Was ich habe, ist das hier

Fleisch soll an die Knochen kommen. Und es dürfte dann ordentlich was dran sein an diesem Gerippe, wenn ich damit fertig bin. Dabei will ich es doch nur bei Schlagworten belassen. Dabei wird allein die Masse der zu klärenden Fragen dafür sorgen, dass es ein langer Artikel wird. Zu lang? Was heißt das schon? Der Tierethik (vorerst) letzter großer Auftritt wird also sehr weit ausholen; sie wird sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben. Weiterlesen

Was ich brauche, ist ein Plan

Am Freitag ist das Finale – nicht das große, aber endlich ein letzter Schritt. Ich muss mal schauen, was ich da noch reißen kann. Mir geht ein wenig die Puste aus, mir ist letztlich alles egal, es kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. So will ich es dann hinter mich bringen. Einen Deckel drauf und ab dafür. Na ja, da es aber auch um Tierethik gehen kann, will ich doch noch meine Vorbereitungen etwas ordnen. Exzerpiert habe ich ja schon massenweise Texte von Carruthers, Regan und Singer. Jetzt muss ich noch einmal einen systematischen Versuch unternehmen, wie ich das aufziehen will. Hier mal meine Gedanken dazu. Bis Donnerstag will ich dieses Gerüst dann auch mit inhaltlichen Antworten aus den Positionen der drei Philosophen füllen. Ich denke, Fragen sind doch ein schöner Weg, ein solches Konzept lebendiger zu gestalten. Also los. Weiterlesen

Singer: Tierversuche

Mein Plan ist ja nun geändert, seitdem ich weiß, dass ich Tierethik für das Studium verwenden kann. Der Fokus richtet sich ja jetzt mehr auf Singer, Regan und Carruthers. Deshalb folge ich dem Büchlein ‚Texte zur Tierethik‘ nicht mehr dem ursprunglichen Verlauf. Stattdessen springe ich die Abteilung des Büchleins, den ich mir eigentlich ersparen wollte. Der Titel des zweiten großen Abschnittes in diesem Buch heißt ‚Tiere in der Wissenschaft‘. Im Gegensatz zu dem vorangegangenen Abschnitt, in dem es mehr um theoretische Grundlagen und Diskurse zur Tierethik geht, wird hier ein Feld der praktischen Anwendung betrachtet. Für mich ist das aus dem Grund interessant, dass Singer natürlich auch zu Tierversuchen Stellung bezogen hat. Weiterlesen

Feste druff – Das Zitat des Tages

Das Zitat, das mir heute ein Lächeln auf’s Gesicht zauberte, stammt von Tom Regan. Wie soll es auch anders sein? Ich habe mich diese Woche ja fast ausschließlich mit dessen Texten befasst. Das Zitat hat dabei nicht wirklich viel mit den in ‚Defending Animal Rights‘ behandelten Themen zu tun. Es taucht auf an der Stelle, wo Regan sich mit den möglichen Rechtfertigungen von Laborexperimenten an Tieren befasst. Sein Augenmerk ist klar darauf gerichtet, zu widerlegen, dass mögliche überragende Vorteile, die aus solchen Experimenten entstehen könnten, als (alleinige) Rechtfertigung der Tests herhalten könnten. Regan macht auch keinen Hehl aus der Tatsache, dass es sich um einen Einschub handelt, der nicht nötig wäre. Anscheinend konnte er sich die folgende Spitze nicht verkneifen. Weiterlesen

Regan: Defending Animal Rights

Tom Regan
Tom Regan

Für die Zugfahrt zur Arbeit hatte ich mir ordentlich was vorgenommen. Regans ‚Defending Animal Rights‚ ist eigentlich nur eine Essay-Sammlung, die aber nach den ersten sechzig Seiten dankenswerterweise doch gut aufeinander abgestimmt sind. Ich will gar nicht in die Details gehen. Aber es wird doch spannend, da Regan eine klare Stellung einnimmt.

Er unterscheidet drei Positionen, wie man zum Tierrecht stehen kann: Abolitionisten, Reformer und Befürworter des status quo. Er rechnet sich zu den Abolitionisten, einem Terminus, der im Deutschen nicht ganz so geläufig ist. In den USA hingegen ist er von Bedeutung, da die Sklavenbefreiung unter diesem Begriff eingefordert wurde. Die Konnotation in Regans Ansatz zu den Tierrechten ist alles andere als zufällig. Weiterlesen

Dies ist eine Drohung

Den halben Tag habe ich mit der Literaturrecherche verbracht. Denn tatsächlich kann ich die Tierethik in der Uni einbringen, weswegen ich mich nun darauf stürzen musste. Daher werde ich im egomanischen Lesezirkel noch egomanischer, indem ich dann doch etwas tiefer in die Materie einsteige.

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Peter Carruthers: Kontraktualismus und Tiere – Teil 2

Es musste ja mal geschehen, dass ich das kleine Büchlein vergesse. Deshalb sitze ich auf dem Trockenen und muss von dem Leben, was ich schon exzerpiert habe. Carruthers kommt dann in den Genuss einer dreiteiligen Zusammenfassung. Im ersten Teil hatte ich ja an der Stelle aufgehört, an der Carruthers Kritik an Regan übt und sich dann mit möglichen Formen kontraktualistischer Erfassung von Pflichten gegenüber Tieren befassen will. Weiterlesen