Poster: WordPress mobil richtig nutzen

Poster-Screenshot-InceptionMich selbst habe ich über die Feiertage des letzten Jahres doch noch beschenkt*, mit einer neuen App, um die ich geduldig kreiste, hoffend auf einen etwas gemäßigteren Preis. Poster ist dann im Zuge des festlichen Preisgefälles tatsächlich ein klein wenig günstiger geworden. Was soll ich sagen, hätte ich vorher gewusst, dass Poster hält, was es verspricht, wäre es mir auch höhere Preise wert gewesen. Aber genug von meinen Knausereien, kommen wir zur Sache.

Mir gefällt vor allem die Leichtigkeit in der Bedienung, sie ist um Längen handlicher als es die offizielle App für WordPress ist, die sich zwar kontinuierlich bessert, mit Posters Komfort und Handhabung nicht mithalten kann. Nur bei Blogkommentaren hat die offizielle App Oberwasser, ansonsten geht Punkt um Punkt an Poster.

Wichtigstes Kriterium ist für mich die Markdown-Unterstützung. Hervorragend an der Markdown-Einbindung ist die dennoch reibungslose Verarbeitung von zusätzlichem HTML-Code im Artikel.

Wesentlich leichter geht auch die Verwaltung und das Einstellen eines Artikels von der Hand, wenn ich nur daran denke, was für ein phänomenales UI-Element-Hoppeln in der offiziellen App betrieben werden muss, nur mal eben ein paar Tags einzugeben und die Veröffentlichung zu datieren.

Mit einem Update auf Version 2.0 hat der Entwickler noch einmal deutlich an Poster geschraubt. Auffälligste Neuerung ist die deutsche Lokalisierung. Aber in den Details hat sich viel getan: Jetzt können bis zu 100 der letzten Artikel lokal angesehen und bearbeitet werden. Das lokale Speichern ist nun auch zuverlässiger. Besonders habe ich mich auch darüber gefreut, die Bilder nun im Quelltext auch räumlich verschieben zu können, denn bislang fügte die App Bilder stets am Ende des Beitrags ein. Das sind nur Schlaglichter, es gibt unzählige Neuerungen, die eine großartige Anwendung nur noch wertvoller machen.

Wahrscheinlich werde ich dennoch nicht ganz auf zusätzliche Hilfe zurückgreifen. Denn schließlich zeigt mir Poster die Blogkommentare derzeit nicht an. Dafür werde ich die offizielle App nutzen. Und da ich nur ungern schon vorab verfasste Artikel massenhaft als Draft schon einmal in WordPress einstellen will, ist iAWriter noch satt im Geschäft. Über die Dropbox-Integration kann ich in iAWriter erstellte Artikel einfach in Poster übernehmen.

* Längere Geschichte, ich mache es kurz. Aus verschiedenen Gründen habe ich in den letzten Tagen seltener ins Blog geschaut. Ich dachte, ich hätte den Artikel schon verbloggt. Tja, jetzt lag er noch als Entwurf da. Das hat aber auch sein Gutes, so konnte ich das große Update von gestern mitnehmen.

Linkgebliebenes 5

Der Wortvogel hat sich Gedanken zur Restrukturierung in der deutschen Fernsehlandschaft gemacht: Fernsehen of the Future

Es gibt auch immer wieder gern die bipolare Darstellung der Tierrechtsproblematik in der Grundlagenforschung, die zugleich mit plumper emotionaler Erpressung arbeitet, sich diese von der Gegenseite aber verbittet: Urteil zu Tierversuchen an Affen in Bremen

Was passiert eigentlich, wenn man ein Blog auf einem Raspberry Pi hostet und dann um Traffic bittet? Ein Feldversuch: PiPress

Mir gehen zwar die Haare aus, noch bevor sie Gelegenheit haben, in Würde zu ergrauen, aber natürlich trifft es auch auf mich zu, was hier geschrieben wurde – es geht nicht um Speicherstände: Games Don’t Need Saving

Wie kleine Kinder gegen Geschlechterrollen vorgehen sollten: Gender-Hausaufgabe

Data Visualization

Alles, was ich derzeit mache, kommt nur in inkrementellen Schritten voran. Da mache ich hier was mit Tierrecht. Na, da konnte ich wenigstens noch Synergien erzeugen, indem ich das jetzt auch an der Uni einbringe. Dann schreibe ich ja hier über allerlei Sachen. Mein kleines Projekt mit den Fernsehproduktionen etwa. Man erkennt ja schon an den Einträgen dort, dass ich täglich nicht immer viel Zeit dafür habe. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, es geht voran. Wenn ich dann noch an die ganzen Projekte denke, die ich Kopf habe oder in ganz frühen Phasen, dann müsste mir eigentlich schwindelig werden. Bei all dem Kuddelmuddel fiel mir auf, wäre es nicht eigentlich sinnvoll, mal zu schauen, womit sich denn die Daten, die alle auf mich einprasseln oder die ich erstelle, anschaulicher darstellen lassen. Gesagt, getan. Aber – das musste ja jetzt kommen – die Suche ist schon wieder nur in kleinen Schritten zu machen. Hier also mal der Suchprozess. Weiterlesen