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Das Video mit den Kapuzineräffchen, das entrüstet die Belohnung ablehnt, wenn ein anderes Äffchen bessere Belohnungen erhält, hatte ich schon. Das ist noch kein Beweis für Moral bei nicht-menschlichen Tieren, aber ein interessanter Hintergrund für Hypothesenbildung.

Ein trauriger Tag, wenn eine Wimbledon-Siegerin nicht als Normschönheit daherkommt und dafür attackiert wird. Ihre Reaktion ist aber ein Muster für Gleichgültigkeit. Marion Bartoli hat Wimbledon gewonnen, was haben die Trolle geleistet?

Was für ein Text darüber, was es heißt, Unterdrückung in einem patriarchalen, fundamentalistischen System zu erfahren und ihr zu entkommen.

Ein Lehrstück über Klassismus gefällig? Sag mir deinen Vornamen ubd ich sage dir, ob du mit meinem Kind Umgang haben darfst.

Zur Situation von Edward Snowdwb, Prism und Tempora ist viel geschrieben, aber kaum Schlüsse gezogen. Ansätze gibt es hier:

Verschlüsselung wird allerorten empfohlen. Eine Anleitung gibt es hier:

Andere sehen es aber als ein Zeichen des Versagens, dass noch keine endanwendertaugliche Lösung gefunden wurde.

Und Lösungen, die es gibt, haben anscheinend erhebliche Sicherheitsrisiken.

Hier mal eine Streitschrift, okay, ein Streitartikel zum Elitarismus in der Open-Source-Gemeinschaft.

Geklaute Apps im App Store gobt es nicht? Gibt es wohl.

Ich verstehe dank des folgenden Textes nun einerseits besser, warum das Cochlea-Implantat als ‚technischer Genozid‘ angesehen wird, aber auch, warum diese Wortwahl deutlich überzogen ist.

Wie kann ein Mann ein wenig mehr über den Sexismus unter Spielern und Spielerinnen erfahren? Einfach mal den Account der Freundin nehmen etwa.

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Und es wird sie geben, diese Esoteriker, die Artikel wie den folgenden als falschen Belastungszeugen gegen die ‚Schulmedizin‘ heranziehen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Der Wissenschaftsbetrieb, oder besser: Wissenschaftsbetriebe, haben ihre systemischen und institutionellen Probleme. Gerade die implizite Währung der Reputation wird von einigen oligopolistischen Rufbanken verwaltet, die wissenschaftliche Kontrolle kann da sehr wohl unterminiert werden. Aber das heißt nicht, das jahrtausendealte Quacksalberei in derselben Liga spielt.

David S. Gallant hat nicht nur das tolle I Get This Call Every Day gemacht, für das er seinen Job verlor. Gallant hat auch einen beneidenswerten Idealismus, der mehr von Spielen, der Szene und der Industrie erwartet. Und auch ihm geht der Sexismus in der Indieszene gegen den Strich.

Es gibt anscheinend unzählige Wege für Politiker und Politikerinnen sich den akademischen Schritt oder die Brust auszustopfen. Wie bei allen Blendversuchen ist es meist nicht nötig. Bringt doch nichts.

Die Dokumentationen Paradise Lost sorgen bei mir immer für Gänsehaut. Sie zeigen die Niedertracht religiöser Eiferer, die in jeder sozialen Normabweichung buchstäblich den Leibhaftigen erblicken. Die West Memphis Three haben einen großen Teil ihrer Leben an die Eiferer, die Heuchler, die Blender und die inkompetenten Rechtsverdreher verloren.

Es stellt sich die Frage, warum die imposanten, gebildeten Fußballer anscheinend nicht das Zeug zum Star haben. Es gibt sie, diese Typen mit Charakter, aber eben nur mit wenigen Einsätzen.

Was von solch reißerischen Experimenten zu halten ist, kann ich als Laie kaum einschätzen. Etwas mehr Einordnung wäre mir lieb gewesen, denn dem Markt traue ich ja alles zu. Ob er aber solches Raubtier ist, dem die Moral zum Opfer fällt, klingt nach einer starken These, die starke Belege braucht. Also bleibe ich erst einmal bei: interessant.

In Hollywood dreht die Maschine noch zugunsten der Regisseure, ihre Kolleginnen haben damit zu kämpfen. Sage nicht ich, sondern die Chefin eines großen Studios.

Der neue Film hatte mir gefallen, doch hatte ich den offenkundigen Sexismus bislang nicht angesprochen. Andere haben das schon längst erledigt. Zudem gibt es auch zur Besetzung des Films etwas in Sachen Whitewashing zu sagen.

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Solche Projekte beschämen mich, vor lauter Scham sollte ich dann solche Projekte nicht.

Ein weiteres Update zu der zweifelhaften Professionalisierung von Crowdfunding. Erst wenn es Crowdinvestments gibt, dürfte es gerechter zugehen.

Braucht es eine Entwicklung von der klassischen Open-Source-Lizenz zur No-License-License, also endgültiger Freiheit? Gute Gründe, aber Jurist werden dies schon zu verhindern wissen.

Sollte ich das auch hier auf kultprok einführen, Filme nach der Anzahl der von mir gewünschten Wiederholungen zu bewerten? Eine kindliche Idee, und deshalb gar nicht mal so schlecht. Ist streng subjektiv, also zugänglicher.

Wochenlang lief ich auch mit Ideen dazu im Kopf rum, hatte aber noch keinen pietätvollen Zugang gefunden. Das kann ich mir jetzt sparen, denn das Outsourcing der Überwachung an Netzgemeinschaften könnte ich nicht kürzer und treffender zusammenfassen.

Als wäre es nicht schon lange klar, dass jede Erziehung die Eltern vor den Kindern glorifiziert, kommen solch krankhafte Egoisten und Egoistinnen hervor. Den Schaden, den diese elitären Despoten ihrer Familien hinterlassen, räumen die aber nicht mehr auf.

Als wäre der Serienpilot auch nur ansatzweise gut genug gewesen.

Wissenschaft ist von Menschen gemacht, sie ist damit auch nicht vor sozialer Selektion gefeit und schon gar nicht frei von ethischer oder politischer Verantwortung. Gleichwohl der Artikel etwas reißerisch aufmacht, ist im Kern Obrigkeitshörigkeit auch in der Wissenschaft und Forschung fehl am Platze.

Selbst wenn an den Vorwürfen der Unterschlagung und Täuschung etwas dran wäre. Wie selbstverliebt Spielekritiker Bullying betreiben, erzeugt einen enormen Brechreiz. Folgende Links führen zu einer selten brutalen Verunglimpfung, Verfolgung, Transphobie und Selbstherrlichkeit. Destructoid ist für mich erst einmal gestorben, wenn ihr

Ja, die Topographie des Hasses. Und eine Ergänzung.

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Doktortitel werden erschlichen, Zeugnisse gefälscht, alles für die Karriere übernommen. Deutschland ist ein Schein-Land, in dem Expertise auf einer Urkunde stehen muss, um zu zählen. Ein exemplarischer Fall zu den Abgründen dieser "Leistungsgesellschaft".

Was soll ich dazu schreiben? Es fallen mir Worte ein wie journalistische Eitelkeit, Armutspornographie, aber auch Leid und Tod. Das beste Wort ist aber – traurig:

Dann kann ich Mendeley jetzt ja auch zu den Akten legen. Nun, da der Leviathan der Wissenschaftsverlage sich das Startup einverleibte, ist es mit einem Schlag unglaubwürdig und unsympathisch:

Es gibt eine Grenze des Anstands, sicherlich. Dennoch ist gerade beim Tod von Politikerinnen und Politikern falsch verstandene Pietät überhaupt nicht angemessen:

So schnell ist der Weg von einem biertrunkenen Post in die Psychiatrie?

Spricht für sich selbst:

Es vergeht keine Woche ohne Berichte über Sexismus in der Games-Szene. Aber es gibt auch Gründe, dort zu arbeiten. Als Frau:

Meta, meta, meta, alles meta. Auch ich schaue ab und zu auf diese Rankings und frage mich, was die Zahlen mir sagen sollen?

Es gibt sie diese schönen Geschichten über gestohlene Laptops und die Rache der Bestohlenen. Realistischer und komplexer ist es dann aber in der Regel wohl doch:

Die brachiale Rhetorik vieler Atheisten geht mir gegen den Strich, sie ecken bewusst an. Da fangen sie sich – mal mit Recht, mal ohne – unschöne Vorwürfe ein:

Einfach eine sympathische Idee. Webseiten werden von Menschen gemacht:

Die Frage der externen Kosten des digitalen Lebens ist ohnehin spannend. Wie sieht es mit dem Goldrausch um Bitcoins aus?

Reichtumsschere der Welt mal visualisiert. Aber keine Sorge, alles bestens:

In der Piratenpartei gab es hässliche Auswüchse der Sprachpflege und auch sonst das allgemeine rüpelhafte Verhalten einiger Schreihälse und Maskulisten. Das hatte bedauerliche Folgen:

Tjaha, Excel ist halt aus verschiedenen Gründen eine Plage:

Depublica: Architeuthis

Das ZDF strahlte gestern meines Wissens die Wiederholung einer Anfang des Monats auf Spartensendern versendeten Dokumentation aus, die für mich aus vielen Gründen absolut sehenswert ist. Leider wird die Depublikation wohl zuschlagen Ende der Woche zuschlagen, weshalb ich hier gar nicht erst versuche, irgendwas aus der Mediathek einzubetten. Als Appetitanreger hier Ausschnitte aus der englischen Fassung:

Die Untiefen der Rechtslage in der deutschen Medienlandschaft, die zur Depublikation zwingt, sind reine Tortur, die Tiefen der Meere weit interessanter. Ich sah die Dokumentation nun zum zweiten Mal, sie wurde deshalb aber nur spannender. Das liegt an der Tiefseeforschung selbst, die kurze Einblicke in eine Welt abstrus erscheinender Lebewesen vermittelt, die von der Science-Fiction kaum überboten werden kann. Atemlos erzählte ich im Bekanntenkreis von der spannenden Suche, die in der Dokumentation festgehalten ist, die Suche nach Bewegtbildern von Riesenkalmaren.

Die gigantischen Kopffüßer sind der Stoff, aus dem reichlich Seemannsgarn gewoben wurde, doch von den Mythen befreit, sind diese Kalmare nicht weniger beeindruckend. Die Dokumentation hat also beste Voraussetzungen für spannende, populärwissenschaftliche Momente. Sie geht aber, das machte für mich den Reiz aus, noch weiter, da sie die Suche als leidenschaftliche, aber nicht manische Forschung eines internationalen Teams beschreibt. Dabei zeigt sich, was Wissenschaft auszeichnet: Versuche, Scheitern, Experimente, Forscherdrang, Denken und gerüttelt Maß Glück, im Sinne von Eingebung, nicht aber Zufall.

Die Dokumentation zeigt mustergültig, wie Erkenntnisgewinn erlangt werden kann. Wie Fortschritt entstehen kann, als Folge unzähliger kreativer Versuche, deren Scheitern selbst auch eine Erkenntnis ist. Das Team eint die Suche nach Architeuthis, dem Riesenkalmar, doch ihre Herangehensweise ist stets unterschiedlich. Eine Forscherin spekuliert darauf, dass die Riesenkalmare ihre Beute aufgrund ihrer Lichterspiele erkennen. Sie entwickelte eine künstliche Qualle, die dem irrlichternden Beuteschema der Kalmare entspricht. Mit Pheromonen versucht ein anderer Forscher die Riesenkalmare anzulocken. Gänzlich anders, aber von bestechender Qualität ist der Ansatz, nicht die Riesenkalmare selbst zu suchen, sondern sich im Dienste der Wissenschaft als Trittbrettfahrer an die eigentlichen Jäger der Kalmare zu heften. Eine Kamera wird einem Pottwal mittels Saugnapf auf die Stirn gesetzt und filmt eine Gruppe der Wale auf der Suche nach Architeuthis.

Dass die Suche am Ende erfolgreich ist, das ist für mich weniger spektakulär als der Einblick in die kreative Arbeit von Forscherinnen und Forschern. Das war ein wirklicher Gänsehautmoment.

Restaurator Popper

Die, deren Namen ich hier für eine Weile nicht mehr nennen will, allein schon, um ihren Eintrag in der Tagcloud nicht weiter aufzublasen, scheiterte schon an geringen Hürden der erkenntnistheoretischen Grundlagenarbeit. Der Flurschaden, den sie anrichtete, ist enorm. Die von ihr gerissenen Schneisen müssen schleunigst wieder mit begrünt werden. Und wer könnte besser geeignet sein als Karl Popper, die objektivistische Verwüstung mit klarer, nüchterner Argumentation einzudämmen und für die Zukunft zu entkräften?

Popper macht nicht viel Aufhebens um seine Erkenntnistheorie, im ersten Aufsatz des Sammelbandes Alles Leben ist Problemlösen geht es um die innere Logik der wissenschaftlichen Beweisführung:

Meine Hauptthese ist also, daß das Neue, das die Wissenschaft und die wissenschaftliche Methode von der Vorwissenschaft und der vorwissenschaftlichen Einstellung unterscheidet, die bewußt kritische Einstellung zu den Lösungsversuchen ist; es ist also die aktive Teilnahme an der Elimination, die aktiven Eliminationsversuche, die Versuche, zu kritisieren, das heißt, zu falsifizieren.

Mit dieser schlichten, aber folgenreichen Argumentation bildet Popper die Antithese zur objektivistischen Empörungshaltung. Auffällig ist, wie viel Wert Popper der Objektivität beimisst. Einer Objektivität allerdings, die für Forscher – aber im allgemeinen alle Menschen – nur schwer zu erreichen ist. Da Objektivität in der Erkenntnis notwendig ist, müssten sich die Methode des Erkenntnisgewinns anpassen. Popper sieht keinen anderen Weg, als den, die eigenen Hypothesen ständig zu falsifizieren. Was bislang nicht falsifiziert werden, in sich aber einen stimmigen Erklärgehalt hat, muss bis zur Falsifizierung Geltung beanspruchen können.

Wahrheit ist für Popper ein fernes Ziel, deshalb aber umso wichtiger. Und eben darum müssen die eigenen Methoden, die den Weg zur Wahrheit ebnen sollen, dauernd hinterfragt, geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Die eigenen Erkenntnisse unter ständiger Beobachtung zu halten. Diese Erkenntnistheorie nutzt Objektivität gänzlich anders als der lauthals schreiende Objektivismus. Bei Popper ist Objektivität ein Ziel, im Objektivismus ist eine zur Objektivität erhobene subjektive Wahrnehmung Ausgangspunkt einer zur Wahrheit stilisierten Individualposition.

Evolutionstag

Warum?

Die Evolution1 ist in meinen Augen aus den verschiedensten Gründen wert, gefeiert zu werden. Sie ist begrifflich-deskriptiv auf einen Naturprozess bezogen. Zugleich ist sie wissenschaftlich betrachtet, eine Theorie von höchster Eleganz, da sie mit vergleichsweise geringen Voraussetzungen und Annahmen eine gewaltige Komplexität abdeckt. Als solche ist sie prinzipiell unviversal, dauerhaft und auch frei. Universal und dauerhaft ist sie, weil es keinen Grund gibt, anzunehmen, dass sie sich im Kern im Laufe der Zeit gewandelt habe oder an unterschiedlichen Orten verschieden angeordnete Mechanismus habe. Das heißt nicht, dass sie überall zu gleichen Ergebnissen führt. Ganz im Gegenteil: Teil ihrer Eleganz ist, dass mit demselben Werkzeugkasten diverse Unterschiedlichkeiten nachvollzogen und erklärt werden können. Frei ist sie, weil sie einen Naturprozess beschreibt, der auch ohne ihre Beschreibung existieren würde. Es bleibt dem Menschen überlassen, dem Prozess einen Namen zu geben, zu nutzen und Gewicht beizumessen.

Aber ist sie auch säkular? Ich bin fest davon überzeugt. Als Naturprozess ist sie hochgradig amoralisch. Es gibt kein Gut und kein Schlecht in der Evolution; es gibt kein Richtig und Falsch als Ergebnis der Evolution (sicherlich aber richtige und falsche Beschreibungen von Evolutionsvorgängen). Damit hat sie erst einmal einen großen Raum der Kollision mit religiösen oder spirituellen Ansätzen gemieden. Was ist aber, wenn die Evolution mit den Schöpfungsmythen der Religionen nicht in Einklang zu bringen ist. Ganz ehrlich, das ist das Problem der Religionen, sich darauf einen Reim zu machen. Die Evolution ist als solche vielleicht in ihrer jetzigen Form nicht unumstößlich wahr. Sie ist aber durch sichere wissenschaftliche Dokumentation und Forschung als evident anzusehen, sie ist in diesem Sinn der Wahrheit um Längen näher als alle bekannten Schöpfungsmythen. Säkular ist es, glaube ich, weil sie sich nicht mit einigen Mythen beißt oder einen Mythos allen anderen vorzieht. Wenn sie überhaupt mit Mythen kollidiert, dann mit allen, die sich auf die Schöpfung durch einen übernatürlichen Eingriff beziehen.

Wie?

Das ist simpel. Durch die Auseinandersetzung mit Literatur und Forschung zur Evolution. Auch wenn landauf, landab gerne auf Wissenschaftskommunikation und -forschung eingeschlagen wird, im Falle der Evolution kann man keinen Vorwurf erheben, dass es nicht genügend Gelegenheit gäbe, sich über die Grundlagen der Inhalte von Evolutionstheorien und dem aktuellen Stand befassen zu können. Wem das zu nüchtern ist, denen bleibt die folgende Regel, die meines Erachtens immer für Feiertage gelten sollte: Jeder und jede feiert mit allen, die feiern wollen. Kein Zwang, keine Not.

Wann?

24. November. Es handelt sich dabei um den Jahrestag des Erscheinens von Darwins On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or the Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life, welches ursprünglich im Jahre 1859 erschien und erst später einen weniger wuchtigen Titel erhielt. Dieser Termin erscheint mir sinnvoll, weil es sich bei diesem Werk um ein wissenschaftsgeschichtliches Schwergewicht handelt, das heute inhaltlich in weiten Teilen bis hin zur Veralterung erweitert und ergänzt ist. Dennoch ist es Ursprung eines naturwissenschaftlichen Triumphzuges.

 

1 Ich verwende diesen Begriff hier als Platzhalter für eine Sammlung von Evolutionstheorie, die geschichtlich entstanden sind. Vor allem meine ich damit aber das heute übliche erweitere synthetische Evolutionstheorie.

Singer: Tierversuche

Mein Plan ist ja nun geändert, seitdem ich weiß, dass ich Tierethik für das Studium verwenden kann. Der Fokus richtet sich ja jetzt mehr auf Singer, Regan und Carruthers. Deshalb folge ich dem Büchlein ‚Texte zur Tierethik‘ nicht mehr dem ursprunglichen Verlauf. Stattdessen springe ich die Abteilung des Büchleins, den ich mir eigentlich ersparen wollte. Der Titel des zweiten großen Abschnittes in diesem Buch heißt ‚Tiere in der Wissenschaft‘. Im Gegensatz zu dem vorangegangenen Abschnitt, in dem es mehr um theoretische Grundlagen und Diskurse zur Tierethik geht, wird hier ein Feld der praktischen Anwendung betrachtet. Für mich ist das aus dem Grund interessant, dass Singer natürlich auch zu Tierversuchen Stellung bezogen hat. Weiterlesen