Beat da ‚any

Hey,  ich glaub’s nicht. Jetzt konnte ich mich auch einmal anmelden. Und was nun? Ehrlich, ich weiß es nicht genau. Was kann ich hier machen? Es gibt Groups, Chats, People und Rangers. Rangers, keine Ahnung, was das sein soll. Der Rest ist ja eigentlich selbsterklärend. Im Vordergrund steht die Kommunikation mit Leuten in Chats, gerne auch in Gruppen. Gibt’s dafür nicht IRC oder eben andere Protokolle? Weiterlesen

[Amen] is [The Best] [Idea] [Ever] ORLY?

Es ist ein simples Makro wie jenes im Titel, das im Zentrum des Berliner Startups Amen steht. Nutzerinnen und Nutzer dürfen ihre Meinung in kürzester Zeit in Form des Makros posten. Zu jedem Thema. Andere Nutzer können dem nun entweder zustimmen oder widersprechen. Das ist alles. Klingt nicht großartig. Denjenigen sei erwidert, dass folgende Beschreibung anfangs auch nicht spannend klingt: Man meldet sich bei diesem Dienst an, postet einen kurzen Text und andere antworten. Und wichtig ist, dass jeder Post maximal 140 Zechen lang sein darf.

Amen muss also nicht zwingend an seiner Simplizität scheitern. Die Umsetzung ist allein schon wichtiger. Kann sie den Wert des Projekts vermitteln, kann das Projekt erfolgreich sein. Rein optisch ist es aus meiner Sicht gelungen, ein klares, modernes Interface zu bilden. Sieht dann auf dem iPhone so aus:

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Das kann sich schon sehen lassen. Auch die Bedienung ist auf die simple Idee ausgerichtet. Auf einem Desktop-Rechner habe ich es noch nicht getestet, es sollte sich aber ähnlich anfühlen wie auf dem Smartphone. Ein wenig lästig war nur, dass die Einschätzung und Meinung zu Orten nur möglich war, wenn auch der Ortungsdienst für die App aktiviert wurde. Dennoch ein recht gelungene Gestaltung der Seite.

Ausschlaggebend sind aber die Nutzerinnen und Nutzer. Und da hapert es derzeit noch ein klein wenig. Derzeit scheinen die aktivsten Nutzerinnen und Nutzer noch aus dem eigenen Hause zu kommen. Was mich wundert, da man immerhin schon bei einigen namhaften Techblogs Erwähnung fand. Egal, mir gefällt die Sache auch aus einem anderen Grund, der eher damit zu tun hat, dass Amen ein gutes Studienobjekt für ein kleiners Projekt werden kann, dass ich für die nahe Zukunft plane.