Fantastical 2: Bleibt an der Spitze

Auch in seiner jüngsten Inkarnation hat Fantastical gegenüber anderen Kalenderanwendungen auf iOS die Nase vorn.

Äußerlich hat sich die App nun iOS 7 angepasst, aber auch unter der flachen Haube gibt es genug Änderungen. Nun gibt es nämlich auch noch Erinnerungen, womit der Terminkalender seine Funktionalität noch deutlich ausweitet. Im Herzen schlägt aber immer noch Fantasticals Parser. So schnell und einfach in natürlicher Sprache kann ich sonst kaum irgendwo meine Termine und Aufgaben eingeben. Fantastical lässt sich dabei auch noch von anderen Apps über ein URL-Schema fernsteuern, weshalb ich mit meiner Kommandozentrale Drafts es noch einfacher habe, meine Termine zu strukturieren.

Pocket Lists: To-Do-App kostenlos

Gerade gesehen, die doch recht beliebte To-Do-App Pocket Lists liegt kostenlos im App Store. Das kann ja mal angeguckt werden.

Die ersten Schritte in der App zeigen, dass alles vorhanden ist: Hierarchische Aufgabenverwaltung, Synchronisierung, Aufgabenaustausch mit Anderen, Termine und Erinnerungen. Dennoch passt die App nicht gut in mein persönliches Konzept und sieht, auch wenn es im Zweifel nicht wirklich relevant sein sollte, nach sehr alter UI aus.

Droplist

20121115-165434.jpgSo viel sollte bekannt sein, ich brauche meine Listen. Ohne ein gewisses Maß an Ordnung komme ich nicht durch den Tag. Da es nicht nur mir so geht, ist der Markt an Apps hierfür überschwemmt mit guten Tools. Vom kleinen Helferlein bis zur ausgereiften Selbstmanagementanwendung ist alles dabei. Droplist ist im Spektrum noch nahe bei denen Apps, die durch Einfachheit glänzen.

Um genau zu sein, Droplist entlehnt einige Aspekte der Listenanwendung beim herrlich simplen Clear, klont es aber nicht. Obendrauf kommt eine grundlegende Kalenderfunktion, Listeneinträge erhalten Termine und Erinnerungen. Die Kalenderansucht ist dabei gut in die UI integriert.

Ist eine Todo-App mit etwas mehr Zeitorganisation gefragt, die im Kern aber noch aufs Wesentliche fokussiert ist, ist Droplist einen Versuch wert. Bei mir wird die App kurzfristig keines meiner Tools ablösen, da ich besonders noch die deutlich flexiblere Nutzbarkeit von Clear schätze und bei meiner Todo-Verwaltung auf Orchestra bin, das systemunabhängiger ist. Einziges echtes Manko von Droplist ist derzeit nur, dass es keinerlei Funktion zur Sicherung der Daten gibt, nicht einmal iCloud.

 

Trakr

Schon länger in meinem Werkzeugkasten liegt Trakr. Selbstquantifizierung hat es sich auf sie Fahnen geschrieben – möglichst schnell soll es gehen.

Will ich den Überblick über meine Trainingssessions, geschriebene Blogartikel oder auch wie wenig ich umgesetzt habe behalten, mit Trakr kann ich alle kleinen Ziele festhalten. Grenzen setzt Trakr dabei kaum. Jede Tätigjeit kann frei benannt werden. Trakr fragt nach einer Beschreibung, einem die Hanlung beschreibenden Verb und einer Maßeinheit. Nun können noch Zielvorgaben gesetzt und weitere Einstellungen zur Darstellung der Daten angepasst werden, ist aber nicht erforderlich.

In der Übersichtlichkeit sowie der einfachen Handhabung sehe ich die große Stärke. Es ist so einfach, die eigenen Fortschritte mit Trakr zu protokollieren. Mit den selbst gesteckten Zielen wird Motivation geschaffen, Trakr nimmt mir aber nie die Freiheit, die Ziele zu justieren.

Für mich ist es auch nicht mehr störend, dass Trakr einzig und allein Englisch unterstützt. Natürlich können die Eingaben in jeder beliebigen Sprache gemacht werden, doch stehen diese nur aus dem englischen Interface hervor. Glücklicherweise ist der Entwickler bei Anfragen flott bei der Sache: Bis zur vorletzten Version hatte Trakr noch an jede eingegebene Einheit ein ’s‘ für den Plural angehängt, was unglücklich ist, wenn der Plural der Einheit im Deutschen (oder einer anderen Sprache) nicht auf die Weise gebildet wird. ‚Einheitens‘ will ich einfach nicht lesen müssen.

Orchestra – To-do-Listen

Der Entschluss ist gefasst, jahrelang war ich rememberthemilk treu. Es war einfach, übersichtlich und hatte einen enormen Nutzen für mich. Diese Zeit änderte sich jedoch mit meinem neuen Smartphone. So gut rememberthemilk auch ist, die App hat für mich keinerlei praktischen Nutzen, wenn ich nur ein Mal in vierundzwanzig Stunden die Daten vom Telefon mit den Servern synchronisieren kann – oder eben monatlich zahle. Meine Bereitschaft dazu hielt sich in Grenzen.

Eine Alternative musste her. Mit astrid bin ich lange Zeit gut gefahren. Störende Fehler und einige Tücken des Interfaces schob ich auf die Umgewöhnung. Unterm Strich habe ich den Umstieg nicht bereut. Ich brauche meine To-do-Listen, um meine tägliche Arbeit zu bewältigen. Astrid beschränkte mich nicht in der Aktualität meiner Daten, sodass es für mich die richtige Entscheidung war.

Nun aber nutzte ich es schon mehrere Monate und fühle mich noch immer nicht ganz wohl dabei, da kommt jetzt die Konkurrenz. Orchestra hatte ich schon auf dem Schirm, jedoch bot es damals noch nicht an, Aufgaben zu wiederholen. Das stoppte für mich jede weitere Überlegung. Mittlerweile hat orchestra nachgebessert und könnte astrid vom Thron stoßen.

Die mobile App und auch die Webanwendung sind bei beiden vergleichbar aufgebaut, ich muss mich also nicht schon wieder umgewöhnen. Im Detail ist orchestra derzeit bei mir vorne. Es verspricht nicht mehr als astrid, es macht es nur besser. Astrid häufte viele kleine Ärgernisse an. Es gab immer wieder Probleme mit Uhrzeiteneinstellungen. Nachjustieren half nicht, mal war ein Termin eigenmächtig um eine Stunde vorverlegt worden, mal – noch schlimmer – eine Stunde nach hinten gesetzt. Dadurch war nicht nur die Zuverlässigkeit flöten, auch die Erinnerungen selbst wurden lästig. Außerdem störte mich noch die Gestaltung der Webapp, die regelmäßig Hänger hatte. Wenn es mal lief, war die Verwaltung der Aufgaben aber weder in der mobilen noch in in der Webanwendung einfach gestaltet.

Diesen Fehler macht zwar auch orchestra, unterm Strich ist es aber aufgeräumter und besonders zuverlässiger. Diese beiden Punkte machen meinen dauerhaften Umstieg sehr wahrscheinlich.

Organisation mit Web-Apps: So sieht es aus

Der erste Teil war ja mehr eine Ankündigung. Mittlerweile konnte ich die häufigsten und wichtigsten Tools mal zusammenstellen. Es ist das erste Mal, dass ich mir dessen bewusst werde, was ich da womit mache. Für mich war das schon sehr erhellend. Weiterlesen

Organisation mit Web-Apps: Die Cloud, dein Freund

Wie organisiere ich mich eigentlich? Mir ist es bisher nicht bewusst aufgefallen, doch ist klar, dass ich täglich eine Menge an Daten für unterschiedliche Zwecke jongliere: Bloggen, Studium, Arbeit und das Bloggen. Es ist eigentlich verwunderlich, wie das überhaupt zu bewerkstelligen ist. Um mir selbst einmal bewusst zu machen, wie viel ich tatsächlich bearbeite, will ich das hier einmal – halbwegs ordentlich – darstellen.

Ohne moderne Technik wäre es schlicht nicht möglich, diese Menge zu verarbeiten, ohne mich gehetzt oder gestresst zu fühlen. Wichtigstes Glied in der Kette ist mit Sicherheit das Internet – auf allen verfügbaren Geräten. Nahezu alle Apps, die ich verwende, beruhen auf oder sind Netzanwendungen. Die Cloud ist also mein bester Freund, wenn es um die Organisation geht. Weiterlesen