TickTick: Auf der Suche nach Alleinstellungsmerkmalen

Vergeht in dieser Welt auch ein Tag, an dem keine Todo-Anwendung erscheint? Gibt es da irgendeinen mir unbekannten Erlass, der eine Todo-Schwemme verlangt? Vorschrift oder nicht, TickTick ist auch so ein Dienst, der angespült wurde.

Mir ist es besonders wichtig, flexibel und unabhängig zu sein, daher sollte ein Todo-Manager eine große Breite an Plattformen abdecken und zuverlässig zwischen ihnen synchronisieren. TickTick ist diesbezüglich überaus zuverlässig und bietet neben der webbasierten Anwendung noch Apps für Android und iOS. Zwischen diesen konnte ich ohne jede Probleme wechseln, ich war auf dem aktuellen Stand, allerhöchstens musste ich das Synchronisieren von Hand abrufen. Damit ließ sich aber gut auskommen.

Die kostenlose Anmeldung und Mitgliedschaft bringt darüber hinaus alle erwartbaren Features eines Todo-Managers. Die Aufgaben werden in Listen geordnet, sie können selbst wieder in Listen mit Teilaufgaben unterteilt werden. Alles bekannte und notwendige Features für eine solche Anwendung. Erinnerungen und wiederkehrende Aufgaben werden als selbstverständlich vorausgesetzt und sind dementsprechend auch in dieser App da.

Es ist schwer, ein Alleinstellungsmerkmal TickTicks herauszustellen. Womöglich ist es die Zuverlässigkeit. Alles ist auf die effiziente Todo-Verwaltung ausgerichtet. Die Menüs sind schlank, TickTick hat kaum Kanten. Es läuft über alle Geräte hinweg einfach wie versprochen.

Bildquelle: iTunes App Store

Databin: Tabellen für Freunde

Wenn mir der Schweiß nicht auf der Stirn stünde, ich würde mehr zu Databin schreiben. Ich befürchte ja, was da verdunstet, ist Lebenskraft, nicht Wasser. Was wollte ich sagen? Ja, genau: Databin ist ein kleines Örtchen, an dem schnell mal Tabellen abgeladen werden können, die ins Silo rauschen und sofort in ganz brauchbare Form fallen. Ich weiß auf jeden Fall, wofür so was gut sein kann.

databin_screenshot

Ich darf sogar an nichts rummeckern, denn der Quellcode liegt hier, und da es im hübschen Python daherkommt, ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass ich es an meine Bedürfnisse anpassen könnte. Pastebin für Daten ist ein schöne Sache. Aber jetzt: Eisdusche.

Sprechen Sie Duolingo?

Mit Duolingo hat sich ein weiteres Startup daran gemacht, über das Netz Sprachen – derzeit Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch zu vermitteln, und nun eine App für iOS veröffentlicht. Weniger aufsehenerregend ist dabei der Ansatz als das Geschäftsmodell, mit dem mehrere Sprachen von grundauf erlernt werden können, wobei der Dienst in vollem Umfang kostenlos ist und auch bleiben soll. Das Team hinter Duolingo führt eine besondere Form des Crowdsourcings ein: Es zieht die Nutzerinnen und Nutzer zu Übersetzern heran. Erster Großer Haken, bevor weitergelesen wird: Das Interface ist auf Englisch, heißt also, in Deutschland lässt sich das Konzept nur durch die Beherschung einer weiteren Fremdsprache anwenden. Wer in Englisch noch große Lücken hat, wird von Duolingo kaum profitieren können.

Das Konzept

Vor der iOS-App gab es schon längere Zeit die Webapp, der Aufbau ist bei beiden aber im Prinzip gleich: Kleinere Lerneinheiten, sie dürften nicht mehr als fünf bis zehn Minuten dauern, sind in thematischen Modulen gebündelt. Die Module wiederum sind Teil eines verzweigten Fertigkeitenbaumes. Gamification steckt damit in jedem kleinsten Teil von Duolingo, was keine schlechte Idee ist. Häppchenweise werden die Sprachen vermittelt, wobei die einzelnen Sprachpakete im Fertigkeitenbaum immer anspruchsvoller werden und aufeinander aufsetzen.

Es fängt ganz harmlos mit einigen grundlegenden Vokabeln zu Themen des alltäglichen Lebens an, steigert sich über die Grammatik von Hauptsätzen hin zu den Feinheiten der jeweiligen Sprache. Auffallend ist, dass bei Wiederholungen abgeschlossener Aufgaben auch Vokabeln und Themen aus anderen, bereits abgeschlossenen Bereichen einfließen, selbst wenn diese im Fertigkeitenbaum als schwieriger angesehen werden. Der Lernfortschritt wirkt also auf alle vorangegangenen Einheiten zurück, womit das Lernen weniger vorhersehbar und langweilig wird. Man sammelt buchstäblich Erfahrung, die von den Mechanismen hinter Duolingo flexibel angepasst werden und das Niveau kontinuierlich anheben. Die Motivation bleibt dadurch erhalten, dass für jede Lerneinheit schon Erfahrungspunkte vergeben werden, der Lernerfolg also Schritt für Schritt belohnt wird – Stufenanstiege inklusive.

Ich habe mich an Französisch versucht, das ich bei Weitem nicht so beherrsche wie das Englische, aber ich verfüge über ausreichend Kenntnisse, um für mich selbst abschätzen zu können, wie Duolingo daran geht, eine Sprache zu vermitteln. Dabei fiel mir aber vor allem auf, wie wenig in der iOS-App die Verben und auch grammatikalische Regeln systematisch vermittelt werden. Sie werden im Vorbeigehen angewendet, aber nie ins Bewusstsein gerufen. Ich musste oft auf mein Vorwissen zurückgreifen, um mir manche Zusammenhänge zu vergegenwärtigen. Für absolute Neulinge dürfte dies eine beträchtliche Hürde sein, die auch durch eine Liste der bekannten Verben, die nur in der Webapp einzusehen ist, kaum geringer wird. Gegen gefährliche Trugschlüsse bei der Grammatik ist das Konzept so im Moment noch nicht ausreichend gesichert. Die implizite Regelvermittlung trägt das Risiko, sich selbst Regeln zu erschließen, die fatal von der Grammatik abweichen können.

Die Aufgaben fragen auf verschiedenen Ebenen Wissen ab, mal müssen gesprochene Sätze wiedergegeben werden, dann geht es um das Zusammensetzen von Wendungen aus vorgegebenen Wörtern, Multiple-Choice-Aufgaben finden sich und auch viele andere Techniken. Die allgegenwärtige Sprachausgabe ist im Französischen brauchbar, wenngleich an mancher Wortendung blechern und verwaschen. Besonders eindrucksvoll ist die flexible Textanalyse, die auch auch verschiedene korrekte Eingaben erkennt, dabei sogar offenkundige Tippfehler mit Nachsicht behandelt. Texteingabe ist gerade unter iOS noch immer nicht so zuverlässig, daher war ich dankbar für jeden Hinweis auf einen Fehler, der aber noch nicht die Gesamtbewertung beeinflusste.

Nur mit der Alltagstauglichkeit der Beispiele ist es anfangs nicht so weit her. Ist der Wortschatz noch gering, versucht Duolingo zwar Abwechslung zu schaffen, doch fallen dabei manches Mal unsinnige oder schlicht unbrauchbare Sätze durchs Raster. Die unfreiwillige Komik hat aber auch was für sich und fällt langfristig nicht weiter ins Gewicht. Da vor allem die technische Umsetzung der Methode hervorragend ist, verbringe ich sehr viel Zeit mit der iOS-App. Nur wenn ich keine mobile Datenverbindung habe ist Schluss mit dem Lernen, Duolingo setzt für die Lerneinheiten und die Eingabeprüfung eine Netzverbindung voraus. Am besten funktioniert es im schnellen WLAN, in der Bahn stottert die App bei brüchiger Netzverbindung beispielsweise erheblich.

Das Geschäftsmodell

Duolingo lebt davon, dass Nutzerinnen und Nutzer während des Lernens Übersetzungen erstellen, an denen sich das Unternehmen als Eigentum einverleibt. Das ist für meine Begriffe ein faires Geschäft, gerade wenn ich bedenke, dass die hervorragende technische Umsetzung einige Pflege voraussetzt. Allerdings heißt dies auch, dass man sich bewusst machen muss, dass die in der App erstellten Übersetzungen zur Verwertung an Duolingos Betreiber fallen. In den Nutzungsbedingungen heißt es in Abschnitt 10 zum Eigentumsrechten an generierten Daten:

As between you and Duolingo, all data and information generated from your access and use of the educational activities made available on or through the Service, including translated content generated by you (collectively, the “Activity Data”), shall be exclusively owned by Duolingo, and you shall not have any right to use such Activity Data except as expressly authorized by these Terms and Conditions. By using the Service, you hereby assign to Duolingo any and all rights, title and interest, including any intellectual property rights or proprietary rights, in the Activity Data. All rights of Duolingo or its licensors that are not expressly granted in these Terms and Conditions are reserved to Duolingo and its licensors.

Immerhin muss ich mir keine Gedanken machen, was dann mit meinen Übersetzungen geschieht. Es ist klar: Es sind nicht mehr meine. Aber es heißt ja, man ist das Produkt, wenn man nicht dafür zahlt. Duolingo macht immerhin unmissverständlich klar, wie, wann und wo wir beim Lernen zum Produkt werden. Das ist eine Offenheit, mit der man umgehen kann, um selbst zu entscheiden, ob es sich lohnt oder nicht. Für mich war die Entscheidung aber klar, denn auch wenn ich meine Zweifel habe, dass sich nur mit Duolingo allein eine Sprache erlernen lässt, reicht es vollkommen, um bestehendes Wissen wieder aufzufrischen. Und Spaß habe ich auch noch.

Was macht Python während der Ausführung?

Online Python Tutor

Gerade arbeite ich mich in die Grundlagen von Python. Die Sprache wird ihrem Ruf absolut gerecht, ich komme mit ihr wesentlich schneller voran, als bei vielen anderen vergleichbaren Sprachen. Einige Konzepte werden zwar noch dauern, bis sie sich bei mir festgesetzt haben, aber das war zu erwarten. Nur ein großes Umdenken bereitete mir bisher Probleme. In Python funktionieren die Variablenzuweisungen etwas anders, als von mir gewohnt und erwartet. Schon einige Daten habe ich mir unbewusst ruiniert, da Python bei Zuweisungen nicht explizit Daten kopiert, sondern bei Bezügen, in unterschiedlichen Variablen auch nur einen Link auf ein und dieselben Daten im Speicher setzt. Diese Zuweisung musste ich erst mal in den Kopf kriegen. Dabei hat mit der Online Python Tutor geholfen.

Dieser visualisiert jeden einzelnen Schritt der Codeausführung. Mein Denkfehler fiel schnell auf, als ich sah, wie sich Schritt um Schritt die Bezüge zwischen Variablen änderten. Dabei ist es für Anfänger von Vorteil, dass der Online Python Tutor sich damit als rudimentärer Debugger darstellt, aber nicht mit unendlichen Optionen überwältigt. Ganz nebenbei fällt damit auch ein brauchbarer webbasierter Python-Editor heraus, mit dem in Windeseile einige Zeilen Code geschrieben und ausgeführt werden können.

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Jsfiddle und sqlfiddle

Wenn ich mal mit SQL oder JavaScript rumspiele, wird es meist eine umständliche Bastelei, weil ich meine Editoren nicht wirklich darauf ausgerichtet habe. Hätte ich früher mal daran gedacht, nach Umgebungen im Netz zu suchen, in denen ich mich ausprobieren kann. Mir wäre einiger Frust entgangen.

Für JavaScript gibt es jsfiddle. Und mit JS rumspielen kann man dort sehr gut. JS, CSS und HTML können parallel im Editor eingetragen werden. Im vierten Fenster tauchen dann Ergebnisse auf. Da es nicht so ganz mein Metier ist, weiß ich nicht, ob die angebotenen Frameworks repräsentativ sind. Mir reicht es auf jeden Fall.

Ähnlich aufgebaut ist sqlfiddle. Von SQL habe ich noch weniger Ahnung, werde dem Thema Datenbanken aber nicht mehr lange aus dem Weg gehen können. Da kommt eine solche Umgebung, in der ich mich gefahrlos einarbeiten kann, sehr gelegen.

The Wiki Game

20120827-141841.jpgHinter dem, nennen wir es, Puzzler The Wiki Game steckt eine clevere Idee, aus dem, was millionenfach im Netz täglich gemacht wird, ein Spiel zu entwerfen. Von einem vorgegebenen Startartikel der englischen Wikipedia gilt es, einen Zielartikel zu erreichen. Mit den Links in den Artikeln.

The Wiki Game reproduziert nur die entsprechenden Artikel, spart ein wenig Navigation der ursprünglichen Artikel aus, da es sonst zu einfach würde, und die Schnitzeljagd kann losgehen. In fünf Kategorien werden Punkte vergeben. Die einfachste Variante gibt nur vor, in so wenig Klicks wie möglich am Ziel anzukommen. Andere verlangen etwas mehr. So muss das Ziel auch in exakt sechs Klicks, innerhalb eines Zeitfensters oder ohne den Zwischenweg über den Artikel der USA erreicht werden.

Erstaunlich oft, fordert das Spiel ein enormes Maß an Planung. Dabei hilft eine umfassende Allgemeinbildung, um sich durch das Labyrinth der Artikel zu graben, dabei aber nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. In diesen Momenten, wenn ein Plan nach reiflicher Überlegung aufgeht, ist ungemein befriedigend.

Dennoch hängt der Spaß, gerade bei einer offenen Spielweise, stark von den Rahmenbedingungen ab. An mancher Stelle ist dabei weniger Gehirnschmalz vonnöten, als der Autor des Spiels dachte. Dadurch wird zumindest einer der Spielmodi unbrauchbar, weil er deutlich mit demselben Lösungsweg binnen weniger Klicks zu erledigen ist. Fünf Klicks bis zu Jesus sind gefragt, genau fünf, um die volle Punktzahl zu erlangen. Das ist leichter als es scheinen mag. Jeder Startartikel hat in der Regel eine Nation, auf die er verweist. Dort kann unter demographischen Daten die Religionszugehörigkeit ausgewählt werden, unter denen aufgrund der Verbreitung der christlichen Weltreligion schnell der Jesus-Link zu finden ist. Im Zweifel bedarf es noch einer Zwischenrunde, um dann mit dem fünften Artikel die geforderte Punktlandung hinzulegen.

Ebenfalls abschreckend dürfte es für manche sein, dass lediglich die englischsprachige Wikipedia als Quelle dient. Der Schwierigkeitsgrad hängt damit also auch von den sprachlichen Fähigkeiten ab. Dennoch ist es eine feine Idee, die für Knobelei sorgt. Zur Not einfach mal die kostenlose Webappausprobieren.

Titel: The Wiki Game
Hersteller: Alex Clemesha
Jahr: 2011
Genre: Puzzle
Plattform: iOS (0,79€), Web
Version: 1.0

Mozilla Thimble

Mozilla haben wir Firefox zu verdanken, der zwar in letzter Zeit bei mir mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, aber wegen seiner großartigen Erweiterungen noch immer mein Standardbrowser ist. Nun hat sich Mozilla auch noch vorgenommen, Webkenntnisse zu verbreiten. So sollen reine Konsumenten von Webinhalten zu deren kreativen Produzenten werden. Webmaker nennt sich das Projekt. Dabei sollen diesen Sommer vor allem Veranstaltungen stattfinden, bei denen Neulinge zusammen mit Fortgeschrittenen eigene Ideen realisieren. Denn so schwer ist es wirklich nicht, bei HTML, CSS und JavaScript durchzusteigen. Besonders dann, wenn man Hilfe hat.

Im Rahmen von Webmaker stellt Mozilla einige neue Tools zur Verfügung. Das aus meiner Sicht interessanteste ist Thimble, ein kleiner, zweigeteilter Editor für HTML und CSS. Der Clou bei der Sache ist, dass auf einer Seite der Editor für den Code steht und auf der anderen eine WYSIWYG-Ansicht. Alle Änderungen am Code lassen sich so quasi live begutachten. Dieses Konzept erinnert stark an die Erweiterung Firebug. Thimble ist ähnlich leicht zu handhaben, damit lädt es zu Experimenten ein.

Thimble ist aber kein Tutorial. Nur ein webgestützter Editor, der von der Community mit interessanten Projekten gespeist wird. Es braucht also schon noch Material, das einem die Prinzipien von HTML und den anderen Techniken beibringt (Wie wäre es hiermit? Oder einfach der Klassiker?). Auf die Dauer kann Thimble so nicht mit handfesten Editoren mithalten. Soll es, denke ich, aber auch nicht. Es geht mehr darum, die Hemmschwelle auf ein Minimum zu senken. Und das geht am besten, wenn man einfach loslegen kann und sofort sieht, was man da angestellt hat. Also einfach mal machen.

Orchestra – To-do-Listen

Der Entschluss ist gefasst, jahrelang war ich rememberthemilk treu. Es war einfach, übersichtlich und hatte einen enormen Nutzen für mich. Diese Zeit änderte sich jedoch mit meinem neuen Smartphone. So gut rememberthemilk auch ist, die App hat für mich keinerlei praktischen Nutzen, wenn ich nur ein Mal in vierundzwanzig Stunden die Daten vom Telefon mit den Servern synchronisieren kann – oder eben monatlich zahle. Meine Bereitschaft dazu hielt sich in Grenzen.

Eine Alternative musste her. Mit astrid bin ich lange Zeit gut gefahren. Störende Fehler und einige Tücken des Interfaces schob ich auf die Umgewöhnung. Unterm Strich habe ich den Umstieg nicht bereut. Ich brauche meine To-do-Listen, um meine tägliche Arbeit zu bewältigen. Astrid beschränkte mich nicht in der Aktualität meiner Daten, sodass es für mich die richtige Entscheidung war.

Nun aber nutzte ich es schon mehrere Monate und fühle mich noch immer nicht ganz wohl dabei, da kommt jetzt die Konkurrenz. Orchestra hatte ich schon auf dem Schirm, jedoch bot es damals noch nicht an, Aufgaben zu wiederholen. Das stoppte für mich jede weitere Überlegung. Mittlerweile hat orchestra nachgebessert und könnte astrid vom Thron stoßen.

Die mobile App und auch die Webanwendung sind bei beiden vergleichbar aufgebaut, ich muss mich also nicht schon wieder umgewöhnen. Im Detail ist orchestra derzeit bei mir vorne. Es verspricht nicht mehr als astrid, es macht es nur besser. Astrid häufte viele kleine Ärgernisse an. Es gab immer wieder Probleme mit Uhrzeiteneinstellungen. Nachjustieren half nicht, mal war ein Termin eigenmächtig um eine Stunde vorverlegt worden, mal – noch schlimmer – eine Stunde nach hinten gesetzt. Dadurch war nicht nur die Zuverlässigkeit flöten, auch die Erinnerungen selbst wurden lästig. Außerdem störte mich noch die Gestaltung der Webapp, die regelmäßig Hänger hatte. Wenn es mal lief, war die Verwaltung der Aufgaben aber weder in der mobilen noch in in der Webanwendung einfach gestaltet.

Diesen Fehler macht zwar auch orchestra, unterm Strich ist es aber aufgeräumter und besonders zuverlässiger. Diese beiden Punkte machen meinen dauerhaften Umstieg sehr wahrscheinlich.

Passwörter und Kryptologie

Hin und wieder habe ich an dieser Stelle schon Webapps und Desktop-Software (hier, hier, hier oder hier) angesprochen, die bei mir nahezu täglich zum Einsatz kommen und nicht mehr aus dem Alltag und meiner Organisation wegzudenken sind. Vor allem kam ich auf Anwendungen zur Automatisierung zu sprechen, ich will ab heute nicht nur über diese direkten Helferlein und Lastesel sprechen. Deshalb der Auftakt zu einer mehrteiligen Serie zur Passwortsicherheit. Passwörter brauche ich für eigentlich alle dieser Anwendungen, vor allem die Webapps. Warum aber habe ich Passwörter, die ich nicht kenne, die ich aber jederzeit und überall erstellen kann? Weiterlesen

ifttt – Wenn dies, dann das, dann jenes und vielleicht noch solches

ifttt (if this then that) hat auch schon jede Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ist aus meinem Alltag im Netz nicht mehr wegzudenken. Es ist ebenso wie Yahoo Pipes ein Dienst, der es ermöglicht, einzelne Informationen miteinander zu verbinden und damit lästige Arbeit zu automatisieren. Dabei bietet ifttt doch weniger Möglichkeiten als Pipes, was die Quellen für Informationen und die Dienste, mit denen man diese verknüpfen kann, angeht. Dafür ist die Einstiegshürde wesentlich niedrieger. Weiterlesen