Drafts: Ich automatisiere mich in Grund und Boden

Seit gestern bastele ich mit Drafts für iOS herum, das nicht mit Draft für Android zu verwechseln ist. Drafts ist weit mehr als ein Texteditor, was mir bisher aber nicht aufgegangen ist. Ich hatte übersehen, dass Drafts zu einer Schaltzentrale für Texte und die automatisierte Verarbeitung wird. Drafts unterstützt nicht nur URI Schemes, eigentlich basiert die ganze App darauf, sich über das Schema einen Workflow zu erstellen, bei dem verschiedene Apps, sofern sie das Schema unterstützen, miteinander verzahnt werden.

Eine simple Anwendung von Drafts‘ Fähigkeiten ist es beispielsweise, einen Text zu erstellen, der per selbstgeschriebener URL-Schema-Aktion bei mehreren Microblogging-Diensten gleichzeitig gepostet wird. Wir bauen uns also einen einen Kettenblitz für Twitter und app.net, wobei wir im URL-Schema einen Callback in einen Callback bauen:

drafts://x-callback-url/create?text=[[draft]]&action={{Tweet: DoctorProk}}&afterSuccess=Delete&x-success={{drafts://x-callback-url/create?text=[[draft]]&afterSuccess=Delete&action=Post%20to%20App.net}}

Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Drafts-Klappe. Es ist alles noch einwenig holprig in der Kette, tut seinen Dienst aber schon mehr als ordentlich.

Je umfangreicher die Callback-Kette wird, desto unübersichtlicher wird es natürlich. Mit der Zeit entstehen so URL-Schlangen, die an die abstrakte Kunst erinnern, die von BWLern in Excel fabriziert werden, weil sie nicht auf VBA umschwenken wollen. Diese Ungetüme kann kein Mensch mehr warten. Damit hat Drafts also doch eine natürliche Grenze bei den Aktionen, sobald es sich nicht mehr realistisch überblicken und warten lässt. Nicht ganz.

Es gibt noch ein weiteres Workflow-Genie auf iOS. Pythonista ist eine Perle. Schöner, praktischer und schneller geht Python auf Mobilgeräten nicht. Und manche übersehen schnell Pythonista ausgefeilte URL-Schema-Schnittstelle. Jedes Skript in Pythonista ist von externen Apps ausgührbar, sogar mit Argumenten. So können komplexere Aufgaben leicht und locker an Pythonista ausgelagert werden. Ist das Skript fertig, ruft es einfach Drafts auf, übergibt die Bearbeitung und es kann wieder weitergehen.

Mit Drafts wir schon vieles einfacher, zusammen mit Pythonista wird aus Textverarbeitung auf iOS ganz schnell elaboriertes Anrühren von Zaubertränke mit komplizierten Ingredenzien.

Battle of the Markdown-Editors for Android

Seit Kurzem nenne ich ein kleines Tablet mein eigen, das auf Android läuft. In dieser Umgebung kenne ich mich nicht wirklich aus. Alles ist neu, ich forste mich also durch eine Masse von Apps. Zu den wichtigsten Apps, die ich auf jedem Gerät brauche, gehört ein anständiger Markdown-Editor mit gescheiter Dropbox-Synchronisation, um schnell mal Texte runterschreiben zu können. So sieht es nun bei mir aus.

LightPaper Pro

Mit LightPaper Pro hatte ich mir ein gehöriges Ei ins Nest gelegt. Geschlüpft ist hier ein hässlicher Vogel. Diese App repräsentiert alles, woran Android noch krankt. Da wäre erst einmal, dass ein glorifiziertes Kommandozeilenprogramm mit Behelfsoberfläche noch lange keine App macht. Funktionstüchtigkeit ist auch nicht mit User Experience gleichzusetzen, aber das ist ein blinder Fleck in weiten Teilen der Linux-Welt. So kommt LightPaper Pro so aufgeräumt daher wie meine Wohnung zum Besuch meiner Mutter. Sieht auf den ersten Blick sauber aus, wenn die Sonne richtig steht und niemand an die Schränke geht.

In LightPaper Pro ist schon alles da, irgendwo. Ich muss mir nur merken, wo genau die Entwickler es hineingestopft haben. Aufgeräumt und handlich geht aber anders. Dafür kommt LightPaper Pro aber mit WordPress- und Tumblr-Integration. Und mit der Dropbox synchronisiert Lightpaper Pro auch grundsätzlich. Ich stieß aber immer an irgendeine Ecke. Und hatte ich weiter oben nicht von Funktionalität gesprochen? Die war auch eher eingeschränkt, wenn ich in der App schrieb. Denn die eigentlich nützliche Zusatz Tastatur, mit der ich durch den Text navigieren konnte oder auch eine weitere Zusatzleiste für Markdown-Syntax einblendete, verstotterte sich ständig. Da scheint die UI Probleme zu haben mit den Absätzen im Fließtext.

Vergebene Liebesmüh, so will ich es mal bezeichnen, wenn ich LightPaper Pro wohlwollend einschätze. Viele Funktionen werden versprochen, werden auch eigentlich geliefert. Die Schwachstellen summieren sich dann aber in einer solchen Zahl, dass die Funktionalität kaum gewährleistet ist. Vor einem Kauf sollte die kostenlose Version getestet werden.

Draft

Draft ist von ganz anderer Qualität als der frickelige Konkurrent. Schon optisch macht Draft vor meinen iOS-verwöhnten Augen etwas mehr her. Und auch sonst ist die App bestechend designt und durchdacht. Ecken und Kanten gibt es auch hier, doch sind sie vernachlässigbar. Draft macht das Verfassen von schnellen Notizen sowie längeren Texten schmerzlos. Die Ordnerverwaltung ist praktisch, die Synchronisation mit meiner Dropbox schnurrt und hört über mehrere Einstellungen auf Kommando.

Eine zusätzliche Tastaturleiste für gängige Markdown-Syntax hat auch Draft. Mich überzeugt aber besonders die konsequente Vorschau des gerenderten Markdowns innerhalb der App. Überschüssiges Fett hat Draft nicht, alles ist auf die Kernkompetenz eines schicken Markdown-Editors zugeschnitten. Da bleibt kaum Raum für Makel, so schön kann eben Design auch unter Android sein. Draft ist aim jetzigen Zustand ein überlegener Gegner, der einige Ligen oberhalb von LightPaper Pro spielt.

Kostenlose Alternativen: MarkDrop, Notal, Denote

Viel Zeit habe ich mit MarkDrop nicht verbracht und ein Schmuckstück ist es sicher nicht. Tut aber seinen Dienst mit der Dropbox ordentlich. Eine tiefer gehender Dateiverwaltung gibt es nicht, da die App wohl eher für Notizen gemacht scheint. Kostenlos ist das beste Argument. Überraschend gut ist Notal, ist aber für meine Zwecke wegen der fehlenden Synchronisation mit Dropbox kaum geeignet. Das ist mir zu viel Arbeit, Dateien manuell zu verschieben. Ansonsten sah Notal sehr gelungen aus. Also die Funktionen. Optisch ist die App nun eher Geschmackssache. Sogar die Werbung kann aber abgestellt werden, dabei bittet die App nur um eine Spende. Geht aber auch ohne. Bei Denote kann ich mich kurz fassen: Stürzte bei mir immer ab.

TL;DR: Dieser Artikel wurde mit viel Freude und keiner Spur von Ärgernissen mit Draft geschrieben.

Daedalus Touch: Alles so schön schwarz hier

Im Gegensatz zu Nostromo hat Daedalus bessere Überlebenschancen im Revier meiner zahlreichen Apps zur Textverarbeitung. Daedalus Touch schließt eine Lücke in meiner iOS-Schreibwerkstatt, die ich bislang nicht recht unter Kontrolle halten konnte. Bei mir hat sich ein Ablauf eingestellt, bei dem ich Notizen zu Spielen und anderem in Clear aufnehme und sortiere, daraus in iA Writer Blogartikel mache, diese wiederum hieve ich via Poster ins Blog. Fertig ist die Laube. Eigentlich.

Der Haken daran ist mein zwanghafter Drang, alle Notizen archivieren zu wollen. Clear lässt mich da im Regen stehen, denn es ist wunderbar zu navigieren und es ist ein Spaß, Listenelemente hin oder her zu schieben, je nach Wichtigkeit. Exportieren der Listen erlaubt Clear allerdings nicht. Diese Schmerzen habe ich gerne in Kauf genommen, sobald aber Daedalus bei mir landete, fiel der Groschen.

Auch wenn es als die Neuerfindung des Rads angepriesen wird, halte ich die "innovative" Dokumentenverwaltung von Daedalus für einen kleinen Trick. Selbstverständlich kommt Daedalus locker ohne Ordner und Dokumente aus, wenn es die Begriffe mal ganz einfach in Stapel beziehungsweise Blätter umbenennt, wobei dies den Vorteil hat, auf eine hierarchische Ordnerstruktur verzichten zu können. Denn was habe ich, wenn ich einen Stapel auf einen anderen lege? Einen größeren Stapel. Insofern wurde hier in wilder Marketingsprache etwas zu dick aufgetragen, um einen Mangel zu kaschieren, der keiner ist. Aber darüber lässt sich leicht hinwegsehen, Daedalus ist als Textverarbeitung für Notizen nämlich gut gelungen.

Ein paar obligatorische Worte muss ich zum Antlitz sagen, das sehr düster des Weges kommt, aber dem Auge auch nicht schadet. Besser ist da schon die gestengesteuerte Oberfläche, durch die meist recht schnell geflogen wird. Ein paar Ecken und Kanten sind noch drin, grobe Schnitzer gibt es aber nicht. Besonders angetan war ich vom Sortieren der Stapel, weil Daedalus am unteren Bildrand eine optische Zwischenablage hat, wo ein paar Blätter Platz haben, um sie in anderen Stapeln abzulegen. Der Editor verfügt außerdem noch über eine Tastaturerweiterung, deren Tasten auch noch nach eigenen Bedürfnissen belegt werden dürfen. Viele kleine Ideen, die aber schnell unersetzlich werden.

Ich nutze nun die Blätter als meine Notizen, die ich nach Belieben anordnen kann. Aber erst durch Daedalus‘ Fähigkeiten beim Export meiner Stapel und Blätter wird die App zu einer großen Hilfe. Als spektakulär ist die iCloud-Synchronisation nicht anzusehen, da chronische Unzuverlässigkeit seitens Apples für mich ein Ausschlusskriterium ist. WebDAV wird unterstützt, mangels Gelegenheit habe ich darauf aber kein Auge geworfen. Die Dropbox-Integration ist dann vorbildlich. Daedalus synchronisiert je Stapel entweder manuell oder automatisch, ein Indikator auf dem Deckblatt zeigt die Synchronizität an. So möchte ich es haben. Schnell, unkompliziert und zuverlässig. Es hört da aber noch nicht auf, denn die Stapel und Blätter können als rohe Textdatei abgelegt, aber auch in PDF- und EPUB-Formate exportiert werden. Diese Export-Dateien sehen dabei gar nicht mal so schlecht aus, Daedalus unterstützt eben einfaches Markdown. Allerdings rendert Daedalus dies nirgendwo in der Anwendung selbst, eine Vorschau der Markdown-Formatierung gibt es derzeit also nicht. Ein kleiner Makel.

Daedalus ist eine gute App für grundlegende Textarbeiten. Es gibt ein schlüssiges Konzept, das viel Arbeit abnimmt. Es fehlt manchmal noch der Feinschliff, ist für mich im Moment eine gute Ergänzung. Ich glaube nicht, dass in meinen Workflow auf iOS nun aber noch eine Textverarbeitung passt.

Bilder: iTunes

Grid Diary: Tage im Raster

logo_griddiaryMir kommt Grid Diary – The simplest way to get started with keeping a diary1 gerade recht. Für ein persönliches Tagebuch fehlte mir in den letzten Jahren die Muße. Zumeist wird ja doch in ein Tagebuch Geschehenes nur aus dem Weg, also aus dem Sinn geschrieben. Aber danach fällt kein Blick mehr darauf. Die selbstreinigende Wirkung, die Erlebnisse vom Tag noch einmal Revue passieren zu lassen, hätte ich dennoch gerne erhalten. Mit Grid Diary habe ich eine Anwendung, die mit neun Fragen an den vergangenen Tag der ganzen Sache die Schwere nimmt.

griddiary_screen1Die neun Fragen sollen ein Leitfaden sein, der Inhalt ist natürlich auf frei wählbar. Meine Erlebnisse kann ich so sehr zielgerichtet in fingierter dialogischer Form aufarbeiten. Der Frage-Antwort-Stil hilft auch dann, wenn mir mal nicht nach ausführlichen Schilderungen ist. Ich kann ja auch einsilbig auf eine Frage antworten und doch erfüllt sie ihren Zweck. Beeindruckt hat mich auch das klare Design, denn selbst auf kleinem Raum finde ich mich gut zurecht. Nichts lenkt mich davon ab, mir Fragen über den Tag zu stellen. Die Antworten fallen in das gut strukturierte Raster. Im Kalender sehe ich schnell, an welchen Tagen ich etwas geschrieben habe.

Persönlich bin ich kaum auf nennenswerte Fehler oder Ungereimtheiten gestoßen. Die unzufriedenen Stimmen zu mangelhafter Stabilität habe auch ich nicht überhört, nur bestätigen kann ich sie nicht. Bei mir lief Grid Diary störungsfrei. Ein einziges Mal hängte sich die App auf. Beim Einrichten der synchronisierten Datenbank über iCloud. Nach allem, was sich über iCloud sagen lässt, muss dies nicht an Grid Diary gelegen haben. Vielmehr vertraue ich auch darauf, Backups meiner Daten manuell durchführen zu können. Ansonsten genieße ich die einfache Handhabung von Grid Diary, mit dem ich tatsächlich wieder angefangen habe, Tagebuch zu schreiben. Nur Fotos sollten noch eingefügt werden können. Diese Funktion wurde aber auch schon versprochen.

1 Der volle Titel ist wichtig, denn es gibt einige ähnliche Apps, die allerdings sehr seltsam wirken.

Poster: WordPress mobil richtig nutzen

Poster-Screenshot-InceptionMich selbst habe ich über die Feiertage des letzten Jahres doch noch beschenkt*, mit einer neuen App, um die ich geduldig kreiste, hoffend auf einen etwas gemäßigteren Preis. Poster ist dann im Zuge des festlichen Preisgefälles tatsächlich ein klein wenig günstiger geworden. Was soll ich sagen, hätte ich vorher gewusst, dass Poster hält, was es verspricht, wäre es mir auch höhere Preise wert gewesen. Aber genug von meinen Knausereien, kommen wir zur Sache.

Mir gefällt vor allem die Leichtigkeit in der Bedienung, sie ist um Längen handlicher als es die offizielle App für WordPress ist, die sich zwar kontinuierlich bessert, mit Posters Komfort und Handhabung nicht mithalten kann. Nur bei Blogkommentaren hat die offizielle App Oberwasser, ansonsten geht Punkt um Punkt an Poster.

Wichtigstes Kriterium ist für mich die Markdown-Unterstützung. Hervorragend an der Markdown-Einbindung ist die dennoch reibungslose Verarbeitung von zusätzlichem HTML-Code im Artikel.

Wesentlich leichter geht auch die Verwaltung und das Einstellen eines Artikels von der Hand, wenn ich nur daran denke, was für ein phänomenales UI-Element-Hoppeln in der offiziellen App betrieben werden muss, nur mal eben ein paar Tags einzugeben und die Veröffentlichung zu datieren.

Mit einem Update auf Version 2.0 hat der Entwickler noch einmal deutlich an Poster geschraubt. Auffälligste Neuerung ist die deutsche Lokalisierung. Aber in den Details hat sich viel getan: Jetzt können bis zu 100 der letzten Artikel lokal angesehen und bearbeitet werden. Das lokale Speichern ist nun auch zuverlässiger. Besonders habe ich mich auch darüber gefreut, die Bilder nun im Quelltext auch räumlich verschieben zu können, denn bislang fügte die App Bilder stets am Ende des Beitrags ein. Das sind nur Schlaglichter, es gibt unzählige Neuerungen, die eine großartige Anwendung nur noch wertvoller machen.

Wahrscheinlich werde ich dennoch nicht ganz auf zusätzliche Hilfe zurückgreifen. Denn schließlich zeigt mir Poster die Blogkommentare derzeit nicht an. Dafür werde ich die offizielle App nutzen. Und da ich nur ungern schon vorab verfasste Artikel massenhaft als Draft schon einmal in WordPress einstellen will, ist iAWriter noch satt im Geschäft. Über die Dropbox-Integration kann ich in iAWriter erstellte Artikel einfach in Poster übernehmen.

* Längere Geschichte, ich mache es kurz. Aus verschiedenen Gründen habe ich in den letzten Tagen seltener ins Blog geschaut. Ich dachte, ich hätte den Artikel schon verbloggt. Tja, jetzt lag er noch als Entwurf da. Das hat aber auch sein Gutes, so konnte ich das große Update von gestern mitnehmen.

iA Writer: Einfacher Texteditor für iOS

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die mehr Ordnung im Alltag schaffen, so die Produktivität erhöhen. Seit der letzten Woche sind im Blog wieder regelmäßiger Artikel aufgeschlagen, das ist eine klare Folge einer kleinen App, die ich mir zugelegt habe, um nicht mehr im etwas unhandlichen Editor der WordPress-App schreiben zu müssen, wenn ich unterwegs bin.

Seitdem ich mit iA Writer zwischendurch mal ein paar Zeilen festhalten kann, aber mit dessen Markdown-Unterstützung schon eine gute Form reinbringen kann, sammeln sich eindeutig mehr Texte an. Der Aufwand beim Schreiben ist gesunken, die Motivation gestiegen.

Der Editor ist auf wesentliche Funktionen heruntergebrochen, es geht um Text und alles ist diesem Ziel gewidmet: Die iOS-Tastatur erhielt eine kleine Ergänzung mit häufig genutzten Sonderzeichen und praktischem Cursor, mit dem sich leichter innerhalb einer Zeile an die gewünschte Position navigieren lässt. Obendrauf gibt es eine Dateiverwaltung, die ihren Dienst ordentlich tut, aber doch ein wenig auf ältere UI-Elemente setzt, demnach weniger effizient zu bedienen ist, als andere Apps es erlauben. Prinzipiell hätten auch Unterordner noch drin sein können, fielen aber anscheinend der Maxime der Einfachheit zum Opfer. In den Dokumentenmanager lässt sich bei Bedarf auch Dropbox integrieren, nicht als Zwei-Wege-Synchronisation, eher als manuelles Backup in der Cloud. Die Synchronisation auf iOS-Geräten ist zwar über iCloud möglich, was aber nicht die Form der Freiheit ist, die ich mir vorstelle. Die Texte können dann eben noch als reiner Text, formatierter Text oder auch HTML exportiert werden.

iA Writer ist keine hübsche App, auch nicht umfassend, das will sie nicht sein, sie erfüllt ihren Zweck zur schnellen Texterstellung aber prächtig. Für einen kleinen Preis habe ich damit wesentlich mehr Flexibilität, bequem Texte zu schreiben, wo auch immer ich bin.

Übrigens: kultproks kleine Schreibwerkstatt

Übrigens ist es abends ein Konsens der Reagenz. Nicht allerdingz ein Dissends der Potens. Morgenx? Da schreibe ich seit Jahren schon Texte jeder Art – und Qualität, so sehr auch schmerzt, das zuzugeben.

Und doch. Dass ich mich von der simplen Rechtschreibkorrektur im Browser beim Wörtchen übrigens belehren lassen muss, geht mir auf den Keks. Dreckiges, besserwisserisches Wörterbuch. Wenn ich übrigends schreibe hat es auch richtig zu sein. Hör auf, mir diese schlecht gerenderten Wellen in rot unter das Wort zu malen. Schon mal was von Antialiasing gehört? Nope, diese Wellen sehen scheiße aus.

Wieso sollte ich mich davon irritieren lassen, dass du offenkundig die Rechtschreibung auf deiner Seite hast? Du hast keinen Sinn für Schönheit, ich darf dich erneut auf diese grausame Unterstreichung hinweisen. Also hör auf mit der Dauerkorrektur meiner Schreibe. Vertrau mir, ich kann das.

Nur nebenbei, ich kann es nicht. Ich schiebe es auf die Rechtschreibreform. Ja, das ist es, die Reform war’s.