Super Monsters Ate My Condo: Irgendetwas haben die ins Leitungswasser gemischt

Subtil ist wirklich anders. Super Monsters Ate My Condo macht beispielsweise den Kolloquialismus It ain’t over until the fat lady sings lebendig, wenn die Walküre Game Over brüllt. Und überhaupt, Super MAMC ist so ein Spiel, das masochistischen Spielernaturen sehr gefallen wird, denn dieses Spiel schreit uns an. Mit grellen Farben, den Blitzlichteffekten und falschem Japanisch – vermute ich. Das Spiel ist laut und hektisch wie ein aufgestachelter Ameisenhaufen.

Mir bluten nach wenigen Runden schnell mal die Augen, ansonsten kann ich aber nicht viel gegen das Spiel sagen. Es ist, was es sein will. Ein hyperaktives Match-3-Jenga bei dem Apartements eines Hochhauses gepaart werden müssen, wobei die unliebsamen Wohnungen an riesige Monster verfüttert werden. Reichlich beknackt kommt Super MAMC daher, einzig erklärtes Ziel scheint zu sein, mit Dampfhammer-Humor Panik zu verbreiten. Da laufen dann gerne auch schon mal drei oder vier Countdowns gleichzeitig, wobei die Monster sich über falsche Futter beschweren, indem sie an unserem Hochhaus rütteln.

Bei all dem Stress, denn das Spiel mir bereitet hat, vergesse ich dann ab und an, warum ich es überhaupt spiele. Dann fällt irgendwann wieder auf, es macht manchmal richtig Spaß, sich diesem Wahnsinn hinzugeben.