schon sagt, geht es im Podcast nicht um die Details. Kurze Häppchen zu bedeutenden philosophischen Themen werden in einem kurzen Gespräch mit einer Philosophin oder einem Philosophen angesprochen. In etwa einer Viertelstunden wird jeweils der Kern und die Problematik des Themas vorgestellt.

Wie im Falle Franciones stellt sich dabei heraus, dass die Positionen immer gut vertreten werden können. Egal, wie abseitig sie wirken können. Francione argumentiert leidenschaftlich, aber nicht herablassend. Podcaster und Philosoph Nigel Warburton wirft gezielt seine Position fordernde Fragen auf. Für mich sind die Häppchen so keine vollwertige Mahlzeit – aber oftmals ein hervorragender Appetitanreger.

Passwortsicherheit (2): Simple Faustformeln für Passwörter

Eine Passwortvewaltung hat große Vorteile. Richtig genutzt ist damit eine überragende Sicherheit der eigenen Passwörter gewährleistet. Doch haben sie alle einen kleinen Haken, der in heute mobilen Seiten nicht zu vernachlässigen ist: Wer KeePass oder ähnliche Software einsetzt ist an die Verfügbarkeit der Software und der Datenbank gebunden. Zwar hatte ich schon beshrieben, wie sich die Verteilung der Datenbank und der mobile Zugriff darauf organisieren lassen. Es bleibt aber noch eine „Versorgungslücke“, wenn das Smartphone streikt, ich nicht auf die Datenbank zugreifen kann oder, warum auch immer, nicht die Software einsetzen kann. Was dann? Weiterlesen

Anybeat, anywho?

Ein neuer Versuch eines sozialen Netzwerkes kommt reichlich ambitioniert daher, wenn es um die ‚exklusive‘ Berichterstattung auf Mashable geht. Dort darf Dmitry Shapiro, einer der Gründer von Anybeat, dem besagten neuen Player auf dem Feld der sozialen Netzwerke, reichlich reflektiv breittreten, was ihm am Herzen liegt. Man möchte einen sozialen Raum schaffen, in dem der freie Austausch von Meinungen wichtiger sei, als die persönliche Identifizierung der Nutzerinnen und Nutzer. Man fördere also die Pseudonymität der Nutzerinnen und Nutzer. Das schaue ich mir doch einmal an, wenn so hehre Ziele herangezogen werden. Weiterlesen