Raspberry Pi (2) – Den RPi grundlegend einrichten

Der Raspberry Pi ist also am Start. Noch während des Bootens schossen mir die nächsten Fragen durch den Kopf. Die erste Hürde, nämlich den Rechner anzuschließen und erfolgreich zu Booten, war ja augenscheinlich genommen, nun aber musste es ja irgendwie weitergehen. Was mache ich jetzt? Wie gingen noch einmal die Shell-Befehle zum Ändern des Passworts? Das Benutzerpasswort sollte ich ja ändern. Wo schlage ich das noch mal nach?

So ein Pi kommt ohne viel Erklärung daher, wenn er geliefert wird. Ganz allein stand ich aber nie da. Erstens gibt es das Wiki, zweitens wurden viele der Fragen auch gleich nach dem Ende des Bootvorgangs geklärt. Völlig ohne weitere Unterstützung sollte ich nicht sein.

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Blockly

Noch eine kleine visuelle Spielerei zum einfachen Erstellen von Code. Mit Blockly (via) liegt der Entwurf für einen graphischen Editor vor, in dem nach dem Baukastenprinzip Code zusammengesteckt wird. Einzelne Kontrollelemente werden wie Puzzlestücke aneinandergereiht.

Noch ist es nur ein Konzept, mit den derzeit in der Code-Demo vorhandenen Funktionen ist aber schon einiges möglich. Grundlegende mathematische und logische Operationen bearbeiten die Variablen, die in einfache Schleifen und If-Abfragen geleitet werden können. Das noch mehr geht, deuten die Listen-Elemente und Prozeduren-Elemente an. Es spricht nichts gegen komplexeren Code, der im Editor schlicht Stück für Stück entsteht. Weiterlesen

Miso Project

Beim Guardian machen sie Ernst, den offenen Datenjournalismus fördern und vorantreiben zu wollen. Der nächste Schritt ist das Miso Project, in dem die Entwickler des Guardian und einige Unterstützer einen Werkzeugkasten zur Ver- und Bearbeitung von Daten zur späteren Visualisierung zur Verfügung stellen. Pionier unter den Tools des Projekts ist Dataset. Eine klitzekleine JavaScript-Bibliothek zur clientseitigen Bearbeitung von kommaseparierten Daten. Weiterlesen

Von *nix kommt *nix: Adieu, Ubuntu Software Center

Ich bin erst spät auf den Zug in Richtung *nix aufgesprungen, er hatte schon volle Fahrt aufgenommen. Von Beginn an war das Ubuntu Software Center eine der Anlaufstellen, an die ich mich schnell gewöhnt hatte. Es war die einfachste und übersichtlichste Art, Software auf meinen Systemen zu installieren. Mir war das Prinzip damals ein wenig seltsam vorgekommen, über zentrale Repositorien Software zu installieren, doch unterm Strich war es einfach und zuverlässig. Heute würde man es einen App-Store nennen, allein mit dieser Bezeichnung hätte es anders auf mich gewirkt, doch das ist eine andere Geschichte. Mir geht es heute um meine Entscheidung, vom Software Center Abschied zu nehmen. Weiterlesen

Passwortsicherheit (1): Passwortverwaltung – One password to rule them all?

Was machen, wenn die Zahl der Passwörter überhandnimmt? Eine einfache Lösung ist es, nicht ständig neue Passwörter anzulegen. Nach einer Zeit neigen die Hirnwindungen dazu, sich zu verzetteln, womit der Weg der Erinnerung kurvenreich wird. Schlimmstenfalls enden die mentalen Verbindungen zu den Passwörtern im Nichts. Das kann es nicht sein, deshalb ist es praktisch, nur eines oder wenige Passwörter zu verwenden. Das mag die einfachste Option sein, für sie spricht ihre Schnelligkeit und Simplizität. Aber es ist die denkbar schlechteste aller Optionen, denn sie ist unsicher. Sehr unsicher. Weiterlesen

Passwörter und Kryptologie

Hin und wieder habe ich an dieser Stelle schon Webapps und Desktop-Software (hier, hier, hier oder hier) angesprochen, die bei mir nahezu täglich zum Einsatz kommen und nicht mehr aus dem Alltag und meiner Organisation wegzudenken sind. Vor allem kam ich auf Anwendungen zur Automatisierung zu sprechen, ich will ab heute nicht nur über diese direkten Helferlein und Lastesel sprechen. Deshalb der Auftakt zu einer mehrteiligen Serie zur Passwortsicherheit. Passwörter brauche ich für eigentlich alle dieser Anwendungen, vor allem die Webapps. Warum aber habe ich Passwörter, die ich nicht kenne, die ich aber jederzeit und überall erstellen kann? Weiterlesen

Organisation mit Web-Apps: So sieht es aus

Der erste Teil war ja mehr eine Ankündigung. Mittlerweile konnte ich die häufigsten und wichtigsten Tools mal zusammenstellen. Es ist das erste Mal, dass ich mir dessen bewusst werde, was ich da womit mache. Für mich war das schon sehr erhellend. Weiterlesen

Data Visualization

Alles, was ich derzeit mache, kommt nur in inkrementellen Schritten voran. Da mache ich hier was mit Tierrecht. Na, da konnte ich wenigstens noch Synergien erzeugen, indem ich das jetzt auch an der Uni einbringe. Dann schreibe ich ja hier über allerlei Sachen. Mein kleines Projekt mit den Fernsehproduktionen etwa. Man erkennt ja schon an den Einträgen dort, dass ich täglich nicht immer viel Zeit dafür habe. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, es geht voran. Wenn ich dann noch an die ganzen Projekte denke, die ich Kopf habe oder in ganz frühen Phasen, dann müsste mir eigentlich schwindelig werden. Bei all dem Kuddelmuddel fiel mir auf, wäre es nicht eigentlich sinnvoll, mal zu schauen, womit sich denn die Daten, die alle auf mich einprasseln oder die ich erstelle, anschaulicher darstellen lassen. Gesagt, getan. Aber – das musste ja jetzt kommen – die Suche ist schon wieder nur in kleinen Schritten zu machen. Hier also mal der Suchprozess. Weiterlesen