Miso Project

Beim Guardian machen sie Ernst, den offenen Datenjournalismus fördern und vorantreiben zu wollen. Der nächste Schritt ist das Miso Project, in dem die Entwickler des Guardian und einige Unterstützer einen Werkzeugkasten zur Ver- und Bearbeitung von Daten zur späteren Visualisierung zur Verfügung stellen. Pionier unter den Tools des Projekts ist Dataset. Eine klitzekleine JavaScript-Bibliothek zur clientseitigen Bearbeitung von kommaseparierten Daten. Weiterlesen

Netzsplitter: Xubuntu

Schon viele Programme fanden hier Erwähnung, eine Software habe ich doch als zu selbstverständlich aufgefasst. Eine Unterschlagung, die Ubuntu nicht verdient hat. Diese Linux-Distribution ist seit einem knappen Jahr zum Betriebssystem meiner Wahl geworden. Und ich bereue nichts. Die Reißleine innerhalb meines Dual-Boot-Systems bleibt aber vorerst erhalten.

Auch die Umstellung der Desktopumgebung von Gnome 2 auf Unity hat mir bisher nichts anhaben können, obwohl es eine Umstellung ist, an die ich mich noch nicht ganz gewöhnt habe. Vieles ist übersichtlicher geworden, dabei manches Mal auch bis an die Grenze der Übertreibung. Auf Unity allein will ich es nicht schieben, ebenso wie alle anderen Umgebungen bieten sich auch hier Optionen, die Oberfläche an eigene Bedürfnisse anzupassen, tweaken oder erweitern. Dass ich dafür keine Zeit aufgewandt habe, liegt allein bei mir.

Ein Wermutstropfen ist nun aber, dass in den neuesten Versionen Unity einzige Desktopumgebung ist und die bisher angebotene Ausweichmöglichkeit auf die althergebrachte Darstellung nicht mehr verfügbar ist. Da fällt dann schon ins Gewicht, dass Unity ältere Rechner deutlich stärker beansprucht.

Dieses Problem stellte sich gestern, als ich einen neuen Rechner einrichtete, der nicht mit den Ansprüchen Unitys mithalten kann. Was nun? So kam ich darauf, mal die alternativen Varianten von Ubuntu in Augenschein zu nehmen, die auf andere Desktopumgebungen zurückgreifen. Xubuntu wurde es dann. Und ich habe den Eindruck, es war die richtige Wahl für diesen Rechner. Das eingesetzte Xfce erfordert keine große Umstellung zu Gnome und schnurrt auch bei der geringen Leistung, die der Prozessor und RAM hergeben, ordentlich genug.

Processing – Alles so schön bunt hier

So, ich mache mich jetzt auf in fremde Gefilde. Visualisierung hatte ich hier ja schon, habe aber doch noch nicht so recht dazu gefunden. Mit Processing könnte da doch was gehen. Ich weiß auch noch nicht viel, bin gestern erst darüber gestolpert. Das klang doch zu verlockend.

Mal sehen, was mich da erwartet. Habe schon einige Beispiele gesehen, da könnte so richtig was gehen. Anscheinend ist es doch von der Code-Seite her sehr einsteigerfreundlich, was mir sehr entgegen käme.

Jetzt muss ich aber, die Installation ist bald abgeschlossen und dann baue ich mir mal einen ersten Test zusammen. *Freu*

BILDQUELLE: Woodmath CC-BY 3.0